Leonid Afremov – Selbst Regen kann so schön sein…
Regenwetter, das stellen wir uns grau, neblig und trübe vor. So wie Novembernebelsuppe oder Drei-Tage-Regen-Miesepeterei. Doch man kann das auch anders sehen und noch ganz anders malen. Die Gemälde von Leonid Afremov sind wahre Farbexplosionen, trotz dunkler, dunstiger und regnerischer Motive.
Man weiß nicht so recht, was man schreiben soll…
Mit Legosteinen, betrachtet man sie einmal außerhalb ihres findigen Systems, ist es immer so eine Sache. Bunt sind sie wohl und klobig, aber auch irgendwie scharf und kantig und wehe, man hatte sie über den Teppichboden verstreut und stolpert nun über sie, barfuß womöglich, dann können sie recht schmerzliche Eindrücke hinterlassen. Mit dem Theaterstück von Dirk Dobbrow, das den Titel “Legoland” trägt, verhält es sich ganz ähnlich.
Frühlingsgebet
Der Herr schenke uns Frühling in unseren Herzen, er lasse unser Angesicht leuchten und Freude regnen herab, auf dass wir ergrünen und neu wieder blühen, wir Winterverfrorenen.
Gezwitscher und hohles Geschwätz
Gottlob sind die schlimmsten Befürchtungen aus dem letzten Jahrhundert ausgeblieben und es gibt noch so etwas wie eine Lesekultur, auch, wenn sich diese zunehmend ins Internet verlagert und es mit deren Ökonomie wie Tragweite so eine Sache ist. Populärer ist ja anderes. Weiß man aber zu lesen, so findet man bei den großen Zeitungsportalen beispielsweise oft noch sehr lesenswerte Feuilletons und Kommentare, unter anderen den von Sebastian Beck mit dem Titel “Die Stunde der Sterndeuter”.
