Vandalismus oder Kunst?
Ein neues Schullogo? Ein Teil der Menschenrechtsaktion? Eine geheime Botschaft der Perforierten Lyrixx? Oder einfach nur ein normales Graffiti? Nichts genaues weiß man nicht...
Graffiti nun auch auf der Schokoladenseite des Klettgau-Gymnasiums, frech unter den Schulschriftzug platziert – dieser Anblick bot sich am Freitagmorgen dem Betrachter. Doch bevor nun eine weitere Moralpredigt über den sittlichen Zerfall des Klettgau-Gymnasiums folgt, ist Vorsicht angebracht: Immerhin, nicht alles, was daneben scheint, ist ungeplant. Manchmal verbirgt sich hinter den Dingen ja ein ungeahnter, verborgener Masterplan.
Interessantes aus dem Schulrecht für Jurafreaks
Wahlen stehen wieder an am KGT. Und wie wir inzwischen aus leidlicher Erfahrung wissen, können diese auch scheitern. In meiner Eigenschaft als gefürchteter Ex-Personalratschefstellvertreter machte ich gestern Abend bei der Schulleitung des Klettgau-Gymnasiums eine freundliche Anfrage, ob es denn wirklich erlaubt sei, dass Referendare auf der Lehrerliste für die Wahl zur Schulkonferenz als Kandidaten aufgeführt werden. Ein letztlich unrechtmäßige Listung mit nächtlicher Kandidatenreduktion in der Nacht vor der Wahl hatte schließlich auch dem letzten Personalrat am KGT (Sommer 2010) das Rückgrat gebrochen, noch bevor er im Amt gewesen war und vorzeitige Neuwahlen im Herbst 2010 heraufbeschworen.
Schöne Bescherung
Kommentar zur Weihnachtsmanninvasion am KGT
“Nicolaus kommt von NICOS, das ist Sieg, und LAOS, das ist das Volk, und heißt also: ein Überwinder des Volks, nämlich aller Untugenden, die gewöhnlich und gemein sind”, – so beginnt Jacobus de Voragine sein Kapitel über Sankt Nikolaus in der berühmten Legenda Aurea. Freilich kann man sich heute mit Fug und Recht fragen, ob der Sieg des legendären christlichen Bischofs aus Myra von Dauer war.
Der Siegeszug des Weihnachtsmannes dagegen scheint nicht mehr aufzuhalten, auch nicht am Klettgau-Gymnasium. Was vor Jahren im Kleinen begann und damals teilweise noch soziale Hintergedanken hatte, hat sich heute zu einem gigantomanischen Catering-Act gesteigert, der wahrlich seinesgleichen sucht. 50, teilweise 80 großformatige Weihnachtsmänner à 20 cm pro Klasse haben sich per postalischem Bestellsystem über die SMV da manche Schüler füreinander bestellt – und alle haben sie bekommen.
Warum es dieses Jahr keinen Weihnachtsbasar am KGT gibt
Ein Feedback-Aufruf
Wenn ihr euch schon gefragt habt, warum es diesmal keinen Weihnachtsbasar am KGT gibt, dann folgt hier eine Erklärung. Falls ihr euch dagegen nicht gefragt habt, warum der Weihnachtsbasar fehlt oder wenn ihr ihn gar nicht erst vermisst, dann habt ihr bereits die Erklärung, zumindest einen Teil davon.
Sofaspenden erwünscht!!!
Leidlicherweise erhalten sich jene hübsch rundlich gepolsterten, mal plüschigen, mal ledrigen, oft jedoch nicht mehr in ihrer Materialität eindeutig bestimmbaren Sitzgelegenheiten in den geistlichen Hallen des Klettgauer Lyzeums nur wenig lange. Ach, oft fallen sie vorzeitig und viel zu schnell aus wunderlichen, uns völlig unerklärlichen Gründen in sich zusammen oder ganz auseinander, wie alte Kürbisse, die zuviel Frost abbekommen haben.
Jeder junge Abenteurer, welcher sein Fahrrad noch mutig unter dem versifften Pavillon parkt, kann dies jederzeit durch große, verschmierte Schaufensterscheiben in Augenschein nehmen, wo mitleidige Zeitgenossen zwischenzeitlich für die langsam dahinsiechenden Ex-Wohnzimmermöbel einen Sofafriedhof eingerichtet haben. Trotz eifriger Spenden lokaler Möbelhäuser nimmt der Bestand an noch halbwegs gesunden Sofas ständig ab. Neue Spenden müssen her!


