Die schaurige Macht des Konsums
Dunkel ist’s. Kein Mond scheint. Nebel wehen über den Friedhof und auf den Straßen laufen satte deutsche Bürgerskinder und sammeln schaurig Süßigkeiten. Es ist wenige Jahre her, da gab es noch Opposition gegen Halloween. DAMALS, als das neugeschaffene Fest in einem wahrlich bis dato unerreichten Medienhype, vor allem von Seiten der privaten Fernsehsender, in deutsche Kinder- und Elternhirne getrichtert wurde, sehr begrüßt von der deutschen Süßigkeitenindustrie. DAMALS, denn wer hat heute noch den Nerv, nervtötende Nachbarskinder ohne selbige abzuweisen, wenn sie fröhlich klingeln, hier wie überall, inzwischen von Kindergärten und Grundschulen breitflächig pädagogisch flankiert, zu Halloweenfeiern und Süßigkeitensammelzügen aufbrechen.
Von der Schwierigkeit, Pfingsten zu leben
Stabat Mater
Passend zum Karfreitag, diesem mitunter wichtigsten Feiertag des Christentums, hier ein passender Text im Original (übrigens auch sehr nett vertont von Karl Jenkins).
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Frieden
Am 1. Januar 2011 findet zum 44. Mal der Welttag des Friedens statt. Frieden. Frieden ist eigentlich etwas sehr grundlegendes. Oft ist er aber nur ein Wort, das oft und allzu oft leichtfertig gebraucht wird. Was tut man nicht alles “um des lieben Friedens willen” und übersieht dabei, dass der Mangel an Gewalt noch lange kein Frieden ist.
Und täglich grüßt Homer Simpson…
Vatertag mal wieder – jener Tag, von findigen Getränkefreunden geliebt, an dem so manch männliche Kreaturen mit dem flaschenbefüllten Bollerwägelchen bewaffnet und oft früh am Tag schon angeschwippst durch die Landschaft kullern, ihrer Vaterschaft huldigen – obwohl die meisten von ihnen mit echten Vätern höchstens den Bierbauch gemeinsam haben.
