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	<title>Niarts Anastratin &#187; Kultur und Gesellschaft</title>
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	<description>Anastratin - das Online-Kulturdings von www.niarts.de</description>
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		<title>Einmal Sommer &#8211; seyd bedankt!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 21:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Viel Sommerphasen gab es nicht dieses Jahr, weshalb sich die Herbstlichkeit des Blattwerks immerhin auch noch in Grenzen hält, aber am vergangenen Wochenende, da war mal richtig Sommer. Geradezu prädestiniert für Festlichkeiten. Festlichkeiten waren dann auch einige und ausgesucht hatte ich mir das Spectaculum in Singen am Hohentwiel vom 21.-22. August 2010. Erstens ist Singen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel Sommerphasen gab es nicht dieses Jahr, weshalb sich die Herbstlichkeit des Blattwerks immerhin auch noch in Grenzen hält, aber am vergangenen Wochenende, da war mal richtig Sommer. Geradezu prädestiniert für Festlichkeiten.<br />
<span id="more-1620"></span></p>
<div id="attachment_1623" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/img0554_480.jpg"><img class="size-medium wp-image-1623" title="Hochsommerlicher Mittelaltermarkt vor malerischer Kulisse in Singen" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/img0554_480-450x253.jpg" alt="Hochsommerlicher Mittelaltermarkt vor malerischer Kulisse in Singen" width="450" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Hochsommerlicher Mittelaltermarkt vor malerischer Kulisse in Singen</p></div>
<p>Festlichkeiten waren dann auch einige und ausgesucht hatte ich mir das <a title="Webseite des Veranstalters von &quot;Spectaculum&quot;" href="http://www.spectaculum.de" target="_blank">Spectaculum</a> in Singen am Hohentwiel vom 21.-22. August 2010. Erstens ist Singen im Sommer ein wirklich schöner Ort, nicht allein der Festung als Hintergrundkulisse wegen, zweitens sind dort auch die Bahnverbindungen zu gebrauchen und drittens war es mal wieder ein Mittelaltermarkt, wahrscheinlich der größte innerhalb meiner Reichweite. Diese moderne Form des Volksfests sagt einem Abstinenzler wie mir natürlich wesentlich mehr zu als manch andere Feschtle, bei denen eigentlich nur der Alkohol oder Fressalien im Mittelpunkt stehen. Zudem ist es bunter und vielgestaltiger und man kann sich wirklich kleiden, wie man will. Viele der dort anwesenden denken wohl ähnlich. Das passt.</p>
<div id="attachment_1628" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0536_480.jpg"><img class="size-medium wp-image-1628" title="Schaukämpfe gab es einige zu sehen - in Rüstung dürfte das bei Temparaturen jenseits der 30-Grade an Extremsport grenzen." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0536_480-450x253.jpg" alt="Schaukämpfe gab es einige zu sehen - in Rüstung dürfte das bei Temparaturen jenseits der 30-Grade an Extremsport grenzen." width="450" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Schaukämpfe gab es einige zu sehen - in Rüstung dürfte das bei Temparaturen jenseits der 30-Grade an Extremsport grenzen. Manchen Gästen wurde allein schon vom Zuschauen ganz heiß.</p></div>
<p>Das Wetter war königlich. Viel mehr Sommer ginge nicht! Hochsommerlich  heiß, aber dabei keineswegs schwül, der Himmel königsblau, nur mit  einigen wenigen Wolken, die auf die mittelalterlichen Stände dann und  wann einige Schatten huschen ließen. Der Markt reichlich, aber nicht zu  sehr mit Schaulustigen angefüllt. Freilich war die Hitze nicht unbedingt  ambientetauglich &#8211; wer im Kostüm kam, gar in dunkler Wollkleidung,  changierte nahe am Hitzschlag, weshalb ich es mit dem Kostümieren auch  sein ließ für dieses Mal und mich, was die Kostümierung anging, mit  einem nicht ganz stilechten Trachtenhemd und einem großen schattigen  Strohhut begnügte (sehr zum Verdruss meiner ritterlichen Bodyguards).</p>
<div id="attachment_1624" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0562_480.jpg"><img class="size-medium wp-image-1624" title="Alles was das Krämerherz begehrt: Über 100 Stände luden zum mittelalterlich angehauchten &quot;Shopping&quot; ein." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0562_480-450x253.jpg" alt="Alles was das Krämerherz begehrt: Über 100 Stände luden zum mittelalterlich angehauchten &quot;Shopping&quot; ein." width="450" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Alles was das Krämerherz begehrt: Über 100 Stände luden zum mittelalterlich angehauchten &quot;Shopping&quot; ein. Trotz der Hitze waren auch viele der Gäste angemessen &quot;mittelalterlich&quot; gekleidet.</p></div>
<p>Heiß war es dennoch. Es gab aber doch auch schattige Plätzchen auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände und der kleine Fluss floss ja auch gleich daneben. Getränke, auch Wasser, wurde reichlich ausgeschenkt, aber auch frisch gebackende Bretzeln und gebrannte Zimtmandeln schmecken gar nicht schlecht, wenn wirklich mal Sommer ist.</p>
<div id="attachment_1625" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0581_480.jpg"><img class="size-medium wp-image-1625" title="Saltatio Mortis und auch andere Bühnenkünstler legten sich trotz der Hitze für das Publikum ins Zeug." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0581_480-450x253.jpg" alt="Saltatio Mortis und auch andere Bühnenkünstler legten sich trotz der Hitze für das Publikum ins Zeug." width="450" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Saltatio Mortis und auch andere Bühnenkünstler legten sich trotz der Hitze für das Publikum ins Zeug. Selbiges suchte oft Zuflucht im Schatten von Ständen und kleinen Zelten.</p></div>
<p>Was ich eigentlich gesucht hatte, zwei neue geschnitzte Stäbe, fand ich dann auch recht schnell und bummelte dann durch diverse Mittelalterkleidenstände (die aber leider keine Tudorhemden mit Kellerfaltenkragen im Angebot hatten, was ich nun schon seit Monaten suche), betrachtete auch allerhand offizielle Darsteller (Gaukler, Magier, Jongleure), teils auch private Selbstdarsteller. Die Hitze setzte mittags aber wohl allen zu. Nur die beiden Bands Vermaledeyt und Saltatio Mortis ließen sich bei ihren wechselnden Auftritten auf der Hauptbühne davon wohl nicht beeindrucken, obwohl gerade diese in der prallen Hitze stand.</p>
<p>Verglichen mit dem Lauchringer Mittelaltermarkt von der Vorwoche war das Ganze &#8220;Spectaculum&#8221; natürlich nochmal deutlich professioneller und spektakulärer, allerdings war es dann auch nicht mehr ganz so heimelig, obwohl sich die malerische Kulisse des nahen Hohentwiels markant in Szene setzte. Das Wetter war allerding deutlich besser.</p>
<p>Auch bekannte Gesichter aus dem Klettgau konnte man einige treffen &#8211; waren doch die Waldshut/Säckinger Waräger als Heerlager dabei und begleiteten auch den Marktvogt auf seinen Runden mit der Sänfte. Auch sonst schlenderten einige Berühmtheiten aus lokalen und überregionalen Szene über den Markt.</p>
<div id="attachment_1626" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0603_480.jpg"><img class="size-medium wp-image-1626" title="Je tiefer die heiße Augustsonne sank, desto gemütlicher wurde es auf dem Mittelalterfestival." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0603_480-450x253.jpg" alt="Je tiefer die heiße Augustsonne sank, desto gemütlicher wurde es auf dem Mittelalterfestival." width="450" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Je tiefer die heiße Augustsonne sank, desto heimeliger wurde es auf dem Mittelalterfestival.</p></div>
<p>Gegen Abend dann, als Kerzlein und Markfeuer angezündet wurden, wurde es wirklich gemütlich und Augustabendstimmung machte sich breit. Da war der Akku meiner kleinen Powershot-Kamera dann aber schon alle. Die schnellste ist sie ja leider auch nicht, sodass die Schaukampffotos mehrheitlich nicht zu gebrauchen sind. Trotzdem kamen <a title="Spectaculum 2010 in Singen im Fotoalbum" href="http://www.anastratin.de/bilderli/?album=3&amp;gallery=17">eine Menge Fotos</a> zustande, die natürlich nicht so professionell sind wie welche mit meiner Spiegelreflexkamera gewesen wären (was mich inzwischen etwas ärgert), aber immer noch ansehnlich genug. Und zudem waren ja auch noch ganze Heerscharen anderer Fotografen zugegen, sodass es im Web auch noch genügend andere Bilder davon zu betrachten gibt, die an dieses wirklich schöne Sommerwochende erinnern können.</p>
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		<title>Mittelalterliches Treiben vor der Haustüre</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 14:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Lauchringen]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle 1150 Jahre passiert auch in Lauchringen mal etwas interessantes und schönes &#8211; so am Wochenende, 14. und 15. August 2010. Dort begab es sich, dass die Kirchstraße und der Lindenplatz in Oberlauchringen zu einem doch recht großen Mittelaltermarkt umgestaltet wurde. Über 70 Stände sollen es gewesen sein. Es fanden sich regionale wie auch einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle 1150 Jahre passiert auch in Lauchringen mal etwas interessantes und schönes &#8211; so am Wochenende, 14. und 15. August 2010. Dort begab es sich, dass die Kirchstraße und der Lindenplatz in Oberlauchringen zu einem doch recht großen Mittelaltermarkt umgestaltet wurde. Über 70 Stände sollen es gewesen sein. Es fanden sich regionale wie auch einige nahmhafte überregionale Künstler ein.</p>
<p><span id="more-1577"></span></p>
<div id="attachment_1578" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0088_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1578" title="Mittelaltermarkt" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0088_400.jpg" alt="Eröffnung des Mittelaltermarktes in Lauchringen" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Eröffnung des Mittelaltermarktes in Lauchringen am 14.08.2010 durch Marktvogt und Dorfschulte. Schon zu Beginn war der Lindenplatz gut mit Besuchern gefüllt.</p></div>
<p>Die Veranstaltung wurde am Samstag, den 14. August zwischen 11 und 12 Uhr stilgerecht von der Bühne aus eröffnet. Zunächst war das Publikum noch überschaubar, doch im Laufe des Nachmittags sprach es sich schnell herum, dass es wohl was zu sehen gebe, besondern Familien mit Kindern kamen in der zweiten Nachmittagshälfte. Zu sehen, aber auch zu hören und schmecken gab es auch einiges. Eine größere Anzahl von Kleidungs-, Pelz-, Leder- und Schmuckständen beispielsweise, aber auch mittelalterliche Spetzereien Lachs am Brett, Bratschwein am Spieß oder allerhand Getränken vom bekannteren Met bis hin zu allerlei &#8220;Zaubertränken&#8221; in vielen Farben und Formen.</p>
<div id="attachment_1579" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0089_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1579" title="Waffenschmied" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0089_400.jpg" alt="Ein Schmied geht seiner Arbeit nach" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Schmied geht seiner Arbeit nach beim Mittelaltermarkt in Lauchringen. Daneben wusste er auf Anfrage auch fachkundig zu mittelalterlichen Werkzeugen und Waffen zu berichten.</p></div>
<p>Auch Handwerker übten ihren Beruf vor Schaulustigen aus, beispielsweise ein Waffenschmied, der sich vor stilechter Bauernhauskulisse gegenüber der St. Andreaskirche positioniert hatte und kennerhaft wie malerisch anzuschaun seinem Handwerk nachging, ebenso wie hundert Meter weiter ein Scherenschleifer oder ein Gürtelmacher.</p>
<div id="attachment_1580" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0147_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1580" title="Abinferis in concert" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0147_400.jpg" alt="Abinferis in concert" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Abinferis in concert - mit Pauken und Dudelsäcken brachten die &quot;Chipendales des Mittelalters&quot; selbiges lautstark zu Gehör. Noch einen Kilometer weiter drang ihr Schall.</p></div>
<p>Künstler waren ebenso gut vertreten: die lautstarken teuflischen Spielleyt <a title="Webseite von Abinferis" href="http://www.abinferis.at/" target="_blank">Abinferis</a> mit Pauken und riesigen Dudelsäcken, Feuerschlucker und andere Gaukler, darunter auch ein wirklich eloquenter Märchenerzähler und ein wandelnder Barde, eine Bauerntanzgruppe, ein Gemshorntrio sowie die vielversprechende Musikgruppe <a title="Webseite der Musikgruppe Metusa" href="http://www.metusa.de">Metusa</a>, welche sich im Verlauf der zwei Tage recht vielseitig zeigte und die in Zukunft womöglich noch bekannter werden könnte.</p>
<div id="attachment_1581" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0197_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1581" title="Metusa spielt zum Tanz auf" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0197_400.jpg" alt="Metusa spielt zum Tanz auf" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Metusa spielt zum Tanz auf - und zeigte ein beachtliches Arsenal an Klangvielfalt mit allerlei Instrumenten. Zum besonderen Ohrwurm wurde hier schnell das Lied &quot;Piratenseele&quot;, obwohl es in Lauchringen doch nur den Wutachstrand gibt.</p></div>
<p>Von weither gekommen und überregional Tätig waren teils auch die Ständebetreiber &#8211; der Bäcker beispielsweise ist meist auch beim Kasseler Drachenfest zu finden. Der für Lauchringen hinzugezogene Veranstalter <a title="Webseite von MMV - Inge Belz" href="http://www.mmv-ib.de/" target="_blank">MMV</a> aus Immenstaad ist ja aber auch selbst überregional tätig. Daher kannten sich dann wohl auch die Profis untereinander. Ergänzt wurden sie allerdings auch durch ortkundige Vereinsmitglieder.</p>
<p>Freilich sind die meisten Lauchringer die Mittelalterszene noch nicht ganz gewohnt, denn Chilbi wie Schwyzertag sind eben doch etwas anderes und manchmal hatten die erwachsenen Zuschauer, so sie nicht fasnächtlich vorgeübt waren, etwas Mühe beim aktiven Mitmachen, ganz im Gegensatz zu den Jüngeren. Die applaudierten gekonnt, tanzten spontan und vergnügten sich auch sonst, beispielsweise auf einem kleinen Riesenrad, oder beim Mäuseroulette, die größeren von ihnen auch beim Bogenschießen.</p>
<p>Auf dem alten Kirchhof konnte man das Leben der <a title="Webseite der Uesenberger Landknechte" href="http://www.uesenbergerlandsknechte.de" target="_blank">Uesenberger Landsknechte</a> mitverfolgen. Teils trieben auch Schelme auf dem Markt ihr Unwesen, mal als liebe Riesenreiterin, mal als Barde -  aber auch ein wilder Pirat zog um und erschreckte manch nichtsahnenden Spießbürger, von denen es ja auch in Lauchringen einige gibt.</p>
<div id="attachment_1582" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0159_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1582" title="Bratschwein am Spieß" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0159_400.jpg" alt="Bratschwein am Spieß" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Bratschwein am Spieß - so gefällt das Mittelalter dem Lauchringer Bürger. Weniger Glückliche wurden auch inhaftiert, gefedert und dem Weibsvolk übergeben.</p></div>
<p>Gut gefallen hat es trotzdem den meisten und das ein kaltnasser Schatten über dem Dorffest schwebte, lag an den vielen Regenwolken, die nach einem meistenteils sonnigen Samstagnachmittag gerade während des Festivalhöhepunktes am Abend, dem Pestumzug, über Land und Leute hereinbrachen und alles nass pladderten. Am Sonntag wurde das Wetter dann wieder deutlich besser und das mittelalterliche Dorffest konnte nochmals einen Zuschauerrekord verbuchen, bis der Markt dann am Sonntagabend wieder schloss.</p>
<p>Insgesamt kann man dennoch ein positives Fazit ziehen: Lauchringen taugt durchaus als Kulisse für Mittelalterfeste und auch das Publikum: Ist es einmal auf den Geschmack gekommen (sowohl kulinarisch wie auch musikalisch), lässt es sich durchaus mittelalterlich herrichten und verköstigen. Zumal ist trotz Regen der August eine bessere Zeit für Festlichkeiten als die Fasnacht mit ihrer meist klirrenden Kälte, wer weiß, vielleicht gibt es sowas in Zukunft ja häufiger mal und nicht nur alle 1150 Jahre.</p>
<p>Das nächste größere mittelalterlich angehauchte Spektakel findet übrigens am darauffolgenden Wochenende in Singen statt: das Spectaculum. Sofern ich mich von meiner Erkältung bis dahin regeneriert habe, werde ich es vielleicht auch besuchen.</p>
<p>Fotos vom Mittelaltermarkt in Lauchringen gibt es im <a title="Lauchringer Mittelaltermarkt im Anastratin-Fotoalbum" href="http://www.anastratin.de/bilderli/?album=3&amp;gallery=16" target="_blank">Anastratin-Fotoalbum</a>.</p>
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		<title>Ein Nachspiel für die Sommernacht</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/07/15/ein-nachspiel-fur-die-sommernacht/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 16:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinfonetzia]]></category>
		<category><![CDATA[Sommernachtstraum]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem großen Open-Air zum &#8220;Sommernachtstraum&#8221; im Langensteinstadion in Tiengen vor etwa 1000 Zuschauern bzw. Zuhörern gibt es nun noch ein &#8220;Nachspiel&#8221;: Und zwar findet am Samtag, den 17. Juli im Kursaal Bad Säckingen nochmals eine Aufführung statt. Solistinnen sind Frau Patricia Argast und Frau Dorothea Rieger, zwei renommierte Sopranistinnen aus Freiburg/ Basel, es singt der Projektfrauenchor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem großen Open-Air zum &#8220;Sommernachtstraum&#8221; im Langensteinstadion in Tiengen vor etwa 1000 Zuschauern bzw. Zuhörern gibt es nun noch ein &#8220;Nachspiel&#8221;: Und zwar findet am Samtag, den 17. Juli im Kursaal Bad Säckingen nochmals eine Aufführung statt. Solistinnen sind Frau Patricia Argast  und Frau Dorothea Rieger, zwei renommierte Sopranistinnen aus  Freiburg/ Basel, es singt der Projektfrauenchor aus Tiengen, einstudiert von Jochen Stitz.</p>
<p><span id="more-1548"></span>Dabei gibt es diesmal als ersten Programmpunkt noch eine Besonderheit: Uraufgeführt wird das Konzert &#8220;Pasticcio à quattro&#8221; von Stefan  Tuschewitzki (geb. 1963) für acht Hände an zwei Klavieren und Streichorchester. Auf den Klavieren spielen vier Pianisten vom &#8220;Laufenburger Piano-Ensemble&#8221; Ltg.  Christian Mirbach, die für ihr Spiel schon mehrfach durch  internationale Musikpreise ausgezeichnet worden sind.</p>
<p>Der Eintritt kostet für Erwachsene 13 EUR, für Schüler und Studenten 8 EUR. Der Vorverkauf findet statt in der Buchhandlung &#8220;Schwarz auf Weiss&#8221; in Bad Säckingen, weitere Informationen gibt es auf der Webseite <a title="Webseite von Sinfonetzia" href="http://www.sinfonetzia.de/" target="_blank">www.sinfonetzia.de</a>.</p>
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		<title>Musikalische Sommernacht</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/04/25/zwei-musikalische-sommernachte/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 09:31:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Mendelssohn]]></category>
		<category><![CDATA[Sinfonetzia]]></category>
		<category><![CDATA[Sommernachtstraum]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ist das erste Doppelkonzert von Sinfonetzia über die Bühne gegangen, steht schon das nächste größere Projekt an: der Sommernachtstraum von Mendelssohn-Bartholdy als Open Air im Langensteinstadion in Waldshut-Tiengen, realisiert als Gemeinschaftsprojekt. Passend zur Jahreszeit darf man am Freitag, den 2. Juli 2010 von Sommernächten träumen, stilecht von jeweils 21:00- 23:30 Uhr im romantisch am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ist das erste <a title="Zwei Frühlingskonzerte bei Sinfonetzia" href="http://www.anastratin.de/2010/04/04/zwei-fruhlingskonzerte-von-sinfonetzia/">Doppelkonzert von Sinfonetzia</a> über die Bühne gegangen, steht schon das nächste größere Projekt an: der Sommernachtstraum von Mendelssohn-Bartholdy als Open Air im Langensteinstadion in Waldshut-Tiengen, realisiert als Gemeinschaftsprojekt.</p>
<p><span id="more-1425"></span></p>
<p>Passend zur Jahreszeit darf man am Freitag, den 2. Juli 2010 von Sommernächten träumen, stilecht von jeweils 21:00- 23:30 Uhr im romantisch am Waldrand gelegenen Langenstein Stadion in Waldshut-Tiengen. (Als Ersatztermin ist der 4. Juli 2010 vorgesehen.)</p>
<p>Mit dem Sommernachtstraum von Felix Mendelssohn-Bartholdy wird im Landkreis Waldshut dann nach dem <a title="Rezension zu ELIAS" href="http://www.anastratin.de/2009/11/17/elias-2009-reges-interesse-trotz-novemberwetter/" target="_blank">Elias</a> binnen 7 Monaten schon das zweite große Mendelssohn-Werk auf die Bühne gebracht. Beteiligte sind diesmal der Orchesterverein Bad Säckingen, der Frauenchor aus Tiengen, die Stadtmusik Tiengen, die Theatergruppe Daniel Leers und als überregionale Vocalistin Patricia Argast (Sopran). Für die Installationen zeichnet sich Miro Dopita verantwortlich.</p>
<p>Weitere Informationen finden sich auf der <a title="Informationen zu den OpenAir-Konzerten bei Sinfonetzia" href="http://www.sinfonetzia.de" target="_blank">Webseite von Sinfonetzia</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kulturfrühling: Zwei Konzerte von Sinfonetzia</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 10:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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		<category><![CDATA[Waldshut]]></category>

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		<description><![CDATA[Sinfonetzia, das Waldshuter Sinfonieorchester, lädt ein zu zwei Orchesterkonzerten. Sie finden statt am Freitag, den 16. April 2010 um 20:00 Uhr im Kursaal in Bad Säckingen und am Samstag, den 17. April 2010 um 19:00 Uhr in der Stadthalle Waldshut. Gespielt werden Werke von G. Fauré, W. A. Mozart und F. Mendelssohn-Bartholdy. Solist am Klavier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sinfonetzia, das Waldshuter Sinfonieorchester, lädt ein zu zwei  Orchesterkonzerten. Sie finden statt am Freitag, den 16. April 2010 um  20:00 Uhr im Kursaal in Bad Säckingen und am Samstag, den 17. April 2010  um 19:00 Uhr in der Stadthalle Waldshut.</p>
<p><span id="more-1405"></span><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/04/umku20100416-250.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1404" title="Zwei Frühlingskonzerte von Sinfonetzia" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/04/umku20100416-250.jpg" alt="Zwei Frühlingskonzerte von Sinfonetzia" width="250" height="354" /></a></p>
<p>Gespielt werden Werke von G.  Fauré, W. A. Mozart und F. Mendelssohn-Bartholdy. Solist am Klavier ist  Martin Umrath, Leitung hat Klaus Kunzmann. Der Eintritt beträgt 13 EUR, ermäßigt (für Schüler und Studenten) 9  EUR.</p>
<p>Weitere Informationen gibt auf der Webseite des Sinfonieorchesters  unter <a title="Webseite von Sinfonetzia, dem Waldshuter Sinfonieorchester" href="http://www.sinfonetzia.de/" target="_blank">www.sinfonetzia.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Live-Konzert 2010: Die Rolling Bones sind wieder da&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 14:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[KGT]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rolling Bones]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rollings Bones sind wieder da und treten zu ihrem alljährlichen Winterkonzert 2010 auf, diesmal im Kaffee K in Waldshut, am Freitag, den 5. Februar 2010 ab 20:30 Uhr. Die Rolling Bones sind eine KGT &#38; Friends &#8211; Band und haben inzwischen einen gewissen Kultstatus erreicht. Die Zusammensetzung hat sich über die Jahre ein wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rollings Bones sind wieder da und treten zu ihrem alljährlichen Winterkonzert 2010 auf, diesmal im <em>Kaffee K</em> in Waldshut, am Freitag, den 5. Februar 2010 ab 20:30 Uhr.</p>
<p><span id="more-1237"></span></p>
<div id="attachment_1238" class="wp-caption alignnone" style="width: 294px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/01/rollingbones-jan-2010.jpg"><img class="size-full wp-image-1238" title="Rolling Bones Plakat 2010" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/01/rollingbones-jan-2010.jpg" alt="Rolling Bones Plakat 2010" width="284" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Rolling Bones Plakat 2010 - jetzt kann die Party steigen. <img src='http://www.anastratin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Die Rolling Bones sind eine KGT &amp; Friends &#8211; Band und haben inzwischen einen gewissen Kultstatus erreicht. Die Zusammensetzung hat sich über die Jahre ein wenig geändert, geblieben aber ist die Musik, die Lehrern, Ehemaligen, Eltern und anderen KGT-Freunden gemacht wird. Das Live-Konzert startet am 5.02.2010 im <a title="Internetseite des Kaffee K" href="http://www.kaffee-k.de/" target="_blank">Kaffee K</a> in der Wallgrabenstraße in Waldshut um 20:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 EUR, ermäßigt 8 EUR.</p>
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		<title>Elias 2009 &#8211; Reges Interesse trotz Novemberwetter</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2009/11/17/elias-2009-reges-interesse-trotz-novemberwetter/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 20:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Elias]]></category>
		<category><![CDATA[HGWT]]></category>
		<category><![CDATA[KGT]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>

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		<description><![CDATA[Frei nach dem Elias-Libretto: Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, aber Hilfe ist gekommen immerhin, wie eine Sturmflut sogar herangerückt in Form eines musikalischen Großaufgebotes und einer Inszenierung, die sich selbst mit Großprojekten vergangener Jahre an gleich zwei Schulen messen kann und trotzdem ihresgleichen sucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Frei nach dem Elias-Libretto: Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, aber Hilfe ist gekommen immerhin, wie eine Sturmflut sogar herangerückt in Form eines musikalischen Großaufgebotes und einer Inszenierung, die sich selbst mit Großprojekten vergangener Jahre an gleich zwei Schulen messen kann und trotzdem ihresgleichen sucht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span id="more-1135"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dass da etwas Größeres anlanden würde im sonst doch eher beschaulichen Remetschwiel hatte sich spätestens am Samstag und am Sonntag wohl herumgesprochen und so strömte am 14. und 15.11.2009 abends das Publikum in die Lignotrendhalle in Bannholz, setzte sich in freudiger Erwartung in den vollends aufgestuhlten Großraum, welcher zum Zweck der Aufführung eigens umgebaut worden war. Glücklich, wer noch einen Sitzplatz ergattern konnte – denn wie bei Events dieser Größe üblich, entschied eher das zeitige Kommen über einen Sitz als eine Platzreservierung. Ärgerlich für die, welche später kamen, aber doch eigentlich ein sehr gutes Zeichen. Es war brandend voll.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_1143" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1143" title="Bei Elias 2009 boten HGWT und KGT Chormassen und Starbesetzung auf." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC_0056-480.jpg" alt="Bei Elias 2009 boten HGWT und KGT Chormassen und Starbesetzung auf." width="480" height="319" /><p class="wp-caption-text">Bei Elias 2009 boten HGWT und KGT Chormassen und Starbesetzung auf.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ansonsten weitgehend unbeeindruckt von den anderorts derzeit schwemmenden Grippewellen traten dann zunächst das Symphonieorchester und ein weitgehend vollständiger Chor an und ernteten einen ersten Applaus. Geladene Gesangsstars des Abends waren unter anderem Sarah Wegener, Ann-Katrin Naidu, James Eliot und Gerhard Nennemann. Auch regionale Solisten wie z. B. Irene Frey, Ulrike Ruppaner oder die beiden Musiklehrer Klaus Bürger und Martin Umrath begleiteten in Nebenrollen. Flankiert wurden die Solisten von einem vereinigten Chor bestehend aus den Schulchören von Hochrhein- und Klettgau-Gymnasium sowie zwei zusätzlichen Projektchören aus beiden Schulen, in denen neben Schülern jeweils auch Eltern, Lehrer und Ehemalige vertreten waren. Insgesamt kam man auf über 150 Stimmen im Alter von 10 bis 70 Jahren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auch das Orchester setzte sich aus aktuellen und ehemaligen Schülern und Lehrern der beiden Gymnasien zusammen, wo es nötig war, ergänzt durch weitere Könner aus der Region, insgesamt etwa um die 50 Instrumente. Obwohl Chöre und Orchester zusammen mit den Bühnenaufbauten sicher schon einen guten Teil der Halle in Beschlag nahmen, überstieg die Zuschauerzahl die Zahl der Akteure sicherlich nochmals beträchtlich – und zwar an beiden Abenden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mit dicht gefüllter Halle und so großem Aufgebot war die Stimmung dicht. Beeindruckend, wenn Chor und Orchester wogten – gerade auch bei einem Text, der es für heutige Ohren an einigen Stellen doch in sich hat. “Töte ihn” – gleich gegen Anfang in einem Chor von 150 Stimmen zu hören, das kann eindrücklich, ja auch bedrückend sein! – selbst dann, wenn Mendelsohns Musik teils auch entschärft.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_1144" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1144" title="Die Theater-AG des KGT sorgte mit zwei Schatten- und Projektionswänden in sieben Bildern für die Aktualisierung und Kontrastierung des Stoffes." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2009/11/DSC_0067-480.jpg" alt="Die Theater-AG des KGT sorgte mit zwei Schatten- und Projektionswänden in sieben Bildern für die Aktualisierung und Kontrastierung des Stoffes." width="480" height="319" /><p class="wp-caption-text">Die Theater-AG des KGT sorgte mit zwei Schatten- und Projektionswänden in sieben Bildern für die Aktualisierung und Kontrastierung des Stoffes.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dass das zugrunde liegende Libretto gerade heute und in Deutschland polarisieren muss, war auch den Veranstaltern klar, weshalb an einigen Stellen umgestellt oder gestrichen, teils aber auch bewusst provozierend aktualisiert wurde. Jedem möglichen fundamentalistischen Fehlverständnis sollte damit vorgebeugt werden, die Mehrdimensionalität von Gewaltkonflikten thematisiert, gerade auch bei solchen, die religiös aufgeladen sind. Um die Naivitäten des Oratoriumtextes mit der heutigen Situation zu konfrontieren, bediente man sich dramaturgischer Elemente, welche die Theater-AG des Klettgau-Gymnasiums beisteuerte in Form zweier Schattenwände, welche das Elias-Werk jeweils durch die aktuelle Situation in Nahost ergänzten – teils als symbolisches Schattenspiel, teils mit Projektionen. Kritische Reflexion war nicht nur erwünscht, sondern mithin Ziel. “Unser Elias spielt im Heute, im Jetzt, in Palästina, in Süddeutschland, überall” – hatten sich die Veranstalter schon vorab auf die Fahnen geschrieben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ob ein derart hohes Ziel einer so übergreifenden und universellen Inszenierung überhaupt je erreichbar ist, sei dahin gestellt. Sicher ist aber, dass sich die Mühe des Schaffens für alle Teilnehmer ebenso gelohnt hat wie für die vielen Zuschauer. Denn, was geboten wurde, hatte musikalisch nicht nur überregionales Niveau, sondern war sicherlich auch mehr als der xte Abklatsch des Oratoriums zum Mendelssohn-Jahr und wird am Hochrhein wohl auch noch eine ganze Weile lang seinesgleichen suchen. Ja, es war schon etwas Besonderes.</p>
<address style="margin-bottom: 0cm; text-align: right;">Text: Martin Dühning / Fotos: Victor Venz<br />
</address>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorspiel zum &#8220;Elias&#8221;</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2009/11/01/vorspiel-zum-elias/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 22:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Elias]]></category>
		<category><![CDATA[HGWT]]></category>
		<category><![CDATA[KGT]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus - und um wiederum Licht dahinein zu bringen, veranstaltet der Neigungskurs 13 Politik am HGWT mit seinem Kursleiter und Mitdirigenten Uli Tomm zwei erhellende Einführungsabende zu Elias: am Dienstag, 3.11.2009 im Musiksaal des Hochrhein-Gymnasiums und am Mittwoch, 4.11.2009 im Musiksaal des Klettgau-Gymnasiums. Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus &#8211; und um wiederum Licht dahinein zu bringen, veranstaltet der Neigungskurs 13 Politik am HGWT mit seinem Kursleiter und Mitdirigenten Uli Tomm zwei erhellende Einführungsabende zu Elias: am Dienstag, 3.11.2009 im Musiksaal des Hochrhein-Gymnasiums und am Mittwoch, 4.11.2009 im Musiksaal des Klettgau-Gymnasiums. Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr.</p>
<p><span id="more-1107"></span></p>
<p>Elias ist ein Gemeinschaftsprojekt der beiden Waldshuter allgemeinbildenden Gymnasien, Hochrhein-Gymnasium und Klettgau-Gymnasium in Zusammenarbeit mit der &#8220;Remetschwieler Kulturwoche e. V&#8221;. Das Projekt hat neben einem generationenübergreifenden Projektchor auch ein beachtliches Sinfonieorchester auf die Beine gestellt und namhafte Solisten gewinnen können. Das zugrundeliegende Oratorium &#8220;Elias&#8221; zählt zu den klassischen Chorwerken und erfreut sich bis heute anhaltender Beliebtheit bei Freunden klassischer Musik. Dagegen sind die inhaltlichen Bezüge und vor allem die theologische Umgestaltung der klassischen Elias-Erzählung im Mendelsohnschen Libretto zwischenzeitlich etwas ins Zwielicht geraten, insbesondere auch durch die bleibenden Auseinandersetzungen im heutigen Nahen Osten. Daher wurde die Aufführung etwas aktualisiert und angepasst.</p>
<p>Gestaltet wird der Einführungsabend jeweils von Uli Tomm mit seinem Neigungskurs Politik 13 des HGWT. Dabei sollen sowohl die politischen Bezüge um die Landschaft des Nahen Ostens als auch die musikalischen Hintergründe zu Mendelsohns Oratorium Elias vorgestellt werden. Die Veranstalter freuen sich über zahlreiche Besucher.</p>
<p>Mehr zum Oratorium, zu den Aufführungen und ihrem Vorverkauf sowie zu den Rahmenveranstaltungen kann man auf der Projekt-Webseite unter <a title="Projektwebseite zu Elias 2009" href="http://www.elias-wt.de/">www.elias-wt.de</a> erfahren sowie auf den Webseiten der beiden Gymnasien.</p>
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		<title>Peaches in Concert und Jazz Fest 2009</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2009/06/26/peaches-in-concert-und-jazz-fest-2009/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 17:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
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		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Tiengen]]></category>
		<category><![CDATA[Wonderland]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag, den 28. Juni 2009 ist es soweit: Peaches in Wonderland sind wieder "in concert". Los geht's um 20:30 Uhr in der Casablance Piano Bar Waldshut. Der Eintritt ist frei. Neben vielen anderen Gruppen werden Peaches in Wonderland im Juli dann auch am Tiengener Sommer Jazz Fest 2009 teilnehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, den 28. Juni 2009 ist es soweit: Peaches in Wonderland sind wieder &#8220;in concert&#8221;. Los geht&#8217;s um 20:30 Uhr in der Casablance Piano Bar Waldshut. Der Eintritt ist frei.</p>
<p><span id="more-961"></span></p>
<p>Der Auftritt wird nicht der letzte in diesem Sommer sein. Denn neben vielen anderen Gruppen werden auch Peaches in Wonderland am Tiengener Sommer Jazz Fest 2009 teilnehmen. Mehr über das Tiengener Sommer Jazz Fest 2009 kann man inzwischen auch auf der KGT-Webseite <a title="KGT.DE zum Tiengener Sommer Jazz Fest 2009" href="http://www.kgt.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=172:tiengener-sommer&amp;catid=1:aktuelle-nachrichten&amp;Itemid=50" target="_blank">nachlesen</a>. Weitere Infos zur Band &#8220;Peaches in Wonderland&#8221; gibt es auf deren Webseite <a title="Webseite von Peaches in Wonderland" href="http://www.peaches-in-wonderland.com/" target="_blank">www.peaches-in-wonderland.com</a>.</p>
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		<item>
		<title>Chronik eines angekündigten ABI-Streiches</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2009/06/26/chronik-eines-angekundigten-abi-streiches/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 14:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[ABI]]></category>
		<category><![CDATA[Abistreich]]></category>
		<category><![CDATA[KGT]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anastratin.de/?p=948</guid>
		<description><![CDATA[Außergewöhnlich war am ABI-Streich 2009 hauptsächlich die Ehrlichkeit und Konsequenz, mit welcher der einstmalige Großscherz scheidender Schüler nunmehr gänzlich umgewandelt wurde in ein vorausschaubares Schülervolksfest. Denn dieses Jahr wurde er erstmals als Party öffentlich angekündigt.
Gemalt und aufgehängt war das großflächige Poster schon über eine Woche vor dem mündlichen ABI. Man hätte fast die Uhr danach stellen können, nur etwa 20 Minuten früher als angekündigt ging es dann los.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Außergewöhnlich war am ABI-Streich 2009 hauptsächlich die Ehrlichkeit und Konsequenz, mit welcher der einstmalige Großscherz scheidender Schüler nunmehr gänzlich umgewandelt wurde in ein vorausschaubares Schülervolksfest. Denn dieses Jahr wurde er erstmals als Party öffentlich angekündigt.</p>
<p><span id="more-948"></span></p>
<div id="attachment_949" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-949" title="Der Abistreich 2009 im offiziellen Plakat" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2009/06/abistreich2009-plakat400.jpg" alt="Der Abistreich 2009 im offiziellen Plakat" width="400" height="561" /><p class="wp-caption-text">Der Abistreich 2009 im offiziellen Ankündigungsplakat von Mitte Juni 2009, durchaus ansprechend gestaltet</p></div>
<p>Gemalt und aufgehängt war das großflächige Poster schon über eine Woche vor dem mündlichen ABI. Für alle sichtbar hing es an der Glasfront des E-Baus am KGT. Man hätte fast die Uhr stellen können, lediglich um etwa 20 Minuten früher als auf dem offiziellen &#8211; und übrigens recht nett gemachten &#8211; Großplakat angekündigt, ging es dann los. Was folgte, war ein relativ bilderbuchmäßiger, doch dadurch auch recht durchschaubarer Abistreich, der sich nach Kräften an die Konventionen hielt, um alle Standarderwartungen zu erfüllen: Schülerbefreiung, Dekoration, Lehrerinhaftierung, Abiband, Bühnenshow und allerlei Spiele, um das Volk bei Laune zu halten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Neu war allerdings die Offenheit, mit welcher der Abistreich im Vorfeld angekündigt und von den Abiturienten weitergetragen worden war. Ja, es gab sogar mündliche Einladungen durch Abiturienten, wenn Lehrer an diesem Tag keinen Unterricht hatten. Mögen manche auch nörgeln, damit verliere der &#8220;Streich&#8221; auch noch seinen letzten Rest von Würde &#8211; so war es so doch zumindest ehrlich. Denn heimlich wird er ja schon längst nicht mehr vorbereitet und listig zu erkämpfen gibt es auch nichts mehr.</p>
<p>Vielmehr setzte der Abijahrgang 2009 damit am KGT konsequent die Entwicklung fort, die der Abistreich schon Anfang der 90er genommen hatte &#8211; weg von einer schulleitungsseitig vehement bekämpften Überraschungsscherzveranstaltung mit unvorhersehbarem Verlauf hin zu einem allgemein anerkannten Schülervolksfest mit Bühnenshow und gepflegtem Lehrertiergehege. Wobei die Showelemente ja seit 2001 und das Lehrer-Catering spätestens seit 2006 zu marginalen Punkten geworden waren, gesäumt seit 1998 von der unvermeidlichen Biotop-Wasserfledderei mit Spritzpistolen und Einwegflaschen durch Mittel- und Unterstufe. Ja, das ist nunmehr längst ein Fest und kein Scherz mehr und der Abijahrgang 2009 hat dies erstmalig öffentlich klargestellt. Fakt war es schon lange.</p>
<p>Kritiker mögen bedauern, was damit aus dem einstigen Abischerz inzwischen geworden ist, doch war die Vorgehensweise der diesjährigen Abiturienten, den Abistreich gleich ganz offiziell mit Zeitpunkt und Inhalt als Partyevent zu definieren, nicht nur ehrlich und konsequent sondern letztlich unvermeidlich. Was hätte man denn groß anders machen können? Denn längst ist das Ereignis zu einer Pflichtübung geworden, wirklich erkämpfen kann man sich dabei nichts mehr, weder Freistunden, noch Ruhm und Ehre &#8211; aber eine Blöße will man sich ja auch nicht geben. Die einzige Möglichkeit, die sonst verbliebe, nämlich als echten Abischerz den Abistreich öffentlich anzukündigen und dann aber einfach ausfallen zu lassen, damit all jenen Schülern und Lehrern, die ihn ohne längst fest eingeplant hatten und ohne Unterrichtsmaterial erschienen waren, dann eine Blöße zu geben &#8211; diese Frechheit dürfte den meisten Abiturienten dann doch zu mutig und vermessen sein. Ganz abgesehen vom Schaden für den angeblichen &#8220;Ruf bei der Nachwelt&#8221;, der allen Abiturienten ja wahnsinnig wichtig ist.</p>
<p>Doch anders ließe sich heute nach dem Abitur und vor der offiziellen Abschiedfeier nicht mehr wirklich scherzen &#8211; sonst geht in diesem System wirklich nur noch Party.</p>
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