Schreibwerkstatt

Der Brieffreund

27. März 2010 | Von Martin Dühning | Kategorie: Schreibwerkstatt

D. hatte einen Freund, der sehr weit wegwohnte und von sich in Anspruch nahm, noch sehr viel mehr als D. zu arbeiten und auch sehr viel wichtigere Dinge. Deshalb fand er nur noch sehr selten den Weg zurück in die Provinz und D. schrieb ihm daher dann und wann allerlei schriftliche Benachrichtigungen, um ihn auf [...]



Frühlingsgefühle III

26. März 2010 | Von Martin Dühning | Kategorie: Schreibwerkstatt

Es war zunächst Sabbat, spät nachmittags schon, der Tag vor dem Palmsonntag und mindestens der dritte, nachdem jene furchtbare Erkältung über ihn gekommen war, da beschloss D., dennoch endlich einen deutlichen Fortschritt in seinem Leben zu wagen, also wieder einmal einen bewusst frühlingshaften Spaziergang anzutreten.  Da er nicht alleine in die inzwischen vielleicht zaghaft angegrünte, [...]



Frühlingsgefühle II

26. März 2010 | Von Martin Dühning | Kategorie: Schreibwerkstatt

Als D. aber nicht mehr aus noch ein wusste und sich seine getrübten Augen über dem verbitterten Tee einer schlichten Tasse still dämpfender Kräutermischung nur gar kärglich spiegelten, besann er sich, blickte tief in sich hinein und vermeinte sich bewusst zu werden, dass es außer dem Leuchten der Gestirne und der Natur, doch auch andere [...]



Frühlingsgefühle

24. März 2010 | Von Martin Dühning | Kategorie: Schreibwerkstatt

Nachdem D. das ältliche Fenster geöffnet hatte, wurde ihm verdächtig schnell bewusst, dass “Frühling” und in gewisser, selbst durch penibles Ignorieren kaum zu leugnender Weise auch “Wärme” doch recht relative Begrifflichkeiten waren. Jedoch war es weniger den Begriffen selbst, als der sie umgebenden Gesellschaft anzulasten, die das Ganze unmerklich herunterzog: Es handelte sich, wie der [...]



Fasnacht auf der KGT-Webseite

11. Februar 2010 | Von Martin Dühning | Kategorie: Lyrik

Für die KGT-Webseite haben wir nun ein kleines Fasnachtsgedicht geschrieben, stilecht in Hochalemannisch. Freilich ist die Mundart nicht mehr weit verbreitet und am Klettgau-Gymnasium zweimal nicht. Den “Eliten” fehlen heimatliche Worte, scheints. Die Alemannische Version lautet so: