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	<title>Niarts Anastratin &#187; Digitale Kunst</title>
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	<description>Anastratin - das Online-Kulturdings von www.niarts.de</description>
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		<title>Sooo einfach, simpel, primitiv &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 20:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Animation]]></category>
		<category><![CDATA[babyPaul]]></category>
		<category><![CDATA[DAZ Studio]]></category>
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		<category><![CDATA[Waldtroll]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Dinge, die sind gar nicht mal so einfach - per Grafiktablett Porträts zeichnen und colorieren bleistiftsweise. Andere Dinge wiederum gehen erstaunlich leicht von der Hand, beispielsweise das Zusammenstellen von 3D-Animationen. Nach einigen Programmupdates bei DAZ Studio und einem wunderwirkenden Update des Grafiktreibers rendert der Rechner die Filmsequenz sogar in rekordverdächtigen vier Minuten. Da war ich dann schon baff...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dinge, die sind <a title="Dinge, die gar nicht mal so einfach sind..." href="http://www.anastratin.de/2009/01/05/gar-nicht-mal-so-leicht/" target="_blank">gar nicht mal so einfach</a> &#8211; per Grafiktablett Porträts zeichnen und colorieren bleistiftsweise. Andere Dinge wiederum gehen erstaunlich leicht von der Hand, beispielsweise das Zusammenstellen von 3D-Animationen. Nach einigen Programmupdates bei DAZ Studio und einem wunderwirkenden Update des Grafiktreibers rendert der Rechner die Filmsequenz sogar in rekordverdächtigen vier Minuten. Da war ich dann schon baff&#8230;</p>
<p><span id="more-921"></span></p>
<div id="attachment_922" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><img class="size-full wp-image-922" title="Eine Phoenix-Sister" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2009/06/phoenixgirlie-anastratin.jpg" alt="Phoenix-Sister: Diese feuerbeäugelte kleine Dame ist die Leadtänzerin im Demo-Video. So sieht sie aus, wenn sie in Software/Delight gerendert wird." width="212" height="300" /><p class="wp-caption-text">Phoenix-Sister: Diese feuerbeäugelte kleine Dame im Goldrock ist die Leadtänzerin im Demo-Video. So sieht sie aus, wenn sie in Software/Delight gerendert wird.</p></div>
<div style="padding: 0px 8px 4px 0px; float: left; text-transform: uppercase; line-height: 80%; display: block; color: #333333; font-size: 70px; font-family: Georgia,Times New Roman,Trebuchet MS;">E</div>
<p><!-- End Xtypo -->igentlich war es ja nur nagender Frust, der mich dazu brachte eine digitale Tanzszene zu erstellen, kam doch der eigentliche Sinn und Zweck des ganzen Mühens um 3D-Animationen, der Lyrixx-Werbefilm “Der Waldtrollâ€ nicht mehr rechtzeitig zu Stande. (Schade um das Drehbuch und die ganze bereits komponierte Filmmusik!) Als Fallstrick erwies sich die mangelnde Gesundheit von Schauspielern, Kameramann und auch des Regisseurs. Dieses Jahr war es eben nicht viel mit Großprojekten.</p>
<p>Doch auch die ganze Tricktechnik dahinter war ja nicht ohne: Die Modelle und Animationen selbst waren dabei noch das geringste Problem, dafür gibt es ja passende Vorlagen. Selbst die Überblendung und das Einpassen in die Reallandschaft (Tiengener Bürgerwald) ist per ChromaKey noch relativ simpel machbar und sogar komplexe Lichteinfälle und die Schatten der Figuren selbst lassen sich im 3D-Programm täuschend echt vorausberechnen (vgl. auch den Niarts-Dino auf dem Schulhof).</p>
<p>Aber bei einer fotorealistisch in die LandschaftÂ  gerenderten Trollgruppe sollte die Rendereinstellung im Figurenanimator DAZ Studio dann ja schon auf Optimum (also Softwarerenderer Delight mit realistischer Schattenberechnung) eingestellt sein &#8211; was auf einem handelsüblichen, drei Jahre alten Rechner halt schon etwas länger dauert (etwa eineinhalb Tage/Minute). Doch dass es gar nur 4 Minuten schnell geht mit den bloßen Shaderfähigkeiten meiner relativ schmalbrüstigen NVidia Geforce 8600GT, das erstaunte mich &#8211; zumal das letzte Treiberupdate da offenbar wirklich Wunder wirkte. Früher dauerte nämlich auch das deutlich länger.</p>
<div id="attachment_935" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-935" title="Daz Studio" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2009/06/dazstudiophoenixfilmchen.jpg" alt="Die drei Phoenix-Sisters im Animator DAZ Studio 2.3 - die drei sind schon in Pose gestellt, nur das Material der Kleidchen wird noch angepasst. Der grüne Hintergrund wird im Videoschnittprogramm später wichtig sein, um die Damen freizustellen." width="500" height="313" /><p class="wp-caption-text">Die Phoenix-Sisters im Animator DAZ Studio 2.3 - die drei sind schon in Pose gestellt, nur das Material der Kleidchen wird noch angepasst. Der grüne Hintergrund wird im Videoschnittprogramm später wichtig sein, um die Damen freizustellen mittels ChromaKey-Verfahren (Greenbox).</p></div>
<p>Zugegeben, die verwendete 3D-Figur, dreimal “Cookieâ€ von LadyLittleFox, ist als Polygonmodell auch nicht ganz so anspruchsvoll wie eine Horde ausgewachsener Waldtrolle. Insbesondere die mit Satin-Shader gerenderten Röckchen der Püppchen widersetzten sich dann aber auch schillernderweise dem ChromaKey (Greenbox) bei der anschließenden Minivideoschnittsession in Magix Video Pro X. Mit etwas Tricksen und einem doppelten Weichspüler, bestehend aus ProDAD Vitascenes Sternchen-Filter und der Standard-Entflickerung führte es dann aber doch zum gewünschten Ergebnis. Der kompressionsbedingte Qualitätsverlust beim Übertragen auf Youtube tat sein Übriges.</p>
<p>Der Soundtrack stammt übrigens vom Musikportal Jamendo, wo sich inzwischen sehr viele hörenswerte Stücke finden, die auch unter einer entsprechenden Creative Commons Lizenz veröffentlicht sind, damit man sie auch guten Herzens meist kostenlos und ganz legal in Filmen verwenden kann. Dieser Song heißt “Beautiful Girlâ€ und stammt von der deutschen Gruppe babyPaul, auf Jamendo zu finden unter: <a title="babyPaul auf Jamendo.com" href="http://www.jamendo.com/de/album/1664" target="_blank">http://www.jamendo.com/de/album/1664</a> . Die Band hat auch eine <a title="Webseite von babyPaul" href="http://www.babypaul.de/" target="_blank">eigene Homepage</a>, wo es noch mehr Songs gibt, die aber teils auch nicht unter Creative Commons stehen. Passend zum Songausschnitt setzte Magix Video Pro X dann noch einen dynamischen Effektfilter mit atmosphärischen Farben in den Hintergrund.</p>
<p>Inzwischen kann man das Gesamtergebnis auf dem offiziellen Niarts/OfTheDunes Youtube-Kanal betrachten:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/WjLnIg682OE&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/WjLnIg682OE&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Alternativ sollte diese URL funktionieren: <a title="Three little Phoenix-Sisters auf Youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=WjLnIg682OE" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=WjLnIg682OE<br />
</a></p>
<p>Nun gut, eine täuschend echte, fotorealistische Filmszene wie einst geplant kam nicht heraus. Und Kunst ist das so auch noch nicht &#8211; aber es könnte mal welche werden. Denn allerdings war das Filmchen dann doch einfacher zu erstellen, als gedacht, was für die Zukunft noch einiges an Potential verheißt. Vielleicht wird das nächste Musikvideo aus dem neuen Album von “Bobby Dyhning &amp; The Phoenix Sistersâ€ dann ja auf diese Weise umgesetzt. Eine Gitarre, ein Hut und ein Bobby-Dyhning-Püpplein werden sich ja wohl noch auftreiben lassen. Oder aber es entsteht eine knubbelige Version der KGT-Rampensau, wo wir schon keinen Echtfilm davon haben dieses Jahr. <img src='http://www.anastratin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Gar nicht mal so leicht&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 13:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Artrage]]></category>
		<category><![CDATA[deviantArt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichentablett]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass besann ich mich meines Grafiktabletts, das ich zwar schon vor einigen Jahren erworben, außer zu freundschaftlichen Verleihaktionen aber bislang nie groß verwendet hatte &#8211; ein konkreter Bleistift war mir bislang immer noch lieber. Nun weiß ich auch wieder, warum. Es ist nämlich gar nicht mal so leicht auf eine Oberfläche zu zeichnen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus aktuellem Anlass besann ich mich meines Grafiktabletts, das ich zwar schon vor einigen Jahren erworben, außer zu freundschaftlichen Verleihaktionen aber bislang nie groß verwendet hatte &#8211; ein konkreter Bleistift war mir bislang immer noch lieber. Nun weiß ich auch wieder, warum.</strong></p>
<p><span id="more-492"></span></p>
<p>Es ist nämlich gar nicht mal so leicht auf eine Oberfläche zu zeichnen, auf die man gar nicht schaut, sondern stattdessen woanders hin, auf seinen Monitor, der zu allem Übel auf noch senkrecht steht, statt zu liegen wie die Vorlage &#8211; das ist dann doch etwas ungewohnt und anstrengend. So dauerte es auch eine ganze Weile, mehrere Stunden, bis ich einigermaßen ein Gefühl dafür gewann, wie damit Striche zu ziehen sind. Natürliche Maleigenschaften sind etwas anderes, dem nettesten Programm zum Trotz. Dieses war ArtRage 2.5, was ich <a title="Ein erster Test in Rage..." href="http://www.anastratin.de/2008/05/21/ein-erster-test-in-rage/">an anderer Stelle</a> bereits erwähnt habe und das ja nun wirklich kein schlechtes Stück Software ist.</p>
<div id="attachment_493" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-493" title="Gar nicht mal so leicht..." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2009/01/garnichtmalsoleichtteil1400.jpg" alt="Ein Grafiktablett für natürliche Zeichenarbeiten zu benutzen ist gar nicht mal so leicht - dem galanten ArtRage zum Trotz. Da ist noch etwas mehr Übung angesagt..." width="400" height="308" /><p class="wp-caption-text">Ein Grafiktablett für natürlich wirkende Zeichenarbeiten zu benutzen ist gar nicht mal so leicht - dem galanten ArtRage zum Trotz. Da ist noch etwas mehr Übung angesagt...</p></div>
<p>Als Übungsobjekt und Vorlage hatte ich ein Foto aus der Vorlagensammlung von DeviantArt.com ausgesucht, auch mit dem Hintergedanken, endlich mal wieder ein brauchbarer Farbpersonengemälde hinzubekommen. Vielleicht aber, auch um der armen jungen Dame willen, hätte ich vielleicht zunächst einmal einen Selbstversuch starten sollen.</p>
<p>Vor der Blüte eines Porträts kommt nämlich jede Menge Arbeit. Darüber täuschen einen so manche geschickt arrangierte <a title="Speed Painting by Nico Di Mattia" href="http://de.youtube.com/watch?v=8K_NQe57C-k&amp;feature=channel_page" target="_blank">Youtube-Animationen</a> hinweg, wie sich jetzt herausstellte. Die Wirklichkeit ist doch etwas profaner und mühseliger. Darum ist mehr als eine Skizze bislang nicht dabei herausgesprungen, zumal eine, bei der die Hauptlinien noch recht laienhaft dahingezittert sind. Denn mitten in der Nacht und nach mehreren Stunden Arbeit gingen mir die Augen über. Es wird noch einiges an Übung brauchen, bis die Schraffuren und Leitlinien so flüssig von der Hand gehen, dass ich mich auch an einen virtuellen Ölpinsel wagen kann, der weitaus komplexer zu behandeln ist.</p>
<p>Aber ohne Fleiß kein Preis und wozu haben wir auch das Jahr des Büffels, vom chinesischen Kalender aus gesehen: Büffeln ist angesagt&#8230; <img src='http://www.anastratin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Bild dir nichts ein&#8230;</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2008/07/20/bild-dir-nichts-ein/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 12:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Glossen und Kommentare]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein oft missverstandenes Gebot dreier Weltreligionen ist das Bilderverbot. Während es sich im Pentateuch explizit gegen Götzenverehrung wendet, vor allem auch gegenüber dem einen Gott selbst, wurde es in späteren Zeiten immer weiter ausgedehnt, bis hin zum totalitären Verbot jeglicher Illustration. So war das nicht gemeint gewesen &#8211; und dennoch: es steckt viel Wahres darin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-110" title="Bild dir nichts ein - auch keine digitalen Tussis (Â© 2008 Niarts)" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2008/07/neu-1r1c1.jpg" alt="" width="420" height="361" /></p>
<p>Ein oft missverstandenes Gebot dreier Weltreligionen ist das Bilderverbot. Während es sich im Pentateuch explizit gegen Götzenverehrung wendet, vor allem auch gegenüber dem einen Gott selbst, wurde es in späteren Zeiten immer weiter ausgedehnt, bis hin zum totalitären Verbot jeglicher Illustration. So war das nicht gemeint gewesen &#8211; und dennoch: es steckt viel Wahres darin, das Bild ist gefährlich, wie schon Max Frisch zu bemerken wusste.</p>
<p><span id="more-100"></span></p>
<p>Dass wir uns aller guten Vorsätze zum Trotz Bilder machen von allem und jedem ist eine traurige Wahrheit. Ebenso, dass wir uns allzu leicht blenden lassen von verinnerlichten Äußerlichkeiten. Daher blickt der aufgeklärte Europäer mit gewisser Verachtung in den Fernen Osten, wo noch heute überall das Bild regiert, nicht die durchdachte Schriftsprache. Zu Unrecht jedoch &#8211; denn nicht zuletzt die Aufklärung scheiterte an der letztlich irrationalen, unzerdeutbaren Grafik, sodass sie die Bilder zwar verachtete, ihnen aber ausgeliefert bleibt und nichts wirklich entgegenzusetzen hat: Laokoon gleich werden die Schriftdenker von Bilderschlangen niedergewürgt, hilflos mahnend.</p>
<p>Außerdem wird das Bild nur dann zum Götzen, wenn man es absolut setzt &#8211; eine Gefahr, die in Bildkulturen ohnehin geringer ist, wenn Grafiken inflatorisch eingesetzt werden. So sind es dann doch oft eher die Westler, die Opfer von Bildern werden, von uneingestandenen meist, Opfer der eigenen Bilder im Kopf, die selbst den Bilderstürmern innewohnen.</p>
<p>Wir sammeln Vorurteile, scheinbar begründet durch rationales Argumentieren, doch die Argumente verschleiern allzu oft die plumpen Innenbilder, weil nur wenige sich je wirklich damit beschäftigt haben mit Bildbedeutungen seit der Aufklärung. Die Allegorien sind hin, die Querverweise verpönt, das Faktische nur anerkannt und die Vernunft. Und doch ist nichts weniger real oder gar vernünftig wie die Fotografie und alle auf ihr aufbauenden Formen wie Film und Fernsehen. Statt Realität abzubilden, schaffen sie eigene Wirklichkeiten und werden selbst von den &#8220;klugen&#8221; Leuten oft unhinterfragt geglaubt. Das hat man davon, wenn man den Kindern früh das Malen und Zeichnen austreibt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-111" title="Bild dir nichts ein - auch keine digitalen Tussis (Â© 2008 Niarts)" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2008/07/neu-1r2c1.jpg" alt="" width="420" height="317" /></p>
<p>Ein gutes Beispiel, wie Vorurteile verinnerlicht, dann veräußerlicht und dann vollends vermischt werden, ist die &#8220;fotorealistische&#8221; Grafik. Hier wird als Einheit gesetzt, was nie eine war und das so, dass wir es möglichst glauben, weil es unsere Denkgewohnheiten dupliziert. Man sehe sich die digitalen Menschen-Modelle an: Mehr Vorurteil geht nicht &#8211; meist weit entfernt von der gelebten Wirklichkeit nahmen sie schon vor Jahrzehnten vorweg, was Castingshows heute als Zuschauerrealität setzen.</p>
<p>Moralinsaure Debatten können nicht verhindern, dass hier massig uralt-chauvinistische Vorurteile repliziert und unterschwellig verbreitet werden, weil wir heute noch immer nicht in der Lage sind, die Aufklärung auf den Bildbereich anzuwenden. Wir scheitern übel am scheinbar Faktischen.</p>
<p>Die Illusion macht Fortschritte. Während es mir noch vor zwei Jahren unmöglich war, halbwegs authentisch erscheinende Personen abzubilden, so ist das &#8211; geeignete Software vorausgesetzt &#8211; nun auch jedem Hobbygrafiker möglich. Doch so authentisch Haut und Haare vom Computer inzwischen nachgebildet werden können, mehr als modische Schönheitsschablonen aus dem Kopf der meist männlichen Programmierer kommt dabei selten heraus. Charakterfotografie ist etwas anderes, ein lebendiger Mensch ein echter Unterschied.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-112" title="Bild dir nichts ein - auch keine digitalen Tussis (Â© 2008 Niarts)" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2008/07/neu-1r3c1.jpg" alt="" width="420" height="284" /></p>
<p>Doch was kümmert&#8217;s &#8211; die digitalen Schaufensterpuppen sind ohnehin viel besser geeignet, Vorurteile zu bestätigen und das wohlige Gefühl technischer Intelligenz zu fördern, die in Wirklichkeit wohl eher geistige Inzucht zu nennen wäre. Insofern wird auch die virtuelle Welt nichts wirklich bewirken, außer die Vorurteile der Menschen schneller und perfekter zu kopieren und ihr Denken zu nivellieren.</p>
<p>Wollte man dies verhindern, müsste man nicht nur die Gedanken auffrischen, sondern auch die Werkzeuge erweitern, mit denen wir hantieren. Oder aber, und dies wäre echte Kunst, die vorhandenen so missbrauchen, dass sie das, was zu zeigen sie eigentlich nicht fähig sind, bewerkstelligen: das unbedingt Andere. Die analoge Fotografie hat diesen Schritt längst getan, wie schon viel früher die Schriftsprache.</p>
<p>Aber die digitalen Medien sind noch nicht soweit. Nur selten aber gibt es virtuelle Welten, die mehr sind als bloß virtuell, Kopiermaschinerie für Vorurteile.</p>
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		<title>Ein erster Mäusefilm!</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 19:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langer und mühevoller und von Abstürzen gesäumter Arbeit ist es nun soweit: Hier ist er nun endlich, der lange versprochene Teaser zum Großprojekt aller fünften Klassen am Klettgau-Gymnasium: Der Werbefilm zu &#8220;Max und die Käsebande&#8221;. Es hatte ja auch lange genug gedauert, bis er fertig war. Ästhetisch vollendet ist er sicher auch noch nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer und mühevoller und von Abstürzen gesäumter Arbeit ist es nun soweit: Hier ist er nun endlich, der lange versprochene Teaser zum Großprojekt aller fünften Klassen am Klettgau-Gymnasium: Der Werbefilm zu &#8220;Max und die Käsebande&#8221;. <img src='http://www.anastratin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/T8kvbdnBMow" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/T8kvbdnBMow"></embed></object></p>
<p><span id="more-83"></span></p>
<p>Es hatte ja auch lange genug gedauert, bis er fertig war. Ästhetisch vollendet ist er sicher auch noch nicht, aber immerhin, der erste längere und offizielle Trailer zu einer Großveranstaltung am KGT. Beim Erstellen gingen dann auch zwei Nachmittage drauf. Die Korrekturen werden es nicht danken, wohl aber die Mäuslein, vielleicht&#8230; Als Nebeneffekt habe ich einige zusätzliche Effekte entdeckt, beispielsweise die Animationsfunktion (animierte Mäuse im Video), ebenso ein paar geniale Künstler auf Jamendo, die vielleicht in zukünftigen Projekten auch zum Zuge kommen.</p>
<p>Und ein Musikwunsch für die nächste Sendung von Daniel Rönnaus &#8220;SchoolRadio&#8221; sprang auch dabei heraus. Na immerhin, mehr kann man ja auch nicht wollen für den Anfang.</p>
<p><em><strong>Update: </strong>In der neuen Version des Films wurden auch die Aufführungstermine korrigiert, sie finden statt am Mittwoch, den 9. Juli, Freitag, 11. Juli, Samstag, 12. Juli 2008 jeweils um 19.00 Uhr und abschließend am Sonntag, den 13. Juli 2008 um 15.00 Uhr.</em></p>
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		<title>Das etwas andere Bunny-Video&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2008 21:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, nicht vom Playboy, sondern von der Blender Foundation stammt ein neuer Häslein-Film, den man sich ruhig mal anschauen kann. Ist er doch ganz mit OpenSource-Software erstellt und zeigt, was freie Software so alles kann inzwischen. &#8220;Big Buck Bunny&#8221;, so der Titel des 10minütigen Animationsfilms, entstand in sechs Monaten Arbeit. Ziel der Macher war es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, nicht vom Playboy, sondern von der Blender Foundation stammt ein neuer Häslein-Film, den man sich ruhig mal anschauen kann. Ist er doch ganz mit OpenSource-Software erstellt und zeigt, was freie Software so alles kann inzwischen.</p>
<p><span id="more-39"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-38" title="Das offizielle Filmplakat zu \" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2008/05/bigbunny.jpg" alt="So sieht es aus: Das offizielle Filmplakat zu \" width="400" height="562" /></p>
<p>&#8220;Big Buck Bunny&#8221;, so der Titel des 10minütigen Animationsfilms, entstand in sechs Monaten Arbeit. Ziel der Macher war es zu zeigen, was das OpenSource-3D-Programm Blender inzwischen so alles drauf hat. Vor einigen Jahren hatten Fans das Programm vom ursprünglichen Hersteller aufgekauft und seither selbst als quelloffene Software weiterentwickelt. Im Film kann man sich tatsächlich auch davon überzeugen, dass es inzwischen mit kommerziellen Profiprogrammen mithalten kann.</p>
<p>Den Film kann man sich inzwischen auf verschiedenen Video-Plattformen anschauen, so auch auf <a title="Big Buck Bunny auf Vimeo" href="http://www.vimeo.com/1084537" target="_blank">Vimeo</a> oder <a title="Big Buck Bunny auf Youtube" href="http://youtube.com/watch?v=YE7VzlLtp-4" target="_blank">Youtube</a>.</p>
<p>Wer aber in voller Darstellungsqualität sehen möchte, wie detailliert selbst Haare oder Gras vom Computer animiert wurden, sollte auf die Seite der Macher gehen: <strong><a title="Webseite der Macher von Big Buck Bunny" href="http://www.bigbuckbunny.org/" target="_blank">http://www.bigbuckbunny.org</a></strong></p>
<p>Dort erfährt man auch, wie man den Film auf DVD erwerben und damit das OpenSource-Projekt unterstützen kann.</p>
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		</item>
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		<title>Demnächst neue KGT-Logos von Niarts</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2008/05/24/demnachst-neue-kgt-logos-von-niarts/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 May 2008 21:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[KGT]]></category>
		<category><![CDATA[Logo]]></category>
		<category><![CDATA[Niarts & friends]]></category>

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		<description><![CDATA[Längst ist es Zeit dafür: Eine neue KGT-Logoedition für 2008 steht ins Haus. Diesmal ist sie ganz im Stil von &#8220;Web 2.0&#8243; gehalten und in mehreren Farben und Größen erhältlich. Doch da die Ferien vorbei sind und es anderweitig viel zu tun gibt, ist noch etwas Geduld von Nöten, bis man sie herunterladen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-36 aligncenter" title="neueniartskgtlogos" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2008/05/neueniartskgtlogos.jpg" alt="Die KGT-Logos der Niarts-Frühjahrsedition 2008" width="400" height="285" /></p>
<p>Längst ist es Zeit dafür: Eine neue KGT-Logoedition für 2008 steht ins Haus. Diesmal ist sie ganz im Stil von &#8220;Web 2.0&#8243; gehalten und in mehreren Farben und Größen erhältlich.</p>
<p>Doch da die Ferien vorbei sind und es anderweitig viel zu tun gibt, ist noch etwas Geduld von Nöten, bis man sie herunterladen kann. <img src='http://www.anastratin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein erster Test in Rage&#8230;</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2008/05/21/ein-erster-test-in-rage/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 10:47:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Computer zu zeichnen&#8230; bislang war das ja eher eine Zeitverschwendung, denn mit Stift und Papier ging es schneller und war durchaus spaßiger. Fand ich zumindest. Dabei habe ich schon viele Zeichenprogramme ausprobiert. Alles eher was für Freaks und Geaks. Doch ich muss zugeben: Die neue Version von ArtRage könnte mich umstimmen&#8230; Das Zeichenprogramm ArtRage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-10 aligncenter" style="vertical-align: middle;" title="Zeichenoberfläche von ArtRage" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2008/05/test1screen400.jpg" alt="Zeichenoberfläche von ArtRage" width="400" height="308" /></p>
<p><strong>Am Computer zu zeichnen&#8230; bislang war das ja eher eine Zeitverschwendung, denn mit Stift und Papier ging es schneller und war durchaus spaßiger. Fand ich zumindest. Dabei habe ich schon viele Zeichenprogramme ausprobiert. Alles eher was für Freaks und Geaks. Doch ich muss zugeben: Die neue Version von ArtRage könnte mich umstimmen&#8230;</strong></p>
<p><span id="more-8"></span></p>
<p>Das Zeichenprogramm <a title="ArtRage-Webseite" href="http://www.ambientdesign.com/artrage.html" target="_blank">ArtRage</a> von Ambient Design gibt es schon etwas länger, übrigens immer schon auch in einer kostenlosen Version. Nun habe ich mir die neue Vollversion 2.5 zugelegt und ich muss sagen: Sie hat was. Auch ohne Zeichentablett lassen sich damit recht ansehnliche Ergebnisse zaubern und man muss auch kein versierter Fan von Betriebssystemoberflächen sein, um sich im Programm zurechtzufinden. Auch hier hat man wohl versucht, eine natürliche Umgebung zu simulieren. Freilich, Corels Painter kann mehr, fühlt sich aber nicht so benutzerfreundlich an.</p>
<p>Und so hatte ich nach wenigen Minuten schon ein kleines Bildlein fertig:</p>
<p><img class="size-full wp-image-12" title="Meine erste ArtRage-Malerei" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2008/05/artrage25test4001.jpg" alt="Meine erste ArtRage-Malerei" width="400" height="244" /></p>
<p>Mit etwas Übung (der nächste Urlaub kommt bestimmt) geht sicher auch noch mehr. <img src='http://www.anastratin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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