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	<title>Niarts Anastratin &#187; Satire</title>
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	<description>Anastratin - das Online-Kulturdings von www.niarts.de</description>
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		<title>Sofaspenden erwünscht!!!</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 19:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[KGT]]></category>
		<category><![CDATA[Sofa]]></category>
		<category><![CDATA[Sofaspende]]></category>
		<category><![CDATA[Spende]]></category>
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		<description><![CDATA[Leidlicherweise erhalten sich jene hübsch rundlich gepolsterten, mal plüschigen, mal ledrigen, oft jedoch nicht mehr in ihrer Materialität eindeutig bestimmbaren Sitzgelegenheiten in den geistlichen Hallen des Klettgauer Lyzeums nur wenig lange. Ach, oft fallen sie vorzeitig und viel zu schnell aus wunderlichen, uns völlig unerklärlichen Gründen in sich zusammen oder ganz auseinander, wie alte Kürbisse, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leidlicherweise erhalten sich jene hübsch rundlich gepolsterten, mal plüschigen, mal ledrigen, oft jedoch nicht mehr in ihrer Materialität eindeutig bestimmbaren Sitzgelegenheiten in den geistlichen Hallen des Klettgauer Lyzeums nur wenig lange. Ach, oft fallen sie vorzeitig und viel zu schnell aus wunderlichen, uns völlig unerklärlichen Gründen in sich zusammen oder ganz auseinander, wie alte Kürbisse, die zuviel Frost abbekommen haben.</p>
<p>Jeder junge Abenteurer, welcher sein Fahrrad noch mutig unter dem versifften Pavillon parkt, kann dies jederzeit durch große, verschmierte Schaufensterscheiben in Augenschein nehmen, wo mitleidige Zeitgenossen zwischenzeitlich für die langsam dahinsiechenden Ex-Wohnzimmermöbel einen <em>Sofafriedhof</em> eingerichtet haben. Trotz eifriger Spenden lokaler Möbelhäuser nimmt der Bestand an noch halbwegs gesunden Sofas ständig ab. Neue Spenden müssen her!</p>
<p align="JUSTIFY"><span id="more-2765"></span></p>
<div id="attachment_2766" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2011/12/sofablau_450.jpg"><img class="size-full wp-image-2766" title="Sofas sind schmusig, aber gehen kaputt. Helfen Sie und spenden Sie neue! Sofort!!!" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2011/12/sofablau_450.jpg" alt="Sofas sind schmusig, aber gehen kaputt. Helfen Sie und spenden Sie neue! Sofort!!!" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sofas sind schmusig, aber gehen kaputt. Helfen Sie und spenden Sie neue! Sofort!!!</p></div>
<p align="JUSTIFY">So bat man uns denn ernstlich, wir mögen einen Aufruf starten, dass den notleidenden Jugendlichen, welchen es immens danach verlangt ab und zu sitzenzubleiben, mangels Aufenthaltsräumen und weil die Klassenzimmer im Erweiterungsgebäude teils auch so schon schmutzig genug sind, lieber nicht dort, sondern für die Durchgänge und Fluchtwege, neue Polstermöbel gespendet werden mögen, damit sie sich wieder stilgerecht darauf platzieren können.</p>
<p align="JUSTIFY">Liebe Spender, wir bitten Sie also ganz herzlich und ohne allzu viele Hintergedanken, ja wirklich: ganz gedankenlos – <strong>SPENDEN SIE DOCH BITTE SOFAS FÜR DAS KLETTGAU-GYMNASIUM!!!</strong></p>
<p>Es ließen sich dafür sicher auch <strong>viele gute Gründe</strong> finden, beispielsweise:</p>
<ul>
<li><strong>Natürlicher Verschleiß: </strong>Entgegen den Herstellerbeschreibungen halten viele Polstermöbel deutlich weniger lange, als in der Garantiebeschreibung angegeben, insbesondere dann, wenn sie im Sommer, Herbst und Winter von Schülern draußen im Regen stehen gelassen werden. Es ist jedoch ganz natürlich, dass es in Süddeutschland oft regnet oder gar schneit, besonders im Winter und außerhalb der Schulgebäude. Da bei Geschenken die Garantie nicht eingefordert werden kann, und durch den <a title="Klimatische Erwärmung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung" target="_blank">Klimawandel</a> eher noch eine Verschlechterung zu erwarten ist, benötigt die Schule also regelmäßig neue Polstermöbel, natürlich kostenlos. BITTE SPENDEN!</li>
<li><strong>Verbesserte Sauberkeit:</strong> Aufgrund eines Engpasses an Reinigungskräften bei gleichzeitiger Erhöhung des Müllaufkommens durch die Ganztagesschule sind die Müllentsorgungsmöglichkeiten an der Schule oft unzureichend, die Mülleimer überfüllt. Polstermöbel wie Sofas eignen sich allerdings in hervorragender Weise dazu, Müll und Speisereste wie Pizzakartons, Dönerreste, Schokitüten, angeschnäuzte Tempotaschentücher, Muffinreste oder das ungenießbare Volkorngemüsevesper von Mutti elegant darin oder darunter verschwinden zu lassen. Praktischerweise entsorgt man nach einer gewissen Zeit die Sofas gleich mit dem Müll, deshalb sind regelmäßig neue erforderlich. BITTE SPENDEN!</li>
<li><strong>Schule als Konsum-Lernort: </strong>Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen moderne Jugendliche von heute. Zur Aufrechterhaltung unseres Wirtschaftssystems und zur Steigerung des Bruttosozialproduktes ist es wichtig, dass Jugendliche angemessenes Konsumverhalten auch im schulischen Alltag praktisch leben. Dazu gehört die Praxis eines ununterbrochenen und zeitgemäßen Konsumkreislaufs, weshalb gemäß dem allgemein anerkannten Prinzip der <a title="Obsoleszenz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Obsoleszenz" target="_blank">Obsoleszenz</a> ständig neue Sofas angeschafft werden müssen, anstatt die alten zu reparieren oder pfleglicher zu behandeln. Die Schule hat allerdings nicht, anders als der spätere Idealkonsument, unbegrenzt Geld zur Verfügung, deshalb müssen uns die Sofas kostenlos zur Verfügung gestellt werden. BITTE SPENDEN!</li>
<li><strong>Naturphänomene-Anschauungsunterricht:</strong> Wie unlängst festgestellt wurde, eignen sich Polstermöbel, wenn man sie regelmäßig im Regen stehen lässt und bei Abistreichen, geheimen Dekokellerparties und andereren vergleichbaren Anlässen mit Bier, Wodka oder ähnlichen Nährlösungen begießt, in geradezu beispielloser Weise als Anzuchtunterlage für seltene <a title="Fungialgewächse" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fungi" target="_blank">Fungialgewächse</a>. Schüler können somit also das Wachstum von seltenen natürlichen Fungialgewächsen hautnah miterleben. Biologie pur! BITTE SPENDEN!</li>
<li><strong>Ökologischer Artenschutz:</strong> Viele, zwischenzeitlich durch chemische Giftstoffe vom Aussterben bedrohte Insektenarten, wie beispielsweise <em><a title="Pediculus humanus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleiderlaus" target="_blank">Pediculus humanus humanus</a>, <a title="Pediculus humanus capitis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kopflaus" target="_blank">Pediculus humanus capitis</a>, <a title="Pulex irritans" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenfloh" target="_blank">Pulex irritans</a> </em>oder auch<em> <a title="Cimex lectualarius" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bettwanze" target="_blank">Cimex lectularius</a></em> finden in öffentlichen Bauten kaum noch Überlebensräume. Sofas sind die einzigen Habitate, welche ein Überleben dieser vom Aussterben bedrohten Tierarten in Westeuropa sicherstellen können. BITTE SPENDEN!</li>
<li><strong>Friedensarbeit: </strong>Das achtjährige Gymnasium erfordert von Jugendlichen ganz furchtbar viel Frustrationstoleranz. Es hat sich herausgestellt, dass Polstermöbel ein ideales Werkzeug sind, um Frust, Verärgerung sowie Langeweile oder Unzufriedenheit mit dem Schülerleben ansich, ganz ohne Schulsozialarbeiter oder zusätzliche Lehreraufsichtsstunden aufzuarbeiten. Gleichzeitig wird potentiellen Amokläufern durch die Polstermöbel ein Ventil geboten, ihre Aggressionen weitgehend ungefährlich für die Allgemeinheit abzureagieren. Da die Sofas dabei allerdings meist irreparablen Schaden nehmen, ist es nötig, dass regelmäßig neue gespendet werden, um den Schulfrieden aufrechtzuerhalten. Helfen Sie uns, eine friedliche Schule zu erhalten! BITTE SPENDEN!</li>
</ul>
<p>Wir hoffen, wir konnten Sie mit diesen vielfältigen Argumenten davon überzeugen, die Sache der Sofas am Klettgau-Gymnasium mitzuunterstützen. Helfen Sie mit, die traditionelle Schulgemeinschaft und ihre vielfältigen Aktivitäten weiterzuführen, indem Sie weiter fleißig Sofas spenden!</p>
<p>DANKE!!! <img src='http://www.anastratin.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Vizekönig investiert in Landschaftsplanung</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2011/09/30/vizekonig-investiert-in-landschaftsplanung/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 21:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kawomba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Jucunda-See]]></category>
		<category><![CDATA[Neu-Nitramische Konföderation]]></category>
		<category><![CDATA[Ninda]]></category>
		<category><![CDATA[Südninda]]></category>
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		<description><![CDATA[Der wegen diverser Krisen aus dem Ruhestand zurückgeholte Vizekönig von Ninda, Thomas Williams, stellte der verblüfften Öffentlichkeit heute Pläne für weitreichende Landschaftsumgestaltungen vor. Als Ersatz für den inzwischen stark verlandeten Jucunda-See soll in der Steppe von Jerryland und Gräfisch Tropica im ehemaligen Königreich Medea eine riesige neue Seenlandschaft entstehen. Westländischen Vizekönigen sagt man im Allgemeinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der wegen <a title="Mehrheitsregierung im Haushaltsloch verschwunden" href="http://www.anastratin.de/2011/05/19/mehrheitsregierung-im-haushaltsloch-verschwunden/">diverser Krisen</a> aus dem Ruhestand zurückgeholte Vizekönig von Ninda, Thomas Williams, stellte der verblüfften Öffentlichkeit heute Pläne für weitreichende Landschaftsumgestaltungen vor. Als Ersatz für den inzwischen stark verlandeten Jucunda-See soll in der Steppe von Jerryland und Gräfisch Tropica im ehemaligen Königreich Medea eine riesige neue Seenlandschaft entstehen.</p>
<p><span id="more-2638"></span></p>
<div id="attachment_2644" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2011/09/jerryland.jpg"><img class="size-medium wp-image-2644" title="In Jerryland breitet sich Ödland seit Jahrzehnten aus. Die Bodenerosion soll nun durch massive Lanschaftsplanung gestoppt werden. Ziel ist ein gewaltige Naturseenlandschaft." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2011/09/jerryland-450x281.jpg" alt="In Jerryland breitet sich Ödland seit Jahrzehnten aus. Die Bodenerosion soll nun durch massive Lanschaftsplanung gestoppt werden. Ziel ist ein gewaltige Naturseenlandschaft." width="450" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">In Jerryland (Nordmedea) breitet sich Ödland seit Jahrzehnten aus. Die Bodenerosion soll nun durch massive Lanschaftsplanung gestoppt werden. Ziel ist ein gewaltige Naturseenlandschaft im Herzen von Südninda.</p></div>
<p>Westländischen Vizekönigen sagt man im Allgemeinen einen gewissen Bauwahn nach, schon der Westländer Dranuncullus Bilbo von Drachenstein machte vor bald 100 Jahren von sich reden, als er eine ganze westländische Stadt samt Kathedrale und Königsburg aus dem Boden stampfen ließ, anschließend allerdings sehr unehrenhaft wegen gravierender Verschuldung hinter kaiserliche Gitter wanderte. Sein Amtsnachfahre Vizekönig Thomas Williams scheint dies nicht zu befürchten, denn er legte dem verblüfften Provinzialparlament bei der Sitzung am 26. September 437 Pläne für ein Mammutprojekt vor, das alle bislang dagewesenen Projekte von Vizekönigen in Ninda in den Schatten stellt: In der unlängst verödeten und von den Ursulen wieder verlassenen Ebene von Jerryland soll auf einer Fläche von mehreren hundert Quadratkilometern eine Renaturierung zu einer Seenlandschaft durchgeführt werden.</p>
<p>Als Anlass für die Planungen nannte Vizekönig Thomas Williams die unweigerlich erscheinende weitere Verlandung des Jucunda-Sees hin zu einer Sumpflandschaft, welche man aus ökologischen Gründen unangetastet lassen wolle, wie auch den Bedarf an zusätzlichen Speicherkraftwerken, der anders nicht mehr gedeckt werden könne. Um die ökologische Energiewende in Ninda voranzutreiben, müsse man die vorhandenen Kapazitäten erweitern. Gleichzeitig soll der durch die Bodenerosion fortschreitende Landverlust und die Verwüstung der nördlichen Medea-Halbinsel durch gezielte landschaftsplanerische Eingriffe gestoppt werden. Besonders in den letzten Jahrzehnten hatten sich dort wüstenartige Zonen gebildet, nachdem die letzten Aufforstungsversuche der Ursulen gescheitert waren. Insider vermuten allerdings, dass der Vizekönig damit auch der weiterhin agierenden <a title="Mündige Bürger gegen Klimawandel" href="http://www.anastratin.de/2011/05/29/mundige-burger-gegen-klimawandel/">Nein-zur-Dürre-2011-Bewegung</a> ein für alle Mal den Wind aus den Segeln nehmen will.</p>
<p>Die bisherigen Planungen, ausgeführt vom bekannten andraskanischen Stararchitekten Finas Drambo, sehen vor, im nördlichen Jerryland nun eine Seenlandschaft mit mehreren Naturbiotopen zu schaffen, gleichzeitig aber auch großflächige Parkflächen einzubinden, alles im asiatischen Stil. So soll eine riesige Naturparklandschaft mit drei Hauptseen, Pagoden, vielen Inselchen und kleineren Weihern entstehen, die gleichzeitig als Speicher für regenerative Energien dienen sollen. Die Finanzierung soll durch private und genossenschaftliche Investoren erfolgen. Gleichzeitig stellte der Vizekönig Zuschüsse aus der kaiserlichen Schatzkammer in Aussicht. Auch Prinz Tim, Prinz Benedikt, Prinz Miloni sowie weitere Provinzadlige kündigten an, das Projekt finanziell unterstützen zu wollen. Williams selbst will einen Großteil seines Privatvermögens dafür stiften. Ob damit die Baukosten gedeckt werden können, muss sich allerdings noch zeigen. Allein die Materialkosten werden auf 3 bis 4 Millionen Denare beziffert.</p>
<p>Mit der Durchführung wird aus Kostengründen wahrscheinlich wieder einmal die nitramische Nationalgarde betraut werden, was allerdings Tradition hätte: Schon beim Ausbau des Jucunda-Sees in den Jahren 204-216 waren seinerzeit die königliche Garde und die provinziale Armee des Königs Hansibulli I. von Medea zum Einsatz gekommen.</p>
<p>Auf die Vorstellung der Pläne reagierten die Parlamentsmitglieder der vereinigten Provinzen von Südninda weitgehend mit Zustimmung. Auch die Regierung der Polis Ventadorn und die benachbarten Völker Nindas zeigten sich interessiert, da man sich vom Projekt wirtschaftliche Vorteile und eine Verschönerung des Planeten verspricht. Der Vizekönig zeigte sich zufrieden, bat aber um weitere Vorschläge, wofür eine mehrjährige Planungsphase genügend Raum geben soll. Starten können die Bauarbeiten laut Vizekönig frühestens im Januar 441 a. C.</p>
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		<title>16x24h Chillout-Event zu Pro-Ferien-KGT!</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2011/06/11/jetzt-neu-aktion-pro-ferien-kgt/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 19:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Chillout-Event]]></category>
		<category><![CDATA[KGT]]></category>
		<category><![CDATA[Pro-Ferien-KGT]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt NEU am KGT: Aktion-pro-Ferien! Spendieren Sie sich ein wenig Freizeit und investieren Sie damit in Ihre Gesundheit! Am KGT startet nun die neue PRO-FERIEN-Aktion. Ziel ist es, sich eine Auszeit zu gönnen und damit in die gemeinschaftliche Gesundheit zu investieren &#8211; ganz nach dem bekannten Motto: &#8220;Mens sana in corpore sano!&#8221; Für unsere Aktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt NEU am KGT: Aktion-pro-Ferien! Spendieren Sie sich ein wenig Freizeit und investieren Sie damit in Ihre Gesundheit! Am  KGT startet nun die neue PRO-FERIEN-Aktion. Ziel ist es, sich eine  Auszeit zu gönnen und damit in die gemeinschaftliche Gesundheit zu  investieren &#8211; ganz nach dem bekannten Motto: &#8220;Mens sana in corpore sano!&#8221;<br />
<span id="more-2389"></span></p>
<div id="attachment_2390" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2011/06/aktionproferienkgt.jpg"><img class="size-medium wp-image-2390" title="Offizielles Plakat zur Pro-Ferien-KGT-Aktion" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2011/06/aktionproferienkgt-450x637.jpg" alt="Offizielles Plakat zur Pro-Ferien-KGT-Aktion" width="450" height="637" /></a><p class="wp-caption-text">Offizielles Plakat zur Pro-Ferien-KGT-Aktion</p></div>
<p>Für unsere Aktion steht auch das Programm bereits fest, es sieht an jedem der Tage wie folgt aus:</p>
<h3>Programmvorschlag:</h3>
<p style="padding-left: 30px;">0:00 Uhr &#8211; chillen<br />
1:00 Uhr &#8211; chillen<br />
2:00 Uhr &#8211; chillen<br />
3:00 Uhr &#8211; chillen<br />
4:00 Uhr &#8211; chillen<br />
5:00 Uhr &#8211; chillen<br />
6:00 Uhr &#8211; chillen<br />
7:00 Uhr &#8211; chillen<br />
8:00 Uhr &#8211; chillen<br />
9:00 Uhr &#8211; chillen<br />
10:00 Uhr &#8211; chillen<br />
11:00 Uhr &#8211; chillen<br />
12:00 Uhr &#8211; chillen<br />
13:00 Uhr &#8211; chillen<br />
14:00 Uhr &#8211; chillen<br />
15:00 Uhr &#8211; chillen<br />
16:00 Uhr &#8211; chillen<br />
17:00 Uhr &#8211; chillen<br />
18:00 Uhr &#8211; chillen<br />
19:00 Uhr &#8211; chillen<br />
20:00 Uhr &#8211; chillen<br />
21:00 Uhr &#8211; chillen<br />
22:00 Uhr &#8211; chillen<br />
23:00 Uhr &#8211; chillen</p>
<p>Urlaubsort sowie Art und Weise des Chillens sind ganz den Teilnehmern überlassen &#8211; also IHNEN.</p>
<p>JA, AUCH SIE SIND GEMEINT!</p>
<p>Helfen Sie mit, gemeinsam an Ihrer Gesundheit zu arbeiten!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mündige Bürger gegen Klimawandel!</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2011/05/29/mundige-burger-gegen-klimawandel/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 May 2011 17:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kawomba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Neu-Nitramische Konföderation]]></category>
		<category><![CDATA[Südninda]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch am heutigen Sonntag kam es in der Provinz Südninda wieder zu Demonstrationen gegen den Klimawandel. Auch die Veranstaltungsverbote des Vizekönigs hielten die mündigen Bürger nicht von weiteren Protestaktionen ab. Ein Bürgersprecher: &#8220;Wir wollen ein politisches Zeichen setzen!&#8221; (Südninda) Die Lage in den vereinigten Provinzen von Südninda ist weiter angespannt. Da es seit Monaten kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch am heutigen Sonntag kam es in der Provinz Südninda wieder zu Demonstrationen gegen den Klimawandel. Auch die Veranstaltungsverbote des Vizekönigs hielten die mündigen Bürger nicht von weiteren Protestaktionen ab. Ein Bürgersprecher: &#8220;Wir wollen ein politisches Zeichen setzen!&#8221;</p>
<p><span id="more-2255"></span></p>
<div id="attachment_1925" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/12/miloni1.jpg"><img class="size-medium wp-image-1925" title="Die sonst als eher beschaulich geltende Provinz Südninda auf Monte Regina IV war Schauplatz eines unerhörten Bankenskandals." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/12/miloni1-450x337.jpg" alt="Die sonst als eher beschaulich geltende Provinz Südninda auf Monte Regina IV war Schauplatz eines unerhörten Bankenskandals." width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Die Provinz Südninda in besseren Zeiten, als es noch ruhiger war und der allgemeine Wasserspiegel noch höher wogte. (Archivbild)</p></div>
<p>(Südninda) Die Lage in den vereinigten Provinzen von Südninda ist weiter angespannt. Da es seit Monaten kaum mehr geregnet hat, sind bereits viele Flüsse und Seen ausgetrocknet und in vielen Regionen drohen große Ernteausfälle durch die Dürre. Auch der Wasserspiegel des inneren Meeres ist bereits deutlich gesunken &#8211; viele Binnenhäfen können daher nicht mehr angefahren werden &#8211; Küstenabschnitte haben sich deutlich vorverlagert, in einigen Gebieten drohen daher auch erste Versorgungsengpässe.</p>
<p>Gegen den inzwischen spürbaren Klimawandel macht sich Unmut in weiten Teilen der Bevölkerung breit. Auch von Demonstrationsverboten durch Vizekönig Thomas Williams, der aufgrund des <a title="Mehrheitsregierung im Haushaltsloch verschwunden" href="http://www.anastratin.de/2011/05/19/mehrheitsregierung-im-haushaltsloch-verschwunden/">föderalen Notstandes</a> aus dem Ruhestand zurückgerufen worden war, ließen sich viele Bürger nicht abhalten und demonstrierten in vielen Städten der Provinz. Williams hatte Demonstrationen an Feiertagen untersagen lassen, &#8220;damit zumindest an den Ruhetagen mal wieder Ruhe ist&#8221;, wie er gegenüber der Presse verlauten ließ. Außerdem bezweifelte der Vizekönig sogar öffentlich die Zweckmäßigkeit solcher Demonstrationen.</p>
<p>Bürgerrechtler in Ninda sind darüber entrüstet: &#8220;Hier zeigt sich wieder einmal eindeutig, dass die Vizekönige in Nitramien ein allgemeines Demokratiedefizit haben! Wir lassen uns unsere mündige Teilnahme am Gemeinwohl nicht verbieten! Die Probleme des Landes sind auch unsere Probleme! Wir sind das Volk!&#8221;, sprach zum Beispiel Dodi Daddenburg, einer der Wortführer der <em>Nein-Zur-Dürre-2011-Bewegung</em> auf einer Großkundgebung in der Wüste von Jerryland. &#8220;Wir fordern mehr Beteiligung des Volkes. Zu lange schon wurden wichtige Dinge über unsere Köpfe hinweg bestimmt! Wir fordern eine Volksabstimmung!&#8221; Bei seiner Rede erhielt Daddenburg lauten Applaus von den anwesenden Demonstranten, bei denen es sich keineswegs nur um Gemüsebauern handelte.</p>
<p>Einen Volksentscheid fordern die Mitglieder der <em>Nein-Zur-Dürre-2011-Bewegung</em>, weil der Vizekönig sich seit seinem Amtsantritt in der vorigen Woche stur weigert, ein entsprechendes Landtagsgesetz gegen den Klimawandel zu unterzeichnen. Bereits Vizekönig Christopher Albin hatte das Gesetz abgelehnt, weil es seiner Meinung nach wenig zweckmäßig und nicht durchführbar sei. Für den anstehenden Volksentscheid &#8220;Gegen den Klimawandel 2011&#8243; läuft bereits eine Unterschriftenaktion, bei der sich abzeichnet, dass das in der Landesverfassung geforderte Mindestquorum von 20% der Bevölkerung erfüllt wird. Der Volksentscheid sieht ein noch schärferes Gesetz vor, dass jegliche Art von offenen und heimlichen Klimaveränderungen innerhalb der vereinigten Provinzen von Südninda &#8211; und vor allem Dürren &#8211; in Zukunft verbietet, insbesondere in ländlichen und in Naturschutzgebieten. Analysten sagen bei einer Abstimmung eine knappe Mehrheit für den Volksentscheid voraus.</p>
<p>Der amtierende Vizekönig Thomas Williams ließ allerdings bereits verlauten, dass er auch einen positiven Volksentscheid in dieser Sache nicht zu akzeptieren bereit sei. Die Führer der<em> Nein-Zur-Dürre-2011-Bewegung</em> wollen in diesem Fall seine Absetzung erwirken und drohen sogar mit einem Generalstreik.</p>
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		<item>
		<title>Mehrheitsregierung im Haushaltsloch verschwunden</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2011/05/19/mehrheitsregierung-im-haushaltsloch-verschwunden/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 May 2011 16:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kawomba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Neu-Nitramische Konföderation]]></category>
		<category><![CDATA[Nitramien]]></category>
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		<description><![CDATA[Die solide Mehrheit bei den letzten Wahlen hat dem Bündnis aus TVP und Solus-Partei nichts genutzt. Ihre kurze Regierung stand unter keinem besseren Stern als die Vorgängerregierung, auch wenn man ihr auch wenig Eigenverschulden nachweisen kann. Am heutigen Donnerstag, den 19. Mai 433, entließ der Kaiser des nitramischen Volkes die komplette Regierung unter Nitarou. Letztlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Neuer Generalsekretär will vor allem sparen" href="http://www.anastratin.de/2011/04/11/neuer-generalsekretar-will-vor-allem-sparen/">solide Mehrheit bei den letzten Wahlen</a> hat dem Bündnis aus TVP und Solus-Partei nichts genutzt. Ihre kurze Regierung stand unter keinem besseren Stern als die Vorgängerregierung, auch wenn man ihr auch wenig Eigenverschulden nachweisen kann. Am heutigen Donnerstag, den 19. Mai 433, entließ der Kaiser des nitramischen Volkes die komplette Regierung unter Nitarou.</p>
<p><span id="more-2237"></span>Letztlich scheiterte die Mehrheitsregierung von Junius Nitarou zwar an den Fehlern und Schulden der Vorgängerregierung sowie an den Katastrophen der vergangenen Monate, insbesondere die von der neuen Regierung geplante Selbstbeteiligung im Gesundheitswesen, das grandiose Scheitern der neuen NimbYon-Klasse-Raumkreuzer und der vorgesehene Umbau der Raumflotte in eine Berufsarmee hatten zu einem immensen Aufruhr in der Bevölkerung mehrerer Teilstaaten geführt, sodass es sogar in der nitramischen Volksversammlung, dem höchsten Gesetzesorgan, zu einem offenen Eklat kam, als die Tribune von Andrasko, Ninda und Atalanthe geschlossen die Versammlung verließen und das Gremium damit handlungsunfähig machten.</p>
<p>Der Generalstreik in Andrasko und vielen tyrillianischen Stadtstaaten, eigentlich Hochburgen der TVP, brach der Föderationsregierung dann das Genick. Nur sehr widerwillig und mit knapper Mehrheit hatte der föderale Rat am Montag einer letzten Hilfszahlung an die Bundeskasse zugestimmt, um einen Staatsbankrott zu verhindern. Um der drohenden Spaltung der TVP zuvorzukommen, reichte Generalsekretär Junius Nitarou dann am Dienstagabend seinen Rücktritt ein.</p>
<p>Bereits am Mittwoch hatte das kaiserliche Legat den Notstand erklärt, die Handelsbörsen schließen lassen und den Föderalen Rat bis zu Neuwahlen offiziell aufgelöst, womit sämtliche föderale Regierungsbefugnisse bis auf weiteres an kaiserliche Legaten übergingen. Auch in mehreren Bundesrepubliken und in allen kaiserlichen Provinzen wurde das Notstandsrecht proklamiert und die meisten Staatsbeamten in Zwangsurlaub geschickt. Die Zivilversorgung wurde dort weitgehend von der Nationalgarde übernommen.</p>
<p>Zur Behebung der Finanz- und Staatskrise wurde am heutigen Donnerstag der eigentlich schon pensionierte Altpolitiker Jantor Dolordurantas zum Generalsekretär einer Notstandsregierung ernannt. Analytiker trauen dem inzwischen 391jährigen Tyrillianer noch am ehesten eine Sanierung der maroden Staatsfinanzen zu. Skeptiker bezweifeln aber, dass selbst die kaiserlichen Legaten die akuten Probleme schnell lösen werden können, da auch die kaiserlichen Schatzkammern nahezu leer sind &#8211; sprang doch schon in der Vergangenheit das Legat immer wieder behelfsmäßig bei Krisen ein. Die eigentlichen Ursachen der meisten jüngeren Probleme liegen im Ausland, worauf allenfalls die beiden Legaten für den Kibur-Gate-Sektor, Celladin und Ezren, einen zudem sehr mittelbaren Einfluss haben. In den aktuell problematischen dunischen Gefilden stoßen nitramische Diplomaten traditionell in fast allen Belangen auf den erbitterten Widerstand überzeugter Nicht-Nitramier.</p>
<p>Folglich gehen Analytiker davon aus, dass die aktuelle Krise noch mindestens bis Ende 434 andauern dürfte &#8211; falls es nicht zu einem oder mehreren Kriegen kommt und falls Dolordurantas Erfolg hat und durch geniale Schachzüge die vorhandenen Probleme im Innland lösen kann.</p>
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		<title>Neues AKZ in Ventadorn und Gegen-Demo</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2011/04/14/neues-akz-in-ventadorn-und-gegen-demo/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 10:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kawomba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[AKZ]]></category>
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		<description><![CDATA[In einer seiner ersten Amtshandlungen als neuer Oberbürgermeister weihte der Westländer Zirni Paskybel am heutigen Donnerstagmorgen, den 14. April 432 ac feierlich ein neues AKZ ein, welches die Energieversorgung der Hauptstadt Ventadorn künftig sicherstellen soll. Gegendemonstranten umlagerten das Gebäude. Der Neubau des AKZ (Automatisches Kaffeeversorgungs-Zentrum) war nötig geworden, nachdem das alte föderale Kaffeeversorgungszentrum aufgrund völliger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer seiner ersten Amtshandlungen als neuer Oberbürgermeister weihte der Westländer Zirni Paskybel am heutigen Donnerstagmorgen, den 14. April 432 ac feierlich ein neues AKZ ein, welches die Energieversorgung der Hauptstadt Ventadorn künftig sicherstellen soll. Gegendemonstranten umlagerten das Gebäude.<br />
<span id="more-2169"></span>Der Neubau des AKZ (Automatisches Kaffeeversorgungs-Zentrum) war nötig geworden, nachdem das alte föderale Kaffeeversorgungszentrum aufgrund völliger Verkalkung kaum noch in der Lage war, den steigenden Koffeinbedarf der regionalen und föderalen Beamten zu decken. In letzter Zeit war es immer wieder zu Störfällen gekommen, bei denen zuletzt auch in großem Maße tiefbraune Kaffeeflüssigkeit ausgelaufen war, die beinahe die benachbarten Staatsdruckereien des Universitätsviertels Sarnath mitüberflutet hätte.</p>
<div id="attachment_2170" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2011/04/akzventadorn.jpg"><img class="size-medium wp-image-2170" title="Das neue AKZ in Ventadorn" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2011/04/akzventadorn-450x272.jpg" alt="Das neue AKZ in Ventadorn" width="450" height="272" /></a><p class="wp-caption-text">Das neue AKZ in Ventadorn - es soll genug Energie liefern für noch mehr Überstunden.</p></div>
<p>Wie schon der Vorgängerbau befindet sich auch die neue staatliche föderale Kaffeeversorgungszentrale recht zentral in Ventadorn, gelegen im nördlichen Viertel des Stadtteils San Margarita an der Grenze zum Waldviertel Beltaine. Der Neubau erstrahlt in sattem Frühlingsgelb, weil diese Farbe gerade besonders billig im Handel erhältlich war. Insgesamt kostete der Bau trotzdem über 6.999.000 Denare. Auf über fünf Stockwerken können nun bis zu 5000 Bürger und Staatsbeamte völlig automatisch mit Kaffee versorgt werden. Im Erdgeschoss gibt es auch eine Notfallaufnahme, wo sich überarbeitete Beamte den Kaffee gleich intravenös spritzen lassen können.</p>
<p>Gemäß den nitramischen Statuten führt auch das neue Allgemeine Kaffeeversorgungszentrum nur fair gehandelte Kaffeeprodukte, hier sollen bis zu zehn verschiedene Sorten im Angebot sein. Zur Eröffnung mussten Oberbürgermeister und Ehrengäste allerdings mit unfair geraubtem klingonischen Raktajino Vorlieb nehmen, da der intergalaktische Kaffeehandel der Neu-Nitramischen Konföderation aufgrund der derzeitigen Devisensperre faktisch zum Erliegen gekommen ist.</p>
<p>Die Gesellschaft nitramischer Teetrinker und Gesundheitsaktivisten nutzten die Eröffnungszeremonie für eine großangelegte Gegendemonstration vor dem Gebäude. Auf Plakaten wie &#8220;Kaffee &#8211; nein Danke!&#8221;, &#8220;Kaffee schadet Ventadorn!&#8221; und &#8220;Kaffeeausstieg SOFORT!&#8221; wiesen sie darauf hin, dass Kaffee keine Energieform mit Zukunft sei. Neben ungeklärten Gesundheitsrisiken wie Herzinfarkt, hohem Blutdruck, Suchtpotential und Kaffeeflecken sei besonders die Frage nach der Endlagerung des Kaffeesatzes nicht hinreichend geklärt. Tatsächlich gibt es innerhalb Nitramiens keine adäquaten Endlagerstätten oder auch nur Wiederaufbereitungsanlagen, sodass der anfallende Kaffeesatz derzeit komplett ins Ausland abgeschoben werden muss.</p>
<p>In seiner Rede ging der Oberbürgermeister nur kurz auf die skandierenden Demonstranten ein, indem er darauf verwies, dass das neue Automatische Kaffeeversorgungszentrum besonders automatisch, modern, sicher und fast CO2-neutral sei. Der löbliche Wachstumskurs bei den Überstunden ließe sich zudem unmöglich weiter positiv entwickeln, wenn keine ausreichende Energieversorgung sichergestellt sei &#8211; und aus seiner Sicht könnten auch alternative Energiequellen wie der vielbeschworene Grüne Tee AKZs aktuell noch nicht komplett ersetzen. Außerdem würden auch in Nachbarstaaten neue AKZs gebaut &#8211; und was andere tun, müsste man doch schließlich nachmachen, sonst verliere man womöglich den Anschluss, und das könne ja nicht sein.</p>
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		<title>Neuer Generalsekretär will vor allem sparen</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 11:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Kawomba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Julverne]]></category>
		<category><![CDATA[Neu-Nitramische Konföderation]]></category>
		<category><![CDATA[Ninda]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei seiner Amtsantrittsrede vor dem föderalen Rat in der Reichsprokuratur von Julverne brachte der neue Generalsekretär der neu-nitramischen Konföderation, Junius Nitarou, sein politisches Programm auf den Punkt: &#8220;Wir müssen sparen, um wieder zu gewinnen, wir müssen reformieren, um wieder konkurrenzfähig zu sein.&#8221; Erboste Nitramier strafen alte Regierung ab Bei den vorangegangenen Wahlen zum föderalen Rat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei seiner Amtsantrittsrede vor dem föderalen Rat in der Reichsprokuratur von Julverne brachte der neue Generalsekretär der neu-nitramischen Konföderation, Junius Nitarou, sein politisches Programm auf den Punkt: &#8220;Wir müssen sparen, um wieder zu gewinnen, wir müssen reformieren, um wieder konkurrenzfähig zu sein.&#8221;</p>
<h3><span id="more-2154"></span>Erboste Nitramier strafen alte Regierung ab</h3>
<p>Bei den vorangegangenen Wahlen zum föderalen Rat hatte die bis dahin seit gut 30 Jahren regierende Koalition aus Toleranzpartei und Davidtisten herbe Verluste erlitten &#8211; insbesondere die Toleranzpartei büßte im Vergleich zu den Vorwahlen 100 Sitze ein und kommt damit nur noch auf 39 Mandate. Demgegenüber gewann die TVP (Tyrillianische Volkspartei) 90 Sitze, die radikalökologische Solus-Partei 35. Beide Parteien kommen somit auf nunmehr 250 Sitze und wollen zusammen die neue Regierung stellen.</p>
<div id="attachment_2155" class="wp-caption alignnone" style="width: 379px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2011/04/wahlergebnisse432.jpg"><img class="size-full wp-image-2155" title="Wahlergebnisse 432" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2011/04/wahlergebnisse432.jpg" alt="Wahlergebnisse 432" width="369" height="296" /></a><p class="wp-caption-text">Ergebnisse der Wahlen zum föderalen Rat 432 (außen) und Vergleich zu 428 (innen).</p></div>
<p>Für die Wahlverluste verantwortlich machen nitramische Analytiker die recht blasse und skandalträchtige Regierung um den Elbenadligen Tegon Valera, dessen umstrittene und meist gescheiterte Großprojekte wie der Bau einer neuen Hyperraumumgehungsstraße (&#8220;Tyndalis 21&#8243;), der höchst zweifelhafte Versuch, die Weltraumpolizei zu privatisieren sowie die Besteuerung von Musikinstrumenten bei den nitramischen Wählern sehr viele Sympathien gekostet hatten. Auch die neuerliche Schimmelpilzkatastrophe auf Ninda, die zunehmende Piraterie in den Randgebieten der Epikratie und der allgemein sehr schlechte Zustand der öffentlichen Handels- und der Raumflotten (viele Raumkreuzer sind inzwischen über 100 Jahre alt) trugen zur Wahlschlappe bei.</p>
<p>In allen Fällen hatte die abgewählte Regierung mit einer Politik des Ignorierens und Kleinredens gekontert. Zuletzt hatte sich der scheidende Generalsekretär bei einer Veranstaltung mit dem Motto &#8220;Unsere Energieversorgung ist sicher!&#8221; lächerlich gemacht, als bei der Rede direkt hinter ihm ein marodes Kraftwerksgebäude implodierte.</p>
<h3>Viele Probleme, leere Kassen</h3>
<p>Der künftige Generalsekretär, Junius Nitarou, ließ entsprechend kein gutes Haar an seinem Vorgänger und kritisierte in ungewohnter scharfer Form insbesondere die Finanz-, Energie- und Handelspolitik, die &#8220;durch eine extravagante Mischung von Laissez-fair und Schlampigkeit&#8221; zum Niedergang der Wirtschaft und zur Verödung der nitramischen Staatskassen geführt habe. Verdrießlich wies er darauf hin, dass die Regierung erst kürzlich zum vierten Mal in Folge eine Haushaltssperre erlassen musste, um einen drohenden Staatsbankrott abzuwenden. Die gleichzeitig durchgeführten Steuersenkungen seien ein Hohn gegenüber den vielen Staatsangestellten, die dafür ständige Lohnkürzungen und Überstunden hinnehmen mussten und gegenüber den Kommunen, die bei den Haushaltssperren ständig die laufenden Kosten zu übernehmen hatten.</p>
<p>Um den Haushalt dauerhaft zu sanieren, wolle die neue Regierung vor allem mehr Effizienz vorantreiben. Durch eine sukzessive Erneuerung der Infrastruktur insbesondere im Energie-, Handels- und Kommunikationssektor soll die nitramische Wirtschaft wieder konkurrenzfähiger werden. Gleichzeitig sollen die Kommunen deutlich entlastet werden. Zur Finanzierung und zur Eindämmung der inzwischen merklichen Inflation innerhalb der Föderation sollen zunächst die Zinsen und Importzölle sowie die Finanztransaktionssteuer deutlich erhöht werden.</p>
<p>Als einen der größten Kostenfaktoren benannte Nitarou dabei die Raumflotte: In einem ersten Schritt sollen zunächst alte und wartungsintensive Raumflottenschiffe ausgemustert und dann bis zum Herbst durch neue Modelle ersetzt werden. Bestehende Verträge im Kibur-Gate-Sektor sollen ebenfalls überprüft und die Schutzgebühren den realen Kosten angepasst werden. Bislang zahle die Konföderation bei den meisten Bündniseinsätzen drauf.</p>
<p>Der zweitgrößte Posten im Staatshaushalt, das Gesundheitswesen, sei ebenfalls reformbedürftig. Insbesondere die Kosten für Medikamentenversorgung waren in der Vergangenheit ausgeufert. Hier erwägt die neue Regierung eine Selbstbeteiligung der Bürger an Medikamentenkosten und stärkere Kontrollen der vielen öffentlichen Einrichtungen durch vermehrte Inspektionen sowie härtere Strafen bei Verstößen gegen Sicherheitsvorschriften.</p>
<p>Gleichwohl wolle die Regierung der Bevölkerung nichts vormachen: Um die vielfältigen Aufgaben bewältigen zu können und den Staat zu sanieren, sei eine strikte Sparkur in allen Bereichen unabwendbar, ebenso müsse man sich auf mäßige Steuererhöhungen gefasst machen. Nitarou begründete dies auch mit anstehenden Einschnitten bei internationalen Handelsverträgen, welche zu einem Gutteil den nitramischen Staatshaushalt stützen. Die intergalaktische Teuerung werde auch an der nitramischen Konföderation nicht spurlos vorbeigehen.</p>
<h3>Anzeigen gegen Altregierung</h3>
<p>Eine Anzeige wegen Veruntreuung von Volkseigentum behält sich die Regierung laut Nitarou gegen die Vorgängerregierung vor. Diese war zuletzt gleich in mehrere <a title="Bankenskandal" href="http://www.anastratin.de/2010/12/26/bankenskandal-vizekonig-lasst-finanzinstitute-sturmen/" target="_blank">Bankenskandale</a> verwickelt gewesen und auch die Ausschreibung zum schließlich gescheiterten Projekt &#8220;Tyndalis 21&#8243;, bei dem man eine Hyperraumumgehungsstraße durch die berüchtigten Indra-Badlands hatte bauen wollen, verstieß laut Nitarou gegen die üblichen Gepflogenheiten. Die Bundesstaaten Solus und Andrasko haben daher bereits Klage vor dem föderalen Handelsmagistrat eingereicht. (Nach nitramischem Recht haften Politiker und Manager für Schäden oder Verluste, die sie gegenüber der Gemeinschaft zu verantworten haben.)</p>
<h3>Regierungswechsel auch in Teilstaaten</h3>
<p>Nicht nur auf föderaler Ebene, auch in den Provinzen wechselten zum Wochenende die Regierungen: Zum neuen Staatspräsidenten der Polis von Ventadorn wurde Zirni Paskybel gewählt. Auf Tyndalis übernimmt Cornelias Tirambel das Amt ihres Vorgängers Nitarou und wird neue Kanzlerin.</p>
<p>In einigen kaiserlichen Provinzen wechseln tournusgemäß die Vizekönige: Auf Atalante schwingt nun Iodor Pergalon das Zepter und löst damit Juniper Stratian ab, der nun erst einmal sein vorgeschriebenes Sabbatjahr nimmt. Südninda wird für die nächsten sechs Jahre nun wieder einmal von Christopher Albin regiert, sein Vorgänger, Thomas Williams, darf pünktlich zu seinem 204. Geburtstag seine wohlverdiente Pension antreten.</p>
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		<title>Bankenskandal &#8211; Vizekönig lässt Finanzinstitute stürmen</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/12/26/bankenskandal-vizekonig-lasst-finanzinstitute-sturmen/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 17:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Ninda]]></category>
		<category><![CDATA[Nitramien]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit stiller Nacht und goldigem Krutschteln war es dieses Jahr wohl nichts für die Bank von Ninda. In einer offenbar sorgfältig vorbereiteten Aktion ließ der Vizekönig von Südninda in der Weihnachtsnacht die drei Bankfilialen von Sturmtruppen der 10. nitramischen Raumflotte aufbrechen und räumen. Bei dem in der nitramischen Geschichte bislang beispiellosen Vorgang kam Ungeheuerliches zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit stiller Nacht und goldigem Krutschteln war es dieses Jahr wohl nichts für die Bank von Ninda. In einer offenbar sorgfältig vorbereiteten Aktion ließ der Vizekönig von Südninda in der Weihnachtsnacht die drei Bankfilialen von Sturmtruppen der 10. nitramischen Raumflotte aufbrechen und räumen. Bei dem in der nitramischen Geschichte bislang beispiellosen Vorgang kam Ungeheuerliches zum Vorschein.</p>
<p><span id="more-1916"></span></p>
<div id="attachment_1925" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/12/miloni1.jpg"><img class="size-medium wp-image-1925" title="Die sonst als eher beschaulich geltende Provinz Südninda auf Monte Regina IV war Schauplatz eines unerhörten Bankenskandals." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/12/miloni1-450x337.jpg" alt="Die sonst als eher beschaulich geltende Provinz Südninda auf Monte Regina IV war Schauplatz eines unerhörten Bankenskandals." width="450" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Die sonst als eher beschaulich geltende Provinz Südninda auf Monte Regina IV war Schauplatz eines unerhörten Bankenskandals. (Archivbild)</p></div>
<p>Schon in den vergangenen Monaten hatte es Gerüchte über unübliche Aktionen der Banker gegeben. Aus Kosten- und Rationalisierungsgründen war die Bank vor einigen Jahren vollständig automatisiert worden &#8211; die Kunden wurden seither rund um die Uhr von vollautomatischen Banker-Holografien bedient. Mit der hypermodernen holografischen Ausstattung schien in der recht traditionellen Provinz aber nicht jeder Kunde zufrieden. Im Stillen und Geheimen, so munkelte man immer wieder, seien dort &#8220;gewisse Transaktionen getätigt worden&#8221;, die in einem renommierten nitramischen Bankhaus nicht unbedingt erwartet werden. Die Holografien wirkten &#8220;irgendwie anders&#8221; und &#8220;manchmal etwas seltsam blutleer&#8221;.</p>
<p>Doch die Gerüchte stießen auf taube Ohren bei der örtlichen Justiz, die sich ihrerseits plötzlich sichtlichen Wohlstandes erfreute. Aufgrund einer Sonderklausel im Föderationsvertrag unterstehen die Banken der Provinz Südninda auch nicht der Aufsicht des föderalen Handelsmagistrats oder des nitramischen Civinats. Censorialbeamte haben somit weder Zugriff auf die Konten noch dürfen sie eine Bank betreten. Folglich galt Südninda längere Zeit als Steueroase. Geschäfte jeder Art konnten innerhalb der Mauern einer Bank fast ungehindert ablaufen. Zudem erfreute sich die Bank von Ninda dank sicher steigender Dividenden bei Investoren größter Beliebtheit.</p>
<p>Damit dürfte es nun vorbei sein. Denn was bei der nächtlichen Aktion zum Vorschein kam, entbehrt jeglicher Vergleichsgrundlage: Bei der Räumung der Hauptfiliale fanden die Sternenflottenoffiziere nicht nur eine Menge verloren geglaubter Kunstschätze sowie dazugehörige Leichen (jetzt ehemaliger) Kunden vor, sondern auch eine komplett ausgestattete Folterkammer. In dieser hatten zweifelhaft programmierte holografische Bankangestellte aus säumigen Schuldnern oder unvorsichtigen Aktionären wohl den letzten Batzen Geld heraus pressen wollen. Eventuell sollten damit aber auch potentielle Kritiker der Finanzwelt zum Schweigen gebracht werden, was dank der perfektionierten Anlage wohl vollständig gelang.</p>
<p>Unter den Bankkunden gab es keine Überlebenden. Immerhin gab es bei der Erstürmung der Bankenbastion durch die Raumflotte mangels leibhafter Innwohner keine weiteren Toten. Aber sämtliche holografische Banker wurden zwischenzeitlich gelöscht und die Banking-Hardware zur Sicherheit gleich dreimal formatiert.</p>
<p>Experten schließen aus, dass es sich bei der Angelegenheit um eine Fehlfunktion der Banking-Software oder Folgen eines Hackerangriffs handelte.  &#8220;Die Bank war sicher, mehr als sicher sogar, daran lag es nicht. Hier liegt der Fehler tiefer als die Software &#8211; wenn Geldwert und Dividende alles sind und aus Kostengründen keinerlei Funken Menschlichkeit mehr vorhanden, dann stimmt halt etwas mit dem ganzen Bankensystem nicht mehr!&#8221;, so Elektron Jubalbor Cyrix, leitender Softwarestratege der 10. Raumflotte.</p>
<p>Eine nicht geringe Anzahl von besonders modern-mondän lebenden örtlichen Richtern und Staatsanwälten, welche laut Kontostandsberichten auf der automatisierten Soldliste der Bank von Ninda standen, ließ der Vizekönig zwischenzeitlich in die nicht sehr fortschrittlichen, aber dafür ausgesprochen tiefen und dunklen Verliese der Gezeitenzitadelle werfen.</p>
<p>Wie Vizekönig Thomas Williams und das Raumflottenkommando an die notwendigen Zugangsinformationen gekommen sind, darüber schweigt man sich jedoch aus. Experten bezweifeln eher, dass es etwas mit den angekündigten Finanz-Enthüllungen der Plattform Wikileaks zu tun hat. Insbesondere erscheint rätselhaft, wie bei der Erstürmung des Hochsicherheitstraktes der Quantenverschlüsselungscode der automatischen multidimensionalen Finanzverteidigungsanlage überwunden wurde &#8211; eine Technik, die bislang selbst für ausgemachte Kryptografie-Spezialisten als unüberbrückbar galt.</p>
<p>Kein Geheimnis ist dagegen, was mit den real-existierenden Besitztümern der holografischen Ex-Bank geschehen soll. Alle legalen Konten werden in die &#8211; übrigens nicht von Hologrammen betriebene &#8211; Staatsbank von Ventadorn überführt. Offensichtliche Schwarzgelder und Kunstschätze gehen laut Vizekönig in die provinziale Schatzkammer über, bis die Besitzverhältnisse geklärt seien.</p>
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		<title>Wikileak-Skandal: Nitramische Regierung &#8220;not amused&#8221; über US-Diplomaten</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/12/05/wikileak-skandal-auch-nitramische-regierung-emport-uber-us-diplomaten/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 19:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Neu-Nitramische Konföderation]]></category>
		<category><![CDATA[Nitramien]]></category>
		<category><![CDATA[US-Depeschen]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
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		<description><![CDATA[Der aktuelle Skandal um die Depeschen der US-Diplomaten auf der Internetplattform &#8220;Wikileaks&#8221; zieht weitere Kreise. Die Regierung der Neu-Nitramischen Konföderation zeigte sich merklich pikiert über die brisanten Inhalte. Der amtierende nitramische Außenminister, Persjis Polyphones Cassianopolis, hielt mit seiner tiefen Verärgerung nicht hinter dem Berg: &#8220;Wir sind entsetzt, ja zutiefst empört darüber, wie unsere qualifizierten Fachkräfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/11/federalnlogo.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1798" title="Emblem der Neu-Nitramischen Konföderation" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/11/federalnlogo.jpg" alt="Emblem der Neu-Nitramischen Konföderation" width="150" height="131" /></a>Der aktuelle Skandal um die Depeschen der US-Diplomaten auf der Internetplattform &#8220;Wikileaks&#8221; zieht weitere Kreise. Die Regierung der Neu-Nitramischen Konföderation zeigte sich merklich pikiert über die brisanten Inhalte. Der amtierende nitramische Außenminister, Persjis Polyphones Cassianopolis, hielt mit seiner tiefen Verärgerung nicht hinter dem Berg: &#8220;Wir sind entsetzt, ja zutiefst empört darüber, wie unsere qualifizierten Fachkräfte von den Repräsentanten der Vereinigten Staaten von Nordamerika abklassifiziert wurden!&#8221; &#8211; und drohte gar mit möglichen außenpolitischen Konsequenzen.</p>
<p><span id="more-1876"></span><br />
Besonders beleidigend für die amtierende nitramische Regierung scheint dabei die Tatsache zu sein, dass von den vermutlich über 250.000 Schriftstücken sich <em>KEIN EINZIGES</em> Schriftstück mit dem nitramischen Staat oder einem seiner Repräsenten beschäftigt. &#8220;Wir hatten schon Schlimmes befürchtet, aber eine solch vehemente <em>IGNORANZ </em>bezüglich unserer bestens ausgebildeten Diplomaten, Politiker, Künstler und Wissenschaftler hatten wir dann doch nicht erwartet!&#8221; &#8211; so Cassianopolis, &#8220;Was soll man aber auch von einem Staat erwarten, der seine Politiker aus dem Showgeschäft rekrutiert, demokratische Wahlen als belustigendes Fernsehereignis inszeniert und in dem die Droge Alkohol schon seit fast einem Jahrhundert nicht mehr wirklich verboten ist.&#8221; Dabei hält es der nitramische Außenminister durchaus auch für möglich, dass die schwerwiegenden Versäumnisse auf amerikanischer Seite nicht auf Mutwilligkeit, sondern auf mangelndes Kulturverständnis zurückzuführen sind: &#8220;Kaum ein US-Diplomat spricht fließend eine der drei offiziellen Amtssprachen Nitramiens (Tyrillianisch, Valaquendi, Nitramisk), geschweige denn, dass er eines der fünf gängigen Schriftsysteme lesen kann. Und die meisten Amerikaner wissen wahrscheinlich noch nicht mal, wo Nitramien überhaupt liegt.&#8221;</p>
<p>Offenbar stattfindende Versuche, die Veröffentlichung der Sachverhalte durch Schädigung der betreffenden Internetplattform zu verhindern, nannte Cassianopolis &#8220;halbherzig und wenig zweckmäßig&#8221; und empfahl, stattdessen lieber ein paar Nachhilfestunden in Kryptografie zu nehmen.</p>
<p>Gleichwohl, so Cassianopolis, hege die nitramische Föderationsregierung immerhin die schwindende Hoffnung, dass sich die brisanten Dokumente im Nachhinein vielleicht doch noch als Fälschungen herausstellen oder dass es sich vielleicht um einen Fehler der Wikileaks-Redaktion handelt, sodass die nitramisch-amerikanischen Beziehungen wieder in einem etwas rosigeren Lichte erscheinen.</p>
<p>Laut Angaben des nitramischen Außenministers erwägt die nitramische Regierung, sollten sich die Depeschen dagegen als echt erweisen, wovon nach derzeitiger Aktenlage wohl auszugehen ist, als symbolischen Protest nun, Santa Claus das Einreisevisum zu verweigern und eine weitere Strafsteuer auf Cola-Getränke einzuführen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kulturprogramm im nitramischen Staatstheater</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 12:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Nitramisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Das nitramische Staatstheater in Ventadorn hat sein Programm für das Winterhalbjahr 2010/2011 herausgegeben. Alle Veranstaltungen, soweit nicht anders angegeben, finden im Theaterpalais der Zentralstadt, alle Konzerte im Konzertsaal der Universität von Sanarth statt. Programm- und Konzertkarten sind für nitramische Staatsbürger und Hajoiden kostenlos. Mogimäuse erhalten bei den Kindervorstellungen eine Tüte Käsechips frei Haus. Reguläres Programm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/10/nitramicculture120.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1805" title="Nitramic Culture" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/10/nitramicculture120.png" alt="Nitramic Culture" width="120" height="120" /></a>Das nitramische Staatstheater in Ventadorn hat sein Programm für das Winterhalbjahr 2010/2011 herausgegeben. Alle Veranstaltungen, soweit nicht anders angegeben, finden im Theaterpalais der Zentralstadt, alle Konzerte im Konzertsaal der Universität von Sanarth statt.</p>
<p>Programm- und Konzertkarten sind für nitramische Staatsbürger und Hajoiden kostenlos. Mogimäuse erhalten bei den Kindervorstellungen eine Tüte Käsechips frei Haus.</p>
<p><span id="more-1726"></span></p>
<h3>Reguläres Programm im November und Dezember 2010</h3>
<p><em>Montags, 15 Uhr &#8211; Kinder- und Mäusevorstellung</em><strong><br />
Martins Reise mit dem Traumschiff</strong><br />
Musicalfassung von M. A. Dee, Theaterpalais<br />
Es spielt die Gruppe Theatrum Mogimausum aus Micefield</p>
<p><em>Montags, 20 Uhr </em><br />
<strong>&#8220;Das ist NICHT Kafka!!!&#8221;</strong><br />
Groteske für fünf Stabpuppen und dreieinhalb Deutschlehrer<br />
von Martin Andreas Dühning<br />
Es spielt das Stabpuppentheater der Universität von Sanarth</p>
<p><em>Dienstags und mittwochs, 15 Uhr &#8211; Kinder- und Mäusevorstellung</em><br />
<strong>&#8220;Hilli-Billi und das goldene Muh-Dings&#8221;</strong><br />
ein Jazz-Musical von Martin Andreas Dühning<br />
Spiel: Theatergruppe &#8220;Mäusestörtrupp&#8221;, Music: Jazz-Kantine Traumwelt</p>
<p><em>Dienstags, 19 Uhr</em><br />
<strong>&#8220;The Importance of being Earnest&#8221; &#8211; Oscar Wilde</strong><br />
Komödie, englische Originalfassung<br />
Staatstheater Ventadorn</p>
<p><em>Mittwochs, 19 Uhr</em><br />
<strong>&#8220;La vida es sueno&#8221; &#8211; von Calderon de la Barca</strong><br />
Drama, spanische Originalfassung<br />
Staatstheater Ventadorn</p>
<p><em>Donnerstags, 15 Uhr &#8211; Kinder- und Mäusevorstellung</em><br />
<strong>Momo für Eilige</strong><br />
Komödie von Martin Andreas Dühning<br />
Theatergruppe &#8220;Mäusestörtrupp&#8221;</p>
<p><em>Donnerstags, 19 Uhr</em><br />
<strong>&#8220;The Lion in Winter&#8221; &#8211; von James Goldman</strong><br />
Drama, englische Fassung<br />
Staatstheater Ventadorn</p>
<p><em>Freitags und samstags, 15 Uhr (bis 25.11) &#8211; Kinder- und Mäusevorstellung</em><br />
<strong>Robbi, Tobbi und das Flieh-Wah-DÜH &#8211; Musicalfassung von M. A. Dee</strong><br />
Es spielt und musiziert das Elfenkindertheater aus Tyndalis</p>
<p><em>Freitags und samstags, 15 Uhr (ab 26.11) &#8211; Kinder- und Mäusevorstellung</em><br />
<strong>The Snowqueen &#8211; Musicalfassung von M. A. Dee</strong><br />
Es spielt und musiziert das Elfenkindertheater aus Tyndalis</p>
<p><em>Freitags, 20 Uhr</em><br />
<strong>&#8220;Wahlverwandtschaften&#8221; &#8211; J. W. v. Goethe</strong><br />
Dramatisierte und auf personalen Rat hin stark modernisierte Fassung von Martin Andreas Dühning<br />
Staatstheater Ventadorn</p>
<p><em>Samstags, 20 Uhr</em><br />
<strong>&#8220;As you like it&#8221; &#8211; William Shakespeare</strong><br />
Komödie, englische Originalfassung<br />
Staatstheater Ventadorn</p>
<h3>Einzelvorstellungen</h3>
<p><em>Dienstag, 2. November 2010, Mittwoch 3. November 2010, jeweils 17.00 Uhr</em><br />
<strong>Streichquartette &#8220;An Trecitina Nr. 1 und 2&#8243;, Op 53 von Andreas Lakawek</strong><br />
Kammersuite der Universität Sanarth</p>
<p><em>Freitag, 5. November 2010, jeweils 17.00 Uhr</em><br />
<strong>Novemberstimmungen &#8211; Orgelwerke von Lakawek, Alguisto, Merengard und Dee</strong><br />
Es spielt Vitelis Arcangelo Lirienas, Universitätskirche Sanarth</p>
<p><em>Freitag, 12. November 2010, 17:00 Uhr</em><br />
<strong>&#8220;During the stars above&#8221;, Sinfonie Nr. 7 von Marina Alguisto</strong><br />
Sinfonieorchester und Kammerchor von Ventadorn,<br />
Solisten: Tirael Mangor (Sopran), Valerias Tous (Alt), Jorun Antist (Tenor),<br />
Vitelis Arcangelo Lirienas, Cembalo</p>
<p><em>Dienstag, 16. November 2010, 17:00 Uhr</em><br />
<strong>Duetti da Camera &#8211; Agostino Steffani</strong><br />
Solisten: Tirael Mangor (Sopran), Valerias Tous (Alt), Jorun Antist (Tenor),<br />
Vitelis Arcangelo Lirienas, Cembalo</p>
<p><em>Freitag, 19. November 2010, 17:00 Uhr</em><br />
<strong>&#8220;During the stars above&#8221;, Sinfonie Nr. 7 von Marina Alguisto</strong><br />
Sinfonieorchester und Kammerchor von Ventadorn,<br />
Solisten: Tirael Mangor (Sopran), Valerias Tous (Alt), Jorun Antist (Tenor),<br />
Vitelis Arcangelo Lirienas, Cembalo</p>
<p><em>Dienstag, 30. November 2010, Mittwoch, 1. Dezember 2010, jeweils 17:00 Uhr</em><br />
<strong>Cembalosuiten Nr. 1-6 von Johann Jakob Froberger</strong><br />
Es spielt Vitelis Arcangelo Lirienas, Sanarth</p>
<p><em>Freitag, 3. Dezember, 12. Dezember 2010, jeweils 17:00 Uhr</em><br />
<strong>Celtic Advent Music</strong><br />
Es spielt ein Elbenmusikensemble aus Tyndalis</p>
<h3>Politische Vorträge</h3>
<p><em>Mittwoch, 3. November 2010, 19.00 Uhr</em><br />
<strong>&#8220;Warum Aktionismus uns jetzt nicht weiterhilft! Kritische Bewertung der Zustände im Kibur-Gate/Tengo-Sektor.&#8221; </strong><br />
Prof. Dr. Willich Nycht-Haborn, Universität Sanarth, Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion.</p>
<p><em>Donnerstag, 13. November 2010, 19.00 Uhr</em><br />
<strong>&#8220;Die Axt im Hause erspart den Zimmermann. Alternative Konzepte von politischer Partizipation im postdemokratischen Zeitalter.&#8221; </strong><br />
Prof. Mitras G. Walt Gaite-Alyz, Universität Sanarth, Vortrag</p>
<p><em>Mittwoch, 24. November 2010, 19.00 Uhr</em><br />
<strong>&#8220;Einbildung ist auch eine Bildung. Kostenersparnis durch Autosuggestion.&#8221; </strong><br />
N. N. (politischer Gastredner aus Stuttgart)</p>
<p><em>Mittwoch, 8. Dezember 2010, 19.00 Uhr</em><br />
<strong>&#8220;Go West! &#8211; Auswandern als Alternative für unterdrückte Minderheiten?&#8221; </strong><br />
Ethnologe Esra Icht Myhr, Vortrag</p>
<p><em>Mittwoch, 15. Dezember 2010, 19.00 Uhr</em><br />
<strong>&#8220;Lasst die Blumen sprechen! Die vergessene Kunst der Diplomatie und ihre Schwundstufen im Alltag.&#8221; </strong><br />
Dr. Meriadoc Talibambuli, Vortrag</p>
<p style="text-align: center;"><em>- Alle Angaben wie immer ohne Gewähr, etwaige Änderungen vorbehalten. -<br />
</em></p>
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