Drei Hochzeiten und ein Todesfall
Delphi XE2 ist da – und damit bricht auch für treu gebliebene Delphi-Fans endlich das 64-Bit-Zeitalter an. Nicht nur das, auch MacOS und – über Umwege – sogar iOS 4.2 können nun mit Delphi-Progrämmchen versorgt werden. Doch gibt es noch mehr überraschende Neuerungen, denn neben dem neu entwickelten Framework “Firemonkey”, das die Apple-Unterstützung erst ermöglicht, wird seitens Embarcadero gleich FreePascal mitgeadelt, denn zur iOS-Entwicklung (über Freepascal und XCode) ist dieser Compiler nötig und FireMonkey unterstützt daher auch offenziell den OpenSource-Pascal-Compiler.
Wenigstens wieder ein Lichtblick
Delphi 2010 ist da, und ein wenig anders als seine Vorgänger. Nun heißt es nicht nur endlich nach seinem aktuellen Besitzer – Embarcadero Delphi – auch unter der Oberfläche bemerkt man kleinere ideologische Änderungen. Man wird ja sonst immer mehr gegängelt als Computerbenutzer. Vorbei die Zeiten, in denen man sich den Computer wirklich noch nach eigenem Ermessen gestalten konnte, nicht nach dem fremdbestimmter Möchtegerndesigner. Vorbei auch die Zeiten, als sich Programme mit kleinen Dingen begnügten: Wenig RAM, wenig Plattenspeicher, wenig Fensterfläche.

