<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Niarts Anastratin</title>
	<atom:link href="http://www.anastratin.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.anastratin.de</link>
	<description>Anastratin - das Online-Kulturdings von www.niarts.de</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Sep 2010 23:49:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=abc</generator>
		<item>
		<title>Willkommen im neuen Schuljahr 2010/2011!</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/09/01/nun-ist-es-da-willkommen-im-neuen-schuljahr-20102011/</link>
		<comments>http://www.anastratin.de/2010/09/01/nun-ist-es-da-willkommen-im-neuen-schuljahr-20102011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 12:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geheimdienstberichte]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2010/2011]]></category>
		<category><![CDATA[KGT]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schuljahr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anastratin.de/?p=1659</guid>
		<description><![CDATA[Nun ist es da! &#8211; Mit dem neuen Schuljahr beginnt mit dem Doppeljahrgang wieder so eine heiße Phase der Gymnasialreform. Wenngleich der Doppeljahrgang selbst und seine unmittelbaren Folgen von manchen wohl auch überbewertet werden, so ist er doch eine logistische Herausforderung und erzwingt auch einiges an Umdenken &#8211; mithin auch deutlich mehr Effizienz von Lehrern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es da! &#8211; Mit dem neuen Schuljahr beginnt mit dem Doppeljahrgang wieder so eine  heiße Phase der Gymnasialreform. Wenngleich der Doppeljahrgang selbst  und seine unmittelbaren Folgen von manchen wohl auch überbewertet  werden, so ist er doch eine logistische Herausforderung und erzwingt  auch einiges an Umdenken &#8211; mithin auch deutlich mehr Effizienz von  Lehrern und Schülern. Die sich daraus ergebenden mittel- und  langfristigen Konsequenzen werden sich aber wohl erst im darauffolgenden  Schuljahr so richtig zeigen. Letztlich verjüngt sich dadurch doch das  Personal und durch den faktischen Wegfall der alten Klassenstufe 11 geht  dem Gymnasium auch eine Stufe verloren, die bislang in SMV und vielen  AGs die schülerische Trägerschicht stellte. Entweder müssen die  Schüler dann wohl jünger erwachsen werden, oder Lehrkräfte die Lücken  ausfüllen.</p>
<h3>Was war&#8230;</h3>
<p>Es war einmal ein traumhafter Stundenplan mit zwei unterrichtsfreien  Tagen unter der Woche&#8230; hach &#8230; &#8211; Allerdings haben wir die ja auch  dringend gebraucht bei den vielen Oberstufen- und Abikorrekturen neben  den EDV-Reparaturen her. Trotzdem, es war ein bedeutsames Jahr und bis  auf die Korrekturen auch eines, an das man sich gerne zurückerinnert:  Die Schüler waren ja eigentlich ziemlich nett und auch kreativ. Mit dem  Abitur 2010 ging ein Zeitalter zuende, das erste Kapitel Lehrertum am  KGT. Nun gibt es keine Lehrer der ersten Stunde mehr. Nun gibt es keine Schüler mehr, die Herrn Dühning noch kannten, als  er jung und unverbraucht war (die neuen jungen Schüler vergleichen ihn stattdessen schon mit Dr. House). Bald gibt es auch keine G9er mehr. Das  allerletzte Aufgebot bleibt immerhin  in Form der künftigen Reli-13er.</p>
<p>Mit dem Schuljahresende  2009/2010 stehen auch einige personelle Wechsel an. Mit Herrn Braun und  Frau Conrads verließen zwei prägende Urgesteine das Klettgau-Gymnasium  und die Geschichte wandelt sich. Ein Menschenzeitalter ging zuende. Die  amtierende Lehrergeneration hat von vielen Dingen keine Ahnung mehr und  ist bereits fleißig dabei, unnötig Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Das  künftige KGT wird trotzdem ein neues und anderes sein.</p>
<p>Gleichzeitig  scheint momentan der Zenit von Herrn Dühning überschritten: Als den  großen Erben hat man ihn einst bezeichnet, und diverse teils  unbeabsichtigte Erbschaften sind dabei, ihn zu verausgaben. Er ist  EDV-Technischer Leiter, Webmaster, faktisch stellvertretender  Pressechef, KGT-Songtexter, Beichtvater und neuerdings auch Personalrat &#8211;  wenngleich letzteres wohl nicht von Dauer bleiben wird. Insgesamt ist  die Zusammenstellung so auch etwas zuviel, weshalb nun eine strikte  Abrüstung ansteht: Der Posten des Webmasters wird im Laufe des kommenden  Schuljahrs an Kollegin Goeres übergehen. Der Personalratsposten geht an  denjenigen, der die neuerliche Wahl gewinnt. Hoffen wir, dass sich  diesmal auch genug KandidatINNEN stellen. Und bitte diesmal mehr als die unbedingt erforderliche  Mindestzahl, damit es keine weiteren Abzählspielchen gibt&#8230;</p>
<h3>Was wird&#8230;</h3>
<p>Alles neu macht der September! Viele neue Klassen gibt es im  Schuljahr 2010/2011, insbesondere gut mit Stunden vertreten ist die  Klasse 5c, deren Klassenlehrerschaft Martin Dühning ab diesem Schuljahr  übernimmt, traditionsgemäß im guten alten Raum 202B, der aber so langsam  dringend mal wieder einen neuen Anstrich bräuchte. Das wäre doch mal  wieder was. Auch sonst steht unterrichtstechnisch einiges kreatives auf  dem Plan &#8211; zeichnet sich am Horizont doch schon das nächste  Schullandheim ab. Ansonsten, keine personellen Unglücksfälle  vorausgesetzt, fällt die Oberstufenbelastung zunächst moderat aus trotz  Doppeljahrgang und auch im Netzwerk scheint es aufwärts zu gehen,  wenngleich auch sehr langsam.</p>
<p>Denn EDV-technisch geht wieder  einmal alles nicht so schnell, wie man es sich wünscht. Die Umstellung  der Clients auf Windows 7 war über die Sommerferien noch nicht möglich,  denn die verwendete paedML ist noch nicht soweit. Verzögerungen gibt es  auch bei der Erneuerung der KGT- und der Phoenix-Webseite. Die  Joomla-Entwickler sind nun bald bei Beta 9 angelangt, aber wohl noch  lange nicht bei der Endversion des langerwarteten Joomla 1.6. Damit  wären die Sommerferien eigentlich fast mal zu nutzen gewesen &#8211; hätten  wir 2010 nicht einen der kältesten und nassesten Augustmonate seit  Beginn der Wetteraufzeichnungen gehabt. Naja, c&#8217;est la vie&#8230;</p>
<p>Aus  dem, was noch nicht fertig ist, kann man sich nun relativ einfach  ableiten, was dann dieses Schuljahr wohl noch kommen wird: Ein paar  EDV-Veränderungen mitten im Schuljahr. Hoffen wir, dass das klappt! <img src='http://www.anastratin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anastratin.de/2010/09/01/nun-ist-es-da-willkommen-im-neuen-schuljahr-20102011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>I&#8217;m all at sea</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/08/27/im-all-at-sea/</link>
		<comments>http://www.anastratin.de/2010/08/27/im-all-at-sea/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 08:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Bodensee]]></category>
		<category><![CDATA[Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[Meersburg]]></category>
		<category><![CDATA[Singen]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Unteruhldingen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anastratin.de/?p=1637</guid>
		<description><![CDATA[Das letzte Aufgebot des Sommers: Einmal noch 30 Grade und Sonnenschein. Sonne, Strand und ein Hauch von Meer. Das war der 26. August 2010. Man muss es ja auch nutzen, denn die Schmuddelwetterzeit naht. Regentief Cathleens Rückseite würde den Sommer schon wegspülen, wie anderorts in Deutschland schon passiert. Doch im tiefen Süden, da war am Donnerstag noch einmal richtig Sommer. Sommer genug, für eine Bootsfahrt "all at sea", allein zwar, aber zusammen mit dem lieben Fotoapparat, von Konstanz mit ein paar Zwischenhalten in Meersburg und Mainau nach Unteruhldingen und von dort per Pedes wieder nach Meersburg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das letzte Aufgebot des Sommers: Einmal noch 30 Grade und Sonnenschein. Sonne, Strand und ein Hauch von Meer. Das war der 26. August 2010. Man muss es ja auch nutzen, denn die Schmuddelwetterzeit naht. Regentief Cathleens Rückseite würde den Sommer schon wegspülen, wie anderorts in Deutschland schon passiert. Doch im tiefen Süden, da war am Donnerstag noch einmal richtig Sommer.</p>
<p><span id="more-1637"></span></p>
<p>Sommer genug, für eine Bootsfahrt &#8220;all at sea&#8221;, allein zwar, aber zusammen mit dem lieben Fotoapparat, von Konstanz mit ein paar Zwischenhalten in Meersburg und Mainau nach Unteruhldingen und von dort per Pedes wieder nach Meersburg. Zuletzt dann noch zurück nach Konstanz, wo es ja einige schöne Kirchlein gibt, beispielsweise St. Stephan, genau vier Monate vor dem St. Stephanstag ein passender Moment, oder das Konstanzer Münster.</p>
<p>Die Reise begann natürlich in Lauchringen, von dort, nachdem in letzter Minute der Fahrkartenautomat noch frei wurde, ging es dann erst mal nach Tiengen &#8211; da der Interregionalexpress ja nicht in Lauchringen hält &#8211; und dann mit selbigem, der weil man wieder einen Wagen weggespart hatte reichlich überfüllt war, nach Singen. (Immerhin versüßte ein gesprächiges Zufallstreffen im Zug ein wenig die lange Steherei: Ein Kollege, der ein recht großes Wassermodellflugzeug ausprobieren wollte, stieg in Erzingen zu.)</p>
<div id="attachment_1638" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0006_450.jpg"><img class="size-full wp-image-1638 " title="Konstanzer Hafenmohle mit einfahrendem Schiff" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0006_450.jpg" alt="Konstanzer Hafenmohle mit einfahrendem Schiff" width="450" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Konstanzer Hafenmohle mit einfahrendem Schiff - da naht sie am Hafeneingang zwischen Imperia-Statue und Hafenmeistertürmchen: die &quot;Überlingen&quot;, eines der größeren Schiffe der weißen Flotte. Mit ihr ging es dann Richtung Überlingen.</p></div>
<p>Ab Singen ging es dann mit dem &#8220;Seehaas&#8221; weiter bis nach Konstanz. Hier tummelten sich eine ganze Menge Touristen aus aller Herren Länder, die wohl auch noch einmal ein wenig Sommer kosten wollten. Drum durfte man hier gleich wieder stehen, zunächst mal in einer langen Schlange zum Schifffahrtsfahrkartenservice, danach beim Einlass zum Schiff. Es war die &#8220;Überlingen&#8221;. Die Mittagsverbindung um 12:06 Uhr war allerdings immerhin noch so frei, dass man sich auf dem Schiff selbst ungehindert bewegen und auf jedem Deck auch noch Sitzplätze finden konnte, was sehr praktisch ist, wenn man fotografierend unterwegs ist.</p>
<div id="attachment_1639" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0022_450.jpg"><img class="size-full wp-image-1639" title="Blauer gehts kaum: der Bodensee Richtung Schweiz an einem lauen Augustsommertag" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0022_450.jpg" alt="Blauer gehts kaum: der Bodensee Richtung Schweiz an einem lauen Augustsommertag" width="450" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Blauer gehts kaum: der Bodensee Richtung Schweiz am lauen 26. August 2010 - auch viele Yachtensegler machten sich noch einmal einen schönen Sommersegeltag.</p></div>
<p>Der See erstrahlte an diesem Donnerstagmittag noch einmal in strahlendem Blau, der Horizon leicht dunstig, sodass sich vom südlichen Gebirge nur schemenhafte Züge erkennen ließen, die vor den weißen Segeln diverser Yachten aber doch sehr malerisch wirkten. Über das Wasser, das kaum Seegang hatte, huschten schemenhaft funkelnde Sternchen, am Himmel zeichneten sich zunächst nur laue Schleierwölkchen ab &#8211; vom nahenden Regentief war noch keine Spur zu erkennen. Die Sonne schien warm, der feuchte Fahrtwind kühlte, sodass es den Gästen nicht zu heiß wurde.</p>
<div id="attachment_1640" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0037_450.jpg"><img class="size-full wp-image-1640" title="Erster Zwischenstopp in Meersburg: Schon am Morgen versammelten sich viele Menschen an den Landungsstegen." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0037_450.jpg" alt="Erster Zwischenstopp in Meersburg: Schon am Morgen versammelten sich viele Menschen an den Landungsstegen." width="450" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Erster Halt in Meersburg: Schon am Morgen versammelten sich viele Menschen an den Landungsstegen.</p></div>
<p>Zwei Zwischenstopps legte das Schiff ein: Einen in Meersburg, wo man schon einmal schön die historische &#8220;Skyline&#8221; betrachten konnte, den zweiten auf der Insel Mainau, wo, wie diversen Plakaten zu entnehmen war, noch bis 29. August eine Ausstellung über &#8220;Energien der Zukunft&#8221; stattfinden würde, was zugegeben auch ein nettes Ausflugsziel gewesen wäre. Doch die Fahrt ging weiter bis nach Unteruhldingen, der Heimat der berühmten Pfahlbauten. Ein Stück weiter räckelte sich das Kloster Birnau in der Sonne. (Auch das wäre ein schönes Ausflugsziel gewesen.)</p>
<div id="attachment_1641" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0055_450.jpg"><img class="size-full wp-image-1641" title="Die berühmten Pfahlbauten in Unteruhldingen" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0055_450.jpg" alt="Die berühmten Pfahlbauten in Unteruhldingen" width="450" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Die berühmten Pfahlbauten in Unteruhldingen</p></div>
<p>Auch Unteruhldingen strotzte nur so vor Sommerlaune. Vor tiefblauem Himmel und himmelblauem See taumelten die Yachten vor sich her, viele Familien mit Kindern amüsierten sich am und im Wasser und man hatte so das Gefühl, der Sommer könnte nie zuende gehen.</p>
<div id="attachment_1642" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0061_450.jpg"><img class="size-full wp-image-1642" title="Yachten bummeln sommerlich im Hafen von Unteruhldingen herum." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0061_450.jpg" alt="Yachten bummeln sommerlich im Hafen von Unteruhldingen herum." width="450" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Yachten bummeln sommerlich im Hafen von Unteruhldingen herum.</p></div>
<p>Trotzdem ging es am Seepfad dann weiter Richtung Meersburg. Der Weg ist weitestgehend als Radweg ausgelegt (und als solcher eher zu empfehlen denn als Fußweg), es zweigt dort aber auch ein Uferweg ab, der viele Ausblicke auf den See zulässt, zumindest an den Stellen, die nicht schon von Badenden belegt sind. Von dort kann man, je näher man Meersburg kommt, auch dem Fährbetrieb zusehen.</p>
<div id="attachment_1643" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0092_450.jpg"><img class="size-full wp-image-1643" title="Der Bodensee bei Meersburg zwischen Zweigen betrachtet, im Hintergrund eine Fähre." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0092_450.jpg" alt="Der Bodensee bei Meersburg zwischen Zweigen betrachtet, im Hintergrund eine Fähre." width="450" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Der Bodensee bei Meersburg zwischen Zweigen betrachtet, im Hintergrund eine Fähre.</p></div>
<p>Meersburg selbst zeigte sich als Touristenmetropole. Die meisten, die hier flanierten &#8211; und es waren viele &#8211; kamen von auswärts. Man durchstöberte die Stadt die engen und steilen Gassen entlang, die von allerlei touristischen Krimskramsläden gesäumt werden.</p>
<div id="attachment_1644" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0120_450.jpg"><img class="size-full wp-image-1644" title="Die Burg Meersburg bei Meersburg" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0120_450.jpg" alt="Die Burg Meersburg bei Meersburg" width="450" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Die Burg Meersburg bei Meersburg</p></div>
<p>Stellenweise erheiterten Gaukler und Artisten das hochsommerliche Publikum. Zumindest versuchten sie es. Auf der Sonnenseite gelegen war es nämlich in der kleinen Burgstadt ziemlich heiß. Die wenigen Schattenplätze waren alle belegt, zumindest die mit Blick aufs Binnenmeer. Auf der Nordseite des neuen Schlosses war neben einer jungen Familie aber noch ein Platzerl frei, von dem aus man einem Radiomoderator bei seinen Ansagen zu seiner Deutsche-Einheits-Jubiläums-Städtetour zusehen konnte. Im neuen Schloss selbst lief eine Ausstellung zum Thema &#8220;Leonardo da Vinci&#8221;. Das Gebäude wird derzeit allerdings renoviert, sodass es weniger fotogen wirkte als zu früheren Gelegenheiten.</p>
<div id="attachment_1645" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/harlekin450.jpg"><img class="size-full wp-image-1645" title="Ein Pantomime stellt sich für den Fotografen in Pose" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/harlekin450.jpg" alt="Ein Pantomime stellt sich für den Fotografen in Pose" width="450" height="446" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Pantomime stellt sich für den Fotografen in Pose.</p></div>
<p>Da das Städtchen doch recht voll wirkte, nahm ich die Rückfahrt per  Schiff dann etwas früher als geplant in Angriff (die Schlangen am Kai  waren hier trotz doppelter Verbindung auch dreimal so lange) und  schlenderte dafür etwas länger in Konstanz herum. Zumal es hier mehrere  Kirchen zu betrachten gibt, beispielsweise die ältere Stephanskirche  oder auch das Konstanzer Münster. Letzteres wirkte inwendig aber  ungewohnt dunkel, womöglich durch den frühabendlichen Einfall des  Lichts.</p>
<div id="attachment_1646" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0185_450.jpg"><img class="size-full wp-image-1646" title="Front des Konstanzer Münsters im frühabendlichen Sonnenlicht" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0185_450.jpg" alt="Front des Konstanzer Münsters im frühabendlichen Sonnenlicht" width="450" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Front des Konstanzer Münsters im frühabendlichen Sonnenlicht</p></div>
<p>Auch die Konstanzer Straßenzüge wurden von Musikanten gesäumt, doch merkt man der Stadt recht schnell an, dass sie nicht nur Touristenziel, sondern auch Universitätsstadt ist, denn selbst das Repertoire der Straßenmusikanten unterscheidet sich merklich: Hier wurde Jazz gejammt oder Bachpräludien zum Besten gegeben &#8211; letzteres wirkt auf einem Schifferklavier durchaus interessant.</p>
<div id="attachment_1647" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0195_450.jpg"><img class="size-full wp-image-1647" title="Die Abendsonne scheint auf die Kanzel im Konstanzer Münster." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0195_450.jpg" alt="Die Abendsonne scheint auf die Kanzel im Konstanzer Münster." width="450" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Die Abendsonne scheint auf die Kanzel im Konstanzer Münster.</p></div>
<p>Jeder Tag, auch der letzte im Sommer, findet irgendwann sein Ende und dies war auch am 26. August gegen Abend der Fall. Die Rückfahrt über Radolfzell per Seehaas und später mit dem IRE gestaltete sich unkompliziert. Doch sank der Luftdruck kontinuierlich und der Himmel bezog sich zunehmend und zeigte das unaufhaltsame Ende dieses Tagessommers an.</p>
<div id="attachment_1651" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/verwirrtetaubeinkonstanz-450.jpg"><img class="size-full wp-image-1651" title="Eine Taube wundert sich über wasserspeiende Seehäslein." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/verwirrtetaubeinkonstanz-450.jpg" alt="Eine Taube wundert sich über wasserspeiende Seehäslein." width="450" height="268" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Taube wundert sich über wasserspeiende Seehäslein.</p></div>
<p>Immerhin, einen Tag Sommer haben wir so noch rausholen können&#8230; <img src='http://www.anastratin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anastratin.de/2010/08/27/im-all-at-sea/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einmal Sommer &#8211; seyd bedankt!</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/08/23/einmal-sommer-seyd-bedankt/</link>
		<comments>http://www.anastratin.de/2010/08/23/einmal-sommer-seyd-bedankt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 21:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[August]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelaltermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Singen]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Spectaculum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anastratin.de/?p=1620</guid>
		<description><![CDATA[Viel Sommerphasen gab es nicht dieses Jahr, weshalb sich die Herbstlichkeit des Blattwerks immerhin auch noch in Grenzen hält, aber am vergangenen Wochenende, da war mal richtig Sommer. Geradezu prädestiniert für Festlichkeiten. Festlichkeiten waren dann auch einige und ausgesucht hatte ich mir das Spectaculum in Singen am Hohentwiel vom 21.-22. August 2010. Erstens ist Singen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel Sommerphasen gab es nicht dieses Jahr, weshalb sich die Herbstlichkeit des Blattwerks immerhin auch noch in Grenzen hält, aber am vergangenen Wochenende, da war mal richtig Sommer. Geradezu prädestiniert für Festlichkeiten.<br />
<span id="more-1620"></span></p>
<div id="attachment_1623" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/img0554_480.jpg"><img class="size-medium wp-image-1623" title="Hochsommerlicher Mittelaltermarkt vor malerischer Kulisse in Singen" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/img0554_480-450x253.jpg" alt="Hochsommerlicher Mittelaltermarkt vor malerischer Kulisse in Singen" width="450" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Hochsommerlicher Mittelaltermarkt vor malerischer Kulisse in Singen</p></div>
<p>Festlichkeiten waren dann auch einige und ausgesucht hatte ich mir das <a title="Webseite des Veranstalters von &quot;Spectaculum&quot;" href="http://www.spectaculum.de" target="_blank">Spectaculum</a> in Singen am Hohentwiel vom 21.-22. August 2010. Erstens ist Singen im Sommer ein wirklich schöner Ort, nicht allein der Festung als Hintergrundkulisse wegen, zweitens sind dort auch die Bahnverbindungen zu gebrauchen und drittens war es mal wieder ein Mittelaltermarkt, wahrscheinlich der größte innerhalb meiner Reichweite. Diese moderne Form des Volksfests sagt einem Abstinenzler wie mir natürlich wesentlich mehr zu als manch andere Feschtle, bei denen eigentlich nur der Alkohol oder Fressalien im Mittelpunkt stehen. Zudem ist es bunter und vielgestaltiger und man kann sich wirklich kleiden, wie man will. Viele der dort anwesenden denken wohl ähnlich. Das passt.</p>
<div id="attachment_1628" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0536_480.jpg"><img class="size-medium wp-image-1628" title="Schaukämpfe gab es einige zu sehen - in Rüstung dürfte das bei Temparaturen jenseits der 30-Grade an Extremsport grenzen." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0536_480-450x253.jpg" alt="Schaukämpfe gab es einige zu sehen - in Rüstung dürfte das bei Temparaturen jenseits der 30-Grade an Extremsport grenzen." width="450" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Schaukämpfe gab es einige zu sehen - in Rüstung dürfte das bei Temparaturen jenseits der 30-Grade an Extremsport grenzen. Manchen Gästen wurde allein schon vom Zuschauen ganz heiß.</p></div>
<p>Das Wetter war königlich. Viel mehr Sommer ginge nicht! Hochsommerlich  heiß, aber dabei keineswegs schwül, der Himmel königsblau, nur mit  einigen wenigen Wolken, die auf die mittelalterlichen Stände dann und  wann einige Schatten huschen ließen. Der Markt reichlich, aber nicht zu  sehr mit Schaulustigen angefüllt. Freilich war die Hitze nicht unbedingt  ambientetauglich &#8211; wer im Kostüm kam, gar in dunkler Wollkleidung,  changierte nahe am Hitzschlag, weshalb ich es mit dem Kostümieren auch  sein ließ für dieses Mal und mich, was die Kostümierung anging, mit  einem nicht ganz stilechten Trachtenhemd und einem großen schattigen  Strohhut begnügte (sehr zum Verdruss meiner ritterlichen Bodyguards).</p>
<div id="attachment_1624" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0562_480.jpg"><img class="size-medium wp-image-1624" title="Alles was das Krämerherz begehrt: Über 100 Stände luden zum mittelalterlich angehauchten &quot;Shopping&quot; ein." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0562_480-450x253.jpg" alt="Alles was das Krämerherz begehrt: Über 100 Stände luden zum mittelalterlich angehauchten &quot;Shopping&quot; ein." width="450" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Alles was das Krämerherz begehrt: Über 100 Stände luden zum mittelalterlich angehauchten &quot;Shopping&quot; ein. Trotz der Hitze waren auch viele der Gäste angemessen &quot;mittelalterlich&quot; gekleidet.</p></div>
<p>Heiß war es dennoch. Es gab aber doch auch schattige Plätzchen auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände und der kleine Fluss floss ja auch gleich daneben. Getränke, auch Wasser, wurde reichlich ausgeschenkt, aber auch frisch gebackende Bretzeln und gebrannte Zimtmandeln schmecken gar nicht schlecht, wenn wirklich mal Sommer ist.</p>
<div id="attachment_1625" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0581_480.jpg"><img class="size-medium wp-image-1625" title="Saltatio Mortis und auch andere Bühnenkünstler legten sich trotz der Hitze für das Publikum ins Zeug." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0581_480-450x253.jpg" alt="Saltatio Mortis und auch andere Bühnenkünstler legten sich trotz der Hitze für das Publikum ins Zeug." width="450" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Saltatio Mortis und auch andere Bühnenkünstler legten sich trotz der Hitze für das Publikum ins Zeug. Selbiges suchte oft Zuflucht im Schatten von Ständen und kleinen Zelten.</p></div>
<p>Was ich eigentlich gesucht hatte, zwei neue geschnitzte Stäbe, fand ich dann auch recht schnell und bummelte dann durch diverse Mittelalterkleidenstände (die aber leider keine Tudorhemden mit Kellerfaltenkragen im Angebot hatten, was ich nun schon seit Monaten suche), betrachtete auch allerhand offizielle Darsteller (Gaukler, Magier, Jongleure), teils auch private Selbstdarsteller. Die Hitze setzte mittags aber wohl allen zu. Nur die beiden Bands Vermaledeyt und Saltatio Mortis ließen sich bei ihren wechselnden Auftritten auf der Hauptbühne davon wohl nicht beeindrucken, obwohl gerade diese in der prallen Hitze stand.</p>
<p>Verglichen mit dem Lauchringer Mittelaltermarkt von der Vorwoche war das Ganze &#8220;Spectaculum&#8221; natürlich nochmal deutlich professioneller und spektakulärer, allerdings war es dann auch nicht mehr ganz so heimelig, obwohl sich die malerische Kulisse des nahen Hohentwiels markant in Szene setzte. Das Wetter war allerding deutlich besser.</p>
<p>Auch bekannte Gesichter aus dem Klettgau konnte man einige treffen &#8211; waren doch die Waldshut/Säckinger Waräger als Heerlager dabei und begleiteten auch den Marktvogt auf seinen Runden mit der Sänfte. Auch sonst schlenderten einige Berühmtheiten aus lokalen und überregionalen Szene über den Markt.</p>
<div id="attachment_1626" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0603_480.jpg"><img class="size-medium wp-image-1626" title="Je tiefer die heiße Augustsonne sank, desto gemütlicher wurde es auf dem Mittelalterfestival." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_0603_480-450x253.jpg" alt="Je tiefer die heiße Augustsonne sank, desto gemütlicher wurde es auf dem Mittelalterfestival." width="450" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Je tiefer die heiße Augustsonne sank, desto heimeliger wurde es auf dem Mittelalterfestival.</p></div>
<p>Gegen Abend dann, als Kerzlein und Markfeuer angezündet wurden, wurde es wirklich gemütlich und Augustabendstimmung machte sich breit. Da war der Akku meiner kleinen Powershot-Kamera dann aber schon alle. Die schnellste ist sie ja leider auch nicht, sodass die Schaukampffotos mehrheitlich nicht zu gebrauchen sind. Trotzdem kamen <a title="Spectaculum 2010 in Singen im Fotoalbum" href="http://www.anastratin.de/bilderli/?album=3&amp;gallery=17">eine Menge Fotos</a> zustande, die natürlich nicht so professionell sind wie welche mit meiner Spiegelreflexkamera gewesen wären (was mich inzwischen etwas ärgert), aber immer noch ansehnlich genug. Und zudem waren ja auch noch ganze Heerscharen anderer Fotografen zugegen, sodass es im Web auch noch genügend andere Bilder davon zu betrachten gibt, die an dieses wirklich schöne Sommerwochende erinnern können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anastratin.de/2010/08/23/einmal-sommer-seyd-bedankt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit strahlender Kraft und massig Geld voran?</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/08/20/mit-strahlender-kraft-und-massig-geld-voran/</link>
		<comments>http://www.anastratin.de/2010/08/20/mit-strahlender-kraft-und-massig-geld-voran/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 19:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Glossen und Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Atomlobby]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anastratin.de/?p=1598</guid>
		<description><![CDATA[Man muss es der schwarz-gelben Koalition doch lassen: Deren neuestes Motto, &#8220;Wer A(tomkraft) sagt, musst auch B(rennelementesteuer) zahlen&#8221;, bringt die Atomlobby tüchtig zum Grausen. Mit dem B-zahlen haben sie es nämlich nicht so, ganz anders als mit seligem Nehmen. Hoffen wir doch mal, dass die schwarze Dame und die Herren in Berlin den an sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss es der schwarz-gelben Koalition doch lassen: Deren neuestes Motto, &#8220;Wer <span style="text-decoration: underline;"><strong>A</strong></span>(tomkraft) sagt, musst auch <span style="text-decoration: underline;"><strong>B</strong></span>(rennelementesteuer) zahlen&#8221;, bringt die Atomlobby tüchtig zum Grausen. Mit dem B-zahlen haben sie es nämlich nicht so, ganz anders als mit seligem Nehmen. Hoffen wir doch mal, dass die schwarze Dame und die Herren in Berlin den an sich guten Ansatz nicht ein weiteres Mal vermasseln. Denn das Imperium schlägt schon zurück. Während im atomschlaraffigen großartigen Nachbarland Schweiz schon ganz munter und gar demokratisch neue Atomkraftwerke geplant werden und deren strahlende Hinterlassenschaften, fast unbeachtet von der deutschen Anwohnerschaft, fast schon morgen <a title="Endlager Schweiz" href="http://www.zeit.de/2010/34/U-Endlager-Schweiz" target="_blank">an der Grenze verscharrt werden</a> sollen, ja währenddessen müssen die armen, armen, kümmernden Atomkonzerne im kleinen Deutschland nun um ihre Profite fürchten. Wohlverdient?</p>
<p><span id="more-1598"></span></p>
<div id="attachment_1602" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/atomkraftwerkbeiwaldshut.jpg"><img class="size-full wp-image-1602" title="Atomkraftwerk gegenüber Waldshut" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/atomkraftwerkbeiwaldshut.jpg" alt="Atomkraftwerk gegenüber Waldshut" width="420" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Atomkraftwerk gegenüber Waldshut: Atomkraft ist ein unleugbarer Bestandteil der schweizerischen und deutschen Energieversorgung. Und das soll wohl auch möglichst lange noch so bleiben, zumindest wenn es nach den großen Energie- und Industriekonzernen geht.</p></div>
<p>Mitnichten, glaubt die Lobby und startet eine beispiellose <a title="Atomwirtschaft startet Kampagne" href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/atomwirtschaft100.html" target="_blank">Propagandakampagne</a>, mit der man den einen oder anderen Abgeordneten schon Angst machen kann. Die Unterschriftenliste ist schon beeindruckend und gibt zu denken. Vor allem, wenn man sieht, wer dort alles NICHT unterschrieben hat. Leider verfügen aber die deutschen Atomgegner (trotz ihrer unbestreitbaren demokratischen Mehrheit) nicht wie die Energielobby über scheinbar unbegrenzte finanzielle Ressourcen, um grad mal auf die Schnelle ein paar dutzend Anzeigen in diversen großen Zeitungen zu schalten. In der Hoffnung, das doofe deutsche Fußvolk damit zum Strahlen zu bringen. Allerdings verfügen die Gegner ja aber ebensowenig über ein faktisches Energiemonopol in deutschen Landen, sodass sie den Verbrauchern die Preise diktieren könnten und gleichermaßen abkassieren. Und außerdem sind ja eigentlich auch Sommerferien und man hat anderes zu tun, z. B. Urlaub machen (was diese Zeit politisch grundsätzlich  höchst gefährlich macht).</p>
<p>Das wahrlich Interessante in der Angelegenheit wird nun aber wohl sein, wie die Zeitungen und Medienhäuser mitten in der Saure-Gurken-Zeit darauf reagieren. Werden sie, wie es doch eigentlich die demokratische Aufgabe der Medien wäre, zur Angelegenheit kritisch Stellung nehmen? Oder gilt dann wieder einmal nur: Ohne Moos nix los und wo das Geld ist, da sind wir natürlich einfach mal dafür, oder im Zweifelsfall: Worüber man inserentenfreundlicherweise nicht reden/schreiben soll, darüber wird besser geschwiegen. Schwierig nur, wenn die Sache so plakativ direkt ins Medium tapeziert wird. Ob das die deutschen Leser wohl so einfach schlucken? Trotz Pisa verfügt die Mehrheit der noch Lesefähigen vielleicht doch noch über so etwas wie Gehirn. Unverstrahltes, weiland.</p>
<p>Hoch zu loben sind in dieser Sache doch die so oft gerade von den Printverlagen gescholtenen und internetmäßig heiß bekämpften öffentlich-rechtlichen Medien. Denn die sind offenbar nicht so einfach käuflich und berichten schon, teils recht kritisch. Und das sollte, finde ich, auch so bleiben!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anastratin.de/2010/08/20/mit-strahlender-kraft-und-massig-geld-voran/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mittelalterliches Treiben vor der Haustüre</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/08/16/mittelalterliches-treiben-vor-der-hausture/</link>
		<comments>http://www.anastratin.de/2010/08/16/mittelalterliches-treiben-vor-der-hausture/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 14:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dorffest]]></category>
		<category><![CDATA[Lauchringen]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelaltermarkt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anastratin.de/?p=1577</guid>
		<description><![CDATA[Alle 1150 Jahre passiert auch in Lauchringen mal etwas interessantes und schönes &#8211; so am Wochenende, 14. und 15. August 2010. Dort begab es sich, dass die Kirchstraße und der Lindenplatz in Oberlauchringen zu einem doch recht großen Mittelaltermarkt umgestaltet wurde. Über 70 Stände sollen es gewesen sein. Es fanden sich regionale wie auch einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle 1150 Jahre passiert auch in Lauchringen mal etwas interessantes und schönes &#8211; so am Wochenende, 14. und 15. August 2010. Dort begab es sich, dass die Kirchstraße und der Lindenplatz in Oberlauchringen zu einem doch recht großen Mittelaltermarkt umgestaltet wurde. Über 70 Stände sollen es gewesen sein. Es fanden sich regionale wie auch einige nahmhafte überregionale Künstler ein.</p>
<p><span id="more-1577"></span></p>
<div id="attachment_1578" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0088_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1578" title="Mittelaltermarkt" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0088_400.jpg" alt="Eröffnung des Mittelaltermarktes in Lauchringen" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Eröffnung des Mittelaltermarktes in Lauchringen am 14.08.2010 durch Marktvogt und Dorfschulte. Schon zu Beginn war der Lindenplatz gut mit Besuchern gefüllt.</p></div>
<p>Die Veranstaltung wurde am Samstag, den 14. August zwischen 11 und 12 Uhr stilgerecht von der Bühne aus eröffnet. Zunächst war das Publikum noch überschaubar, doch im Laufe des Nachmittags sprach es sich schnell herum, dass es wohl was zu sehen gebe, besondern Familien mit Kindern kamen in der zweiten Nachmittagshälfte. Zu sehen, aber auch zu hören und schmecken gab es auch einiges. Eine größere Anzahl von Kleidungs-, Pelz-, Leder- und Schmuckständen beispielsweise, aber auch mittelalterliche Spetzereien Lachs am Brett, Bratschwein am Spieß oder allerhand Getränken vom bekannteren Met bis hin zu allerlei &#8220;Zaubertränken&#8221; in vielen Farben und Formen.</p>
<div id="attachment_1579" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0089_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1579" title="Waffenschmied" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0089_400.jpg" alt="Ein Schmied geht seiner Arbeit nach" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Schmied geht seiner Arbeit nach beim Mittelaltermarkt in Lauchringen. Daneben wusste er auf Anfrage auch fachkundig zu mittelalterlichen Werkzeugen und Waffen zu berichten.</p></div>
<p>Auch Handwerker übten ihren Beruf vor Schaulustigen aus, beispielsweise ein Waffenschmied, der sich vor stilechter Bauernhauskulisse gegenüber der St. Andreaskirche positioniert hatte und kennerhaft wie malerisch anzuschaun seinem Handwerk nachging, ebenso wie hundert Meter weiter ein Scherenschleifer oder ein Gürtelmacher.</p>
<div id="attachment_1580" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0147_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1580" title="Abinferis in concert" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0147_400.jpg" alt="Abinferis in concert" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Abinferis in concert - mit Pauken und Dudelsäcken brachten die &quot;Chipendales des Mittelalters&quot; selbiges lautstark zu Gehör. Noch einen Kilometer weiter drang ihr Schall.</p></div>
<p>Künstler waren ebenso gut vertreten: die lautstarken teuflischen Spielleyt <a title="Webseite von Abinferis" href="http://www.abinferis.at/" target="_blank">Abinferis</a> mit Pauken und riesigen Dudelsäcken, Feuerschlucker und andere Gaukler, darunter auch ein wirklich eloquenter Märchenerzähler und ein wandelnder Barde, eine Bauerntanzgruppe, ein Gemshorntrio sowie die vielversprechende Musikgruppe <a title="Webseite der Musikgruppe Metusa" href="http://www.metusa.de">Metusa</a>, welche sich im Verlauf der zwei Tage recht vielseitig zeigte und die in Zukunft womöglich noch bekannter werden könnte.</p>
<div id="attachment_1581" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0197_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1581" title="Metusa spielt zum Tanz auf" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0197_400.jpg" alt="Metusa spielt zum Tanz auf" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Metusa spielt zum Tanz auf - und zeigte ein beachtliches Arsenal an Klangvielfalt mit allerlei Instrumenten. Zum besonderen Ohrwurm wurde hier schnell das Lied &quot;Piratenseele&quot;, obwohl es in Lauchringen doch nur den Wutachstrand gibt.</p></div>
<p>Von weither gekommen und überregional Tätig waren teils auch die Ständebetreiber &#8211; der Bäcker beispielsweise ist meist auch beim Kasseler Drachenfest zu finden. Der für Lauchringen hinzugezogene Veranstalter <a title="Webseite von MMV - Inge Belz" href="http://www.mmv-ib.de/" target="_blank">MMV</a> aus Immenstaad ist ja aber auch selbst überregional tätig. Daher kannten sich dann wohl auch die Profis untereinander. Ergänzt wurden sie allerdings auch durch ortkundige Vereinsmitglieder.</p>
<p>Freilich sind die meisten Lauchringer die Mittelalterszene noch nicht ganz gewohnt, denn Chilbi wie Schwyzertag sind eben doch etwas anderes und manchmal hatten die erwachsenen Zuschauer, so sie nicht fasnächtlich vorgeübt waren, etwas Mühe beim aktiven Mitmachen, ganz im Gegensatz zu den Jüngeren. Die applaudierten gekonnt, tanzten spontan und vergnügten sich auch sonst, beispielsweise auf einem kleinen Riesenrad, oder beim Mäuseroulette, die größeren von ihnen auch beim Bogenschießen.</p>
<p>Auf dem alten Kirchhof konnte man das Leben der <a title="Webseite der Uesenberger Landknechte" href="http://www.uesenbergerlandsknechte.de" target="_blank">Uesenberger Landsknechte</a> mitverfolgen. Teils trieben auch Schelme auf dem Markt ihr Unwesen, mal als liebe Riesenreiterin, mal als Barde -  aber auch ein wilder Pirat zog um und erschreckte manch nichtsahnenden Spießbürger, von denen es ja auch in Lauchringen einige gibt.</p>
<div id="attachment_1582" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0159_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1582" title="Bratschwein am Spieß" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0159_400.jpg" alt="Bratschwein am Spieß" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Bratschwein am Spieß - so gefällt das Mittelalter dem Lauchringer Bürger. Weniger Glückliche wurden auch inhaftiert, gefedert und dem Weibsvolk übergeben.</p></div>
<p>Gut gefallen hat es trotzdem den meisten und das ein kaltnasser Schatten über dem Dorffest schwebte, lag an den vielen Regenwolken, die nach einem meistenteils sonnigen Samstagnachmittag gerade während des Festivalhöhepunktes am Abend, dem Pestumzug, über Land und Leute hereinbrachen und alles nass pladderten. Am Sonntag wurde das Wetter dann wieder deutlich besser und das mittelalterliche Dorffest konnte nochmals einen Zuschauerrekord verbuchen, bis der Markt dann am Sonntagabend wieder schloss.</p>
<p>Insgesamt kann man dennoch ein positives Fazit ziehen: Lauchringen taugt durchaus als Kulisse für Mittelalterfeste und auch das Publikum: Ist es einmal auf den Geschmack gekommen (sowohl kulinarisch wie auch musikalisch), lässt es sich durchaus mittelalterlich herrichten und verköstigen. Zumal ist trotz Regen der August eine bessere Zeit für Festlichkeiten als die Fasnacht mit ihrer meist klirrenden Kälte, wer weiß, vielleicht gibt es sowas in Zukunft ja häufiger mal und nicht nur alle 1150 Jahre.</p>
<p>Das nächste größere mittelalterlich angehauchte Spektakel findet übrigens am darauffolgenden Wochenende in Singen statt: das Spectaculum. Sofern ich mich von meiner Erkältung bis dahin regeneriert habe, werde ich es vielleicht auch besuchen.</p>
<p>Fotos vom Mittelaltermarkt in Lauchringen gibt es im <a title="Lauchringer Mittelaltermarkt im Anastratin-Fotoalbum" href="http://www.anastratin.de/bilderli/?album=3&amp;gallery=16" target="_blank">Anastratin-Fotoalbum</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anastratin.de/2010/08/16/mittelalterliches-treiben-vor-der-hausture/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Wahrheit und Selbstdarstellung</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/07/29/von-wahrheit-und-selbstdarstellung/</link>
		<comments>http://www.anastratin.de/2010/07/29/von-wahrheit-und-selbstdarstellung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossen und Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrhaftigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anastratin.de/?p=1566</guid>
		<description><![CDATA[Liest man in den Medien die Selbstdarstellungen und Berichte von Verantwortlichen aller Art, dann hat es den Anschein, die Welt könnte besser nicht sein, wir lebten, frei nach Leibniz, &#8220;in der besten aller möglichen Welten&#8221;. Hört man sich dagegen vor Ort um, dann ist die ganze Welt nur ein großes Jammertal. Ja, mancherorts ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liest man in den Medien die Selbstdarstellungen und Berichte von Verantwortlichen aller Art, dann hat es den Anschein, die Welt könnte besser nicht sein, wir lebten, frei nach Leibniz, &#8220;in der besten aller möglichen Welten&#8221;. Hört man sich dagegen vor Ort um, dann ist die ganze Welt nur ein großes Jammertal. Ja, mancherorts ist die Stimmung so mies, dass selbst im Sommer die Luft zu winterlichem Frost erstarrt. Wie kommts?</p>
<p><span id="more-1566"></span></p>
<p>Eine Möglichkeit wäre, dass den Verantwortlichen, Politiker oft, aber auch Beamte und Ehrenamtliche, jegliche Bodenhaftung verloren gegangen ist. Mit silbernen Zungen werden geradezu himmlische Zustände herbeigeredet, wo dies nicht möglich ist, weicht man in Floskeln aus oder in amöbenhaftes Sprachgewaber. Eine alternative Methode ist auch, mögliche Kritiker als unwissenden Pöbel abzuqualifizieren oder mit billigem Brot und allerlei Spielchen einfach kaltzustellen. Allerdings leben wir noch nicht ganz im Frankreich der Eliten oder im verspielten Griechenland, sodass noch Hoffnung besteht. Das deutsche Naturell war bislang auch noch viel zu verknöchert und frostig, als dass eine solch mediterane Haltung lange bestand haben könnte (meint man zumindest).</p>
<p>Umgekehrt könnte es aber auch der Fall sein, dass der jammernde Durchschnittsbürger, egal welcher Altersklasse, die Welt einfach viel zu negativ wertet. Immerhin verhungern in Deutschland trotz aller Klagen momentan gar nicht mal so viele Menschen, sodass die Fälle, in denen dies dann doch geschieht, noch einen gewissen Sensationswert besitzen und sich eher auf soziale Konflikte zurückführen lassen als auf schlechte Zeiten. Auch ist uns bislang der Himmel noch nicht auf den Kopf gefallen, obschon dies von einigen gutbürgerlichen Apokalyptikern nicht erst seit der Jahrtausendwende geradezu herbeigesehnt wird.</p>
<p>Am Wahrscheinlichsten ist, dass die Menschen wohl weniger unter realen Miss-Ständen leiden als unter der Differenz von überzogen positiver Selbstdarstellung in den Medien und nüchterner Alltagsrealität. Wir leben eben doch noch nicht ganz im Schlaraffenland und das vom Konsumismus verheißene Paradies ist auch noch nicht eingetreten, selbst wenn man die massive globale Schieflage und mangelnde Nachhaltigkeit mal ganz außer Acht lässt. Insofern sind die klassischen Politikerfloskeln wie &#8220;Es ist alles gut!&#8221;, &#8220;Wir haben gemacht, was wir konnten!&#8221;, &#8220;Das Bestmögliche ist eingetreten!&#8221; natürlich genau so platt wie unrealistisch. Nicht nur professionelle Journalisten, sondern auch durchschnittliche Normalbürger durchschauen das schnell. Was bleibt, ist Ernüchterung und ein bitterer Nachgeschmack von Lüge und Unaufrichtigkeit.</p>
<p>Was der Normalbürger dabei allerdings leicht übersieht, ist, dass er von der bunten Technik- und Werbewelt längst selbst kompromittiert ist und sich ebenso munter selbst eins vorlügt, wenn er meint, es müsse doch tatsächlich alles besser sein, und dass das Schlaraffenland noch nicht eingetreten ist, liege doch nur an irgendjemandes Unfähigkeit. Bei politisch korrekten Bürgern sind die nächsten Verdächtigen dann natürlich die, welche in der ersten Reihe stehen und sichtlich nur noch beschwichtigen, die professionell Verantwortlichen; aus deren Sicht sind wiederum die faulen &#8220;Normalos&#8221; schuld, die immer nur Forderungen stellen und letztlich doch faul und dumm seien. Da in einer (nach)christlich-aufgeklärten Gesellschaft die nächstliegende Lösung, nämlich zur Wiederherstellung der Psychohygiene irgendeinen wehrlosen Sündenbock zu deklarieren und auszurotten, aus moralischen Gründen nicht mehr Frage kommt, sammelt sich ein geradezu smoghafter Unzufriedenheitsnebel über diversen Köpfen an und verdüstert selbst den blauesten Sommerhimmel.</p>
<p>Vielleicht gewönne man mehr, wenn man der nüchternen Wahrheit einmal ins Auge sähe, dass sich optimale Zustände auf dieser Welt niemals verwirklichen lassen und die glücklichen Momente im Leben mitunter eben doch auch eine Sache von Selbstaufrichtigkeit und Zufriedenheit sind &#8211; und, sobald mehr als eine Person daran beteiligt ist: ehrlichen Kompromissen. Überzogen perfektionistische Ansprüche an sich selbst und andere und die damit verbundene Flucht in Illusionen sind dem eigenen Lebensglück genau so abträglich wie dem sozialen Frieden und der Demokratie allgemein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anastratin.de/2010/07/29/von-wahrheit-und-selbstdarstellung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit dem Makro unterwegs im Kleinen</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/07/25/mit-dem-makro-unterwegs-im-kleinen/</link>
		<comments>http://www.anastratin.de/2010/07/25/mit-dem-makro-unterwegs-im-kleinen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 13:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Makro]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anastratin.de/?p=1558</guid>
		<description><![CDATA[Dies ist die Zeit nicht für große Projekte, dazu steht noch zuviel an und die Kräfte sind am Ende. Doch lohnt es sich, auch ganz kleinen Dingen nachzugehen, wofür man aber erst einen Blick gewinnen muss. Nun ist der kleine Blick nur für Menschen eine Sache der Übung, bei Fotoapparaten dagegen eher eine Sache des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist die Zeit nicht für große Projekte, dazu steht noch zuviel an und die Kräfte sind am Ende. Doch lohnt es sich, auch ganz kleinen Dingen nachzugehen, wofür man aber erst einen Blick gewinnen muss.</p>
<p><span id="more-1558"></span><br />
Nun ist der kleine Blick nur für Menschen eine Sache der Übung, bei Fotoapparaten dagegen eher eine Sache des richtigen Objektivs. Für ganz kleine Dinge sollte es dann schon ein Makroobjektiv sein, allein schon wegen der Blenden, weshalb ich für die Mikrowelterkundung dann auch ein entsprechendes Makro zugelegt habe &#8211; und zwar ein AF-S Micro Nikkor 85mm 1:3.5G ED. Das hält, was es verspricht und macht ausnahmslos eine sehr gute Figur bei kleinen Dingen.</p>
<div id="attachment_1559" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_0150_420.jpg"><img class="size-full wp-image-1559" title="Weißling auf Lavendeldolde" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_0150_420.jpg" alt="Weißling flügelt auf Lavendeldolde (Foto: Martin Dühning)" width="420" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Weißling flügelt auf Lavendeldolde (Foto: Martin Dühning)</p></div>
<p>Klein sind Bienen, Schmetterlinge und Ameisen, die auf den Blumen im Garten und auf dem Balkon wohnen, aber auch die Spinnen, die drinnen längst zum Hauspersonal gehören. Alle diese eröffnen ungewohnte Perspektiven, wenn man sie einfach mal von ganz nahe beobachtet.</p>
<div id="attachment_1560" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_0233_420.jpg"><img class="size-full wp-image-1560" title="Mandoline, von ganz nahe betrachtet" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_0233_420.jpg" alt="Mandoline, von ganz nahe betrachtet (Foto: Martin Dühning)" width="420" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Mandoline, von ganz nahe betrachtet (Foto: Martin Dühning)</p></div>
<p>Das tat ich dann auch und startete somit &#8211; zwei Jahre nach Sandras erster S/W Makroreihe eine eigene neue, diesmal in Farbe. Daneben, passend zur neuen Bluegrass Mandoline, auch eine mit Musikinstrumenten. Eine Auswahl dieser Fotos bereichert inzwischen das Anastratin-Fotoalbum und demnächst auch die OfTheDunes-DeviantArt-Galerie.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anastratin.de/2010/07/25/mit-dem-makro-unterwegs-im-kleinen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Niarts-Projekte im dritten Quartal 2010</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/07/17/niarts-projekte-im-drittel-quartal-2010/</link>
		<comments>http://www.anastratin.de/2010/07/17/niarts-projekte-im-drittel-quartal-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 15:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geheimdienstberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Niarts & friends]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anastratin.de/?p=1554</guid>
		<description><![CDATA[Die Hälfte des Jahres ist nun schon wieder rum und das Schuljahr 2009/2010 geht dem Ende entgegen. Dabei gibt es noch viel zu tun und einige Neuerungen stehen ins Haus. Wobei der Zenit der Niarts-Aktivitäten am KGT wohl überschritten ist und die Zeichen generell auf Rückzug stehen. Niarts-Projekte Schule Im blauen Schulnetz stehen nach den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hälfte des Jahres ist nun schon wieder rum und  das Schuljahr 2009/2010 geht dem Ende entgegen. Dabei gibt es noch viel  zu tun und einige Neuerungen stehen ins Haus. Wobei der Zenit der  Niarts-Aktivitäten am KGT wohl überschritten ist und die Zeichen generell auf  	Rückzug stehen.</p>
<h2><span id="more-1554"></span>Niarts-Projekte</h2>
<h3><a name="NiartsSchule"></a>Schule</h3>
<ul>
<li>Im <strong>blauen Schulnetz</strong> stehen nach  den Vorbereitungen zu den großen <strong>Projekttagen 2010</strong> nun erst mal nur Routinewartungen an, bis dann im Herbst der Wechsel auf  Windows 7 kommt und eventuell 64Bit.</li>
<li>Die <strong>offizielle KGT-Schulwebseite</strong> muss nach zwei Jahren Betrieb nun in den Unterrichtsferien erstmals  gründlich generalüberholt werden, zudem steht ein Upgrade auf die nächsthöhere  Version des CMS an. Danach wird  sie schrittweise an eine neue  Webmasterin übergeben.</li>
<li>Für die <strong>Phoenix 54</strong> hat es vor  	den Ferien nun nicht mehr gereicht. Sie soll aber gleich zum  Schuljahresbeginn im September erscheinen. Bei den Projekttagen soll  es stattdessen nun einen Archivverkauf geben, um die doch recht  klammen Kassen auszubessern. Zudem sucht die Phoenix dringend  Verstärkung aus der Mittelstufe. Auch die <strong>Phoenix-Webseite</strong> bedarf einer gründlichen Inventur.</li>
</ul>
<h3><a name="NiartsInternet"></a>Internet</h3>
<ul>
<li>Abgesehen von der Generalüberholung der  KGT-Webseite und der Phoenix-Webseite (siehe oben) ist nichts weiter geplant außer die Fortführung des Bestehenden.</li>
</ul>
<h3><a name="NiartsSoftware"></a>Software</h3>
<ul>
<li>Tournusgemäß steht die Aktualisierung einiger  Softwarepakete im Schulnetz am KGT an, ansonsten ist mit  Softwareeigenentwicklungen aber nicht soviel los. Software gibt es  inzwischen ja auch sonstwo genug, wahrscheinlich auch moderner als bei uns.</li>
</ul>
<h3>Grafik, Musik und Literatur</h3>
<ul>
<li>Wir planen ein paar schöne neue Fotos und  Fotoalben für unsere diversen Galerien. Es werden eher unscheinbare  Sachen sein, aber hoffentlich schöne.</li>
</ul>
<h2><a name="InterneNeuerungen"></a>Interne Neuerungen</h2>
<ul>
<li>Aufmerksamen Beobachtern wird nicht entgangen sein, dass wir  unsere Grafik- und Hardware noch ein wenig aufgerüstet haben,  insbesondere auch die <strong>Foto- und Videoschnittsektion</strong>.</li>
</ul>
<h2><a name="DerBlickUeberDenZaun"></a>Der Blick über den Zaun&#8230;</h2>
<ul>
<li>Nachdem Niarts in letzter Zeit  am KGT ziemlich  konkurrenzlos dastand, was einerseits das  Geschäft nicht besonders belebt, andererseits die  vorhandenen Ressourcen auszehrte, basteln wir nunmehr an unserer  eigenen Konkurrenz, bevor, was zu erwarten ist, uns irgendein  unverbrauchter Homo novus oder eine feurige Femina nova wegfegen wird.</li>
<li>Jenseits des KGTs hat sich mit  <a title="Webseite von Sinfonetzia" href="http://www.sinfonetzia.de/">Sinfonetzia</a> und dem zugehörigen Kulturverbund zumindest musikalisch  einiges getan.</li>
</ul>
<h2><a name="AeltereProjekteSeiten"></a>Ältere Projekte-Seiten</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.niarts.de/projekte2010-04.htm">Projekte 04/2010</a></li>
<li> <a href="http://www.niarts.de/projekte2010-01.htm">Projekte 01/2010</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/projekte2009-09.htm">Projekte 09/2009</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/projekte2009-06.htm">Projekte 06/2009</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/projekte2009-03.htm">Projekte 03/2009</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/projekte2008-12.htm">Projekte 12/2008</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/projekte2008-03.htm">Projekte 03/2008</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/projekte2007-11.htm">Projekte 11/2007</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/projekte2007-08.htm">Projekte 08/2007</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/projekte2007-04.htm">Projekte 04/2007</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/projekte2006-10.htm">Projekte 10/2006</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj072006.htm">Projekte 07/2006</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj042006.htm">Projekte 04/2006</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj012006.htm">Projekte 01/2006</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj102005.htm">Projekte 10/2005</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj072005.htm">Projekte 07/2005</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj042005.htm">Projekte 04/2005</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj012005.htm">Projekte 01/2005</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj102004.htm">Projekte 10/2004</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj072004.htm">Projekte 07/2004</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj042004.htm">Projekte 04/2004</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj012004.htm">Projekte 01/2004</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj082003.htm">Projekte 08/2003</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj062003.htm">Projekte 06/2003</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj102002.htm">Projekte 03/2003</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj102002.htm">Projekte 10/2002</a></li>
<li><a href="http://www.niarts.de/proj082002.htm">Projekte 08/2002</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anastratin.de/2010/07/17/niarts-projekte-im-drittel-quartal-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Nachspiel für die Sommernacht</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/07/15/ein-nachspiel-fur-die-sommernacht/</link>
		<comments>http://www.anastratin.de/2010/07/15/ein-nachspiel-fur-die-sommernacht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 16:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sinfonetzia]]></category>
		<category><![CDATA[Sommernachtstraum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anastratin.de/?p=1548</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem großen Open-Air zum &#8220;Sommernachtstraum&#8221; im Langensteinstadion in Tiengen vor etwa 1000 Zuschauern bzw. Zuhörern gibt es nun noch ein &#8220;Nachspiel&#8221;: Und zwar findet am Samtag, den 17. Juli im Kursaal Bad Säckingen nochmals eine Aufführung statt. Solistinnen sind Frau Patricia Argast und Frau Dorothea Rieger, zwei renommierte Sopranistinnen aus Freiburg/ Basel, es singt der Projektfrauenchor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem großen Open-Air zum &#8220;Sommernachtstraum&#8221; im Langensteinstadion in Tiengen vor etwa 1000 Zuschauern bzw. Zuhörern gibt es nun noch ein &#8220;Nachspiel&#8221;: Und zwar findet am Samtag, den 17. Juli im Kursaal Bad Säckingen nochmals eine Aufführung statt. Solistinnen sind Frau Patricia Argast  und Frau Dorothea Rieger, zwei renommierte Sopranistinnen aus  Freiburg/ Basel, es singt der Projektfrauenchor aus Tiengen, einstudiert von Jochen Stitz.</p>
<p><span id="more-1548"></span>Dabei gibt es diesmal als ersten Programmpunkt noch eine Besonderheit: Uraufgeführt wird das Konzert &#8220;Pasticcio à quattro&#8221; von Stefan  Tuschewitzki (geb. 1963) für acht Hände an zwei Klavieren und Streichorchester. Auf den Klavieren spielen vier Pianisten vom &#8220;Laufenburger Piano-Ensemble&#8221; Ltg.  Christian Mirbach, die für ihr Spiel schon mehrfach durch  internationale Musikpreise ausgezeichnet worden sind.</p>
<p>Der Eintritt kostet für Erwachsene 13 EUR, für Schüler und Studenten 8 EUR. Der Vorverkauf findet statt in der Buchhandlung &#8220;Schwarz auf Weiss&#8221; in Bad Säckingen, weitere Informationen gibt es auf der Webseite <a title="Webseite von Sinfonetzia" href="http://www.sinfonetzia.de/" target="_blank">www.sinfonetzia.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anastratin.de/2010/07/15/ein-nachspiel-fur-die-sommernacht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schabe-rnack us der Schwiezz</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2010/07/11/schabe-rnack-us-der-schwiezz/</link>
		<comments>http://www.anastratin.de/2010/07/11/schabe-rnack-us-der-schwiezz/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 23:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anastratin.de/?p=1546</guid>
		<description><![CDATA[Samstagabend, ein Gewitter steht in der Luft und draußen hupen wieder die ersten nervigen Vuvuzelas, ich blicke zum Fenster zu meinen Fensterbankblümchen (mein ganzer Stolz), da bleibt mir das Herz stehen, denn was muss ich sehen: EINE SCHABE! Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiih&#8230; Für Fälle lästiger Insekteninvasoren (meist die Sachsenwespen von nebenan) habe ich natürlich immer ein Glas parat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstagabend, ein Gewitter steht in der Luft und draußen hupen wieder die ersten nervigen Vuvuzelas, ich blicke zum Fenster zu meinen Fensterbankblümchen (mein ganzer Stolz), da bleibt mir das Herz stehen, denn was muss ich sehen: EINE SCHABE! Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiih&#8230;</p>
<p><span id="more-1546"></span>Für Fälle lästiger Insekteninvasoren (meist die Sachsenwespen von nebenan) habe ich natürlich immer ein Glas parat, allerdings kaum Hoffnung, das Ding rechtzeitig zu erwischen. Sagt man doch, diese lästigen Ungeziefer seien schnell, sehr flüchtig und springen sofort in dunkle Ecken, wo man ihrer nicht mehr habhaft wird. Doch nichts da &#8211; die kleine Schabe kümmert sich nicht darum und krabbelt munter weiter auf den sonnenbeschienenen Blumen herum. So wird sie ein leichtes Opfer für mein Glas. Allerdings kann sie doch bemerkenswert gut fliegen, sieht auch sonst sehr schlank und filigran aus, außerdem fehlen ihr die schwarzen Streifen, welche diese Dinger auf den meisten Fotos doch haben. Vielleicht ist es doch eine Art Eintagsfliege? Aber von der Seite betrachtet und von unten besteht kein Zweifel &#8211; das Ding muss eine Schabe sein, allerdings eine merkwürdig zutrauliche und was will sie überhaupt bei meinen Blumen im zweiten Stock und am hellichten Tag?</p>
<p>Nach längerem Suchen im Internet findet sich die Lösung &#8211; das kleine Biest ist keine Küchen- sondern eine harmlose pflanzenfressende Waldschabe, genauer: Ein kleines <a title="Bernstein-Waldschabe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein-Waldschabe" target="_blank">Bernstein-Waldschabenmännchen</a>, denn die fliegen jetzt im Juli auf Brautschau und werden magisch vom Licht angezogen (ganz im Gegensatz zu ihren Schädlingsverwandten, den Deutschen Schaben, welche Licht scheuen und auch nicht sonders fliegen können). Allerdings sind Bernstein-Waldschaben (<em>Ectobius vittiventris</em>) ursprünglich doch eher eine südeuropäische Art, auch hier kann man im <a title="Studie über die Ausbreitung von Bernsteinwaldschaben" href="http://www-nmbe.unibe.ch/pdf/2067.pdf" target="_blank">schweizer Internet</a> aber schnell fündig werden: seit einigen Jahren treten sie vermehrt wohl auch in der benachbarten Nordschweiz auf, der Klimawandel lässt grüßen.</p>
<p>Wie auch immer, Schabe ist Schabe, und so bringe ich das kleine Biest weit, weit weg und hoffe, dass dieser Besuch ein einmaliger war. Immerhin sind hier ja schon diese nervigen Junikäfer schlimm genug.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anastratin.de/2010/07/11/schabe-rnack-us-der-schwiezz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
