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	<title>Niarts Anastratin &#187; Lauchringen</title>
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	<description>Anastratin - das Online-Kulturdings von www.niarts.de</description>
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		<title>Der Klettgau friert ein&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klettgau]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir hatten ihn schon abgeschrieben, den Winter. Doch nun schlägt er mit seiner eisigen Pranke zurück: Riesig, eisig und eis- eiskalt. Er ist kein schmusiges Schneehäschen, wie der Winter im letzten Jahr, eher ein großer, weißer Eisdrache mit langen Frostzähnen und einem vereisenden Lachen. Sein Atem in Form eines sibirischen Ostwindes lässt alles erfrieren von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten ihn schon abgeschrieben, den Winter. Doch nun schlägt er mit seiner eisigen Pranke zurück: Riesig, eisig und eis- eiskalt. Er ist kein schmusiges Schneehäschen, wie der Winter im letzten Jahr, eher ein großer, weißer Eisdrache mit langen Frostzähnen und einem vereisenden Lachen. Sein Atem in Form eines sibirischen Ostwindes lässt alles erfrieren von Schleswig bis nach Italien und der Klettgau liegt nun mal mittendrin.</p>
<p><span id="more-2946"></span></p>
<div id="attachment_2949" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0018_1024.jpg"><img class="size-medium wp-image-2949" title="It freezes - noch ein paar Tage, und der Klingengraben ist ganz mit Eis umhüllt." src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0018_1024-450x298.jpg" alt="It freezes - noch ein paar Tage, und der Klingengraben ist ganz mit Eis umhüllt." width="450" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">It freezes - noch ein paar Tage, und der Klingengraben ist ganz mit Eis umhüllt.</p></div>
<p>So frostig ist der Winter hier Anfang Februar 2012, dass es selbst zum Fotografieren zu kalt ist. Die Flüsse und Seen werden von ihm genauso schockgefrostet wie die Spaziergänger. Mit klammen, unterkühlten Händen lässt es sich schlecht fotografieren. Darum gibt es auch kaum etwas. Man bleibt trotz Sonnenschein lieber drinnen und trinkt einen warmen Erkältungstrunk. Oder man wärmt sich am Ofen. Aber draußen fotografieren bei dieser Kälte &#8211; brrrrhhhh &#8230;</p>
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		<title>Mittelalterliches Treiben vor der Haustüre</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 14:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle 1150 Jahre passiert auch in Lauchringen mal etwas interessantes und schönes &#8211; so am Wochenende, 14. und 15. August 2010. Dort begab es sich, dass die Kirchstraße und der Lindenplatz in Oberlauchringen zu einem doch recht großen Mittelaltermarkt umgestaltet wurde. Über 70 Stände sollen es gewesen sein. Es fanden sich regionale wie auch einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle 1150 Jahre passiert auch in Lauchringen mal etwas interessantes und schönes &#8211; so am Wochenende, 14. und 15. August 2010. Dort begab es sich, dass die Kirchstraße und der Lindenplatz in Oberlauchringen zu einem doch recht großen Mittelaltermarkt umgestaltet wurde. Über 70 Stände sollen es gewesen sein. Es fanden sich regionale wie auch einige nahmhafte überregionale Künstler ein.</p>
<p><span id="more-1577"></span></p>
<div id="attachment_1578" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0088_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1578" title="Mittelaltermarkt" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0088_400.jpg" alt="Eröffnung des Mittelaltermarktes in Lauchringen" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Eröffnung des Mittelaltermarktes in Lauchringen am 14.08.2010 durch Marktvogt und Dorfschulte. Schon zu Beginn war der Lindenplatz gut mit Besuchern gefüllt.</p></div>
<p>Die Veranstaltung wurde am Samstag, den 14. August zwischen 11 und 12 Uhr stilgerecht von der Bühne aus eröffnet. Zunächst war das Publikum noch überschaubar, doch im Laufe des Nachmittags sprach es sich schnell herum, dass es wohl was zu sehen gebe, besondern Familien mit Kindern kamen in der zweiten Nachmittagshälfte. Zu sehen, aber auch zu hören und schmecken gab es auch einiges. Eine größere Anzahl von Kleidungs-, Pelz-, Leder- und Schmuckständen beispielsweise, aber auch mittelalterliche Spetzereien Lachs am Brett, Bratschwein am Spieß oder allerhand Getränken vom bekannteren Met bis hin zu allerlei &#8220;Zaubertränken&#8221; in vielen Farben und Formen.</p>
<div id="attachment_1579" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0089_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1579" title="Waffenschmied" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0089_400.jpg" alt="Ein Schmied geht seiner Arbeit nach" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Schmied geht seiner Arbeit nach beim Mittelaltermarkt in Lauchringen. Daneben wusste er auf Anfrage auch fachkundig zu mittelalterlichen Werkzeugen und Waffen zu berichten.</p></div>
<p>Auch Handwerker übten ihren Beruf vor Schaulustigen aus, beispielsweise ein Waffenschmied, der sich vor stilechter Bauernhauskulisse gegenüber der St. Andreaskirche positioniert hatte und kennerhaft wie malerisch anzuschaun seinem Handwerk nachging, ebenso wie hundert Meter weiter ein Scherenschleifer oder ein Gürtelmacher.</p>
<div id="attachment_1580" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0147_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1580" title="Abinferis in concert" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0147_400.jpg" alt="Abinferis in concert" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Abinferis in concert - mit Pauken und Dudelsäcken brachten die &quot;Chipendales des Mittelalters&quot; selbiges lautstark zu Gehör. Noch einen Kilometer weiter drang ihr Schall.</p></div>
<p>Künstler waren ebenso gut vertreten: die lautstarken teuflischen Spielleyt <a title="Webseite von Abinferis" href="http://www.abinferis.at/" target="_blank">Abinferis</a> mit Pauken und riesigen Dudelsäcken, Feuerschlucker und andere Gaukler, darunter auch ein wirklich eloquenter Märchenerzähler und ein wandelnder Barde, eine Bauerntanzgruppe, ein Gemshorntrio sowie die vielversprechende Musikgruppe <a title="Webseite der Musikgruppe Metusa" href="http://www.metusa.de">Metusa</a>, welche sich im Verlauf der zwei Tage recht vielseitig zeigte und die in Zukunft womöglich noch bekannter werden könnte.</p>
<div id="attachment_1581" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0197_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1581" title="Metusa spielt zum Tanz auf" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0197_400.jpg" alt="Metusa spielt zum Tanz auf" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Metusa spielt zum Tanz auf - und zeigte ein beachtliches Arsenal an Klangvielfalt mit allerlei Instrumenten. Zum besonderen Ohrwurm wurde hier schnell das Lied &quot;Piratenseele&quot;, obwohl es in Lauchringen doch nur den Wutachstrand gibt.</p></div>
<p>Von weither gekommen und überregional Tätig waren teils auch die Ständebetreiber &#8211; der Bäcker beispielsweise ist meist auch beim Kasseler Drachenfest zu finden. Der für Lauchringen hinzugezogene Veranstalter <a title="Webseite von MMV - Inge Belz" href="http://www.mmv-ib.de/" target="_blank">MMV</a> aus Immenstaad ist ja aber auch selbst überregional tätig. Daher kannten sich dann wohl auch die Profis untereinander. Ergänzt wurden sie allerdings auch durch ortkundige Vereinsmitglieder.</p>
<p>Freilich sind die meisten Lauchringer die Mittelalterszene noch nicht ganz gewohnt, denn Chilbi wie Schwyzertag sind eben doch etwas anderes und manchmal hatten die erwachsenen Zuschauer, so sie nicht fasnächtlich vorgeübt waren, etwas Mühe beim aktiven Mitmachen, ganz im Gegensatz zu den Jüngeren. Die applaudierten gekonnt, tanzten spontan und vergnügten sich auch sonst, beispielsweise auf einem kleinen Riesenrad, oder beim Mäuseroulette, die größeren von ihnen auch beim Bogenschießen.</p>
<p>Auf dem alten Kirchhof konnte man das Leben der <a title="Webseite der Uesenberger Landknechte" href="http://www.uesenbergerlandsknechte.de" target="_blank">Uesenberger Landsknechte</a> mitverfolgen. Teils trieben auch Schelme auf dem Markt ihr Unwesen, mal als liebe Riesenreiterin, mal als Barde -  aber auch ein wilder Pirat zog um und erschreckte manch nichtsahnenden Spießbürger, von denen es ja auch in Lauchringen einige gibt.</p>
<div id="attachment_1582" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0159_400.jpg"><img class="size-full wp-image-1582" title="Bratschwein am Spieß" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0159_400.jpg" alt="Bratschwein am Spieß" width="400" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Bratschwein am Spieß - so gefällt das Mittelalter dem Lauchringer Bürger. Weniger Glückliche wurden auch inhaftiert, gefedert und dem Weibsvolk übergeben.</p></div>
<p>Gut gefallen hat es trotzdem den meisten und das ein kaltnasser Schatten über dem Dorffest schwebte, lag an den vielen Regenwolken, die nach einem meistenteils sonnigen Samstagnachmittag gerade während des Festivalhöhepunktes am Abend, dem Pestumzug, über Land und Leute hereinbrachen und alles nass pladderten. Am Sonntag wurde das Wetter dann wieder deutlich besser und das mittelalterliche Dorffest konnte nochmals einen Zuschauerrekord verbuchen, bis der Markt dann am Sonntagabend wieder schloss.</p>
<p>Insgesamt kann man dennoch ein positives Fazit ziehen: Lauchringen taugt durchaus als Kulisse für Mittelalterfeste und auch das Publikum: Ist es einmal auf den Geschmack gekommen (sowohl kulinarisch wie auch musikalisch), lässt es sich durchaus mittelalterlich herrichten und verköstigen. Zumal ist trotz Regen der August eine bessere Zeit für Festlichkeiten als die Fasnacht mit ihrer meist klirrenden Kälte, wer weiß, vielleicht gibt es sowas in Zukunft ja häufiger mal und nicht nur alle 1150 Jahre.</p>
<p>Das nächste größere mittelalterlich angehauchte Spektakel findet übrigens am darauffolgenden Wochenende in Singen statt: das Spectaculum. Sofern ich mich von meiner Erkältung bis dahin regeneriert habe, werde ich es vielleicht auch besuchen.</p>
<p>Fotos vom Mittelaltermarkt in Lauchringen gibt es im <a title="Lauchringer Mittelaltermarkt im Anastratin-Fotoalbum" href="http://www.anastratin.de/bilderli/?album=3&amp;gallery=16" target="_blank">Anastratin-Fotoalbum</a>.</p>
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		<title>Lauchringen, the Movie</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 17:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossen und Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Lauchringen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbefilm]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
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		<description><![CDATA[Man sollte es kaum glauben, 1150 Jahre wird Lauchringen in diesem Jahr schon alt und da lässt sich die Gemeinde nicht lumpen und hat so einiges geplant. Ob der putzige Werbefilm &#8220;Lauchringen &#8211; unsere familienfreundliche Gemeinde&#8221; auch schon dazu zählt, wissen wir nicht. Dennoch ist er auf seine Weise gelungen und sucht (noch) seinesgleichen. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man sollte es kaum glauben, 1150 Jahre wird Lauchringen in diesem Jahr schon alt und da lässt sich die Gemeinde nicht lumpen und hat so einiges geplant. Ob der putzige <a title="Lauchringen - unsere familienfreundliche Gemeinde" href="http://www.youtube.com/watch?v=V3Z3gXpszgA" target="_blank">Werbefilm &#8220;Lauchringen &#8211; unsere familienfreundliche Gemeinde&#8221;</a> auch schon dazu zählt, wissen wir nicht. Dennoch ist er auf seine Weise gelungen und sucht (noch) seinesgleichen.</p>
<p><span id="more-1193"></span>Man hat ja sonst nicht viel zu lachen im Leben. Weniger die perfekten Hauptakteure und die doch recht simplen Botschaften als die allzu rosaroten Ansichten und die doch etwas zu unübersehbar eingestreuten Werbebotschaften können einem echten Lauchringer nur ein sehr breites Grinsen abnötigen. Kameraperspektive und Schnitte sind gekonnt inszeniert: Sechseinhalb Minuten lang sieht man von Lauchringen wirklich nur, was man auch sehen soll.</p>
<p>In der Tat, wenn man mal darüber nachdenkt, ist der Film aber doch recht passend gestaltet, sagt ungewollt viel über seine Macher aus und gibt auch so ziemlich alles wieder, was Lauchringen definiert, außer natürlich die multikulturellen Aspekte, die Werbern wie auch Auftraggebern wohl nicht deutsch genug waren.</p>
<p>Ansonsten &#8211; perfekt: Der Film ist wirklich so breitgefächert wie das hiesige Kulturprogramm (Kulturwüste), so tiefgründig wie das Flussbeet der Steina (meistenteils ausgetrocknet) und so ausdrucksvoll und voller Bouquet wie die örtlichen Weine (Essigersatz).</p>
<p>Nach dem fetten, steinernen Schwein auf dem Marktplatz, das aus seinem seichten Brünnlein so fröhlich ins Türkenviertel lacht, setzt dieser Informationsfilm damit wieder ganz neue Maßstäbe in Sachen Lauchringer Kultur und Gemeinbildung.</p>
<p>Betrachten kann man den Film in einer Kopie auf Youtube oder im Original auf der Webseite der <a title="Lauchringen" href="http://www.lauchringen.de" target="_blank">Gemeinde Lauchringen</a> &#8211; letzteres allerdings nur, wenn man außerhalb Lauchringens wohnt, denn zu den vielen Dingen, die es im schönen Lauchringen noch nicht gibt, zählt auch Breitbandinternet für alle.</p>
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		<title>Des Admins wahre Freude&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 10:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Feigenbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Lauchringen]]></category>
		<category><![CDATA[Pandora Hearts]]></category>
		<category><![CDATA[Sysadmins Day]]></category>
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		<description><![CDATA[Des Admins wahre Freude ist nicht unbedingt das große Computernetz, was wächst und wächst und stündlich mehr an Aufmerksamkeit fordert, obwohl man sagen kann, dass es selten moderner war. Nein, des Admins wahre Freude ist ein grünes Bäumlein und die herzallerliebste Büchse der Pandora. Wir erinnern uns: Es gibt einen Sysadmins Day, jedes Jahr am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Des Admins wahre Freude ist nicht unbedingt das große Computernetz, was wächst und wächst und stündlich mehr an Aufmerksamkeit fordert, obwohl man sagen kann, dass es selten moderner war. Nein, des Admins wahre Freude ist ein grünes Bäumlein und die herzallerliebste Büchse der Pandora.</p>
<p><span id="more-1035"></span>Wir erinnern uns: Es gibt einen Sysadmins Day, jedes Jahr am letzten Freitag im Juli. Dieser brachte <a title="Sysadmins Day 2009" href="http://www.anastratin.de/2009/07/31/sysadmin-day-2009/">im aktuellen Jahr</a> viel Arbeit mit sich (das alte Schulnetz am KGT beendete da seine Existenz), im Vorjahr aber etwas erfreuliches, unerwartetes. Nun wäre sonst ja zu erwarten, dass, wenn ein Posten im Leben eines Menschen sich mehr und mehr ausdehnt, schließlich alles vereinnahmt, sodass selbst die Nächte kurz werden, auch seine Gedanken verebben, veröden oder sich dem zumindest <a title="Hinzu ge-FÜGT-es" href="http://www.niarts.de/midi.htm" target="_blank">&#8220;fügen&#8221;</a> &#8211; doch gibt es auch den Wandel und das Unvorhergesehene, oder anders gesprochen: <a title="Sysadmins Day 2008" href="http://www.anastratin.de/2008/07/25/system-administrator-appreciation-day-2008/">Feigenbäume</a>.</p>
<div id="attachment_1039" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><img class="size-full wp-image-1039" title="Feigenbaum" src="http://www.anastratin.de/wp-content/uploads/2009/10/freigenbaum307-420.jpg" alt="Es gibt ihn noch, den Liebling der Anastratin-Leser, den Feigenbaum von anno 2008. Nun trägt er sogar Früchte!" width="420" height="279" /><p class="wp-caption-text">Es gibt ihn noch, den Liebling der Anastratin-Leser, den Feigenbaum von anno 2008. Nun trägt er sogar Früchte!</p></div>
<p>Diese, wie auch das <a title="Pandora Hearts" href="http://www.anastratin.de/2009/05/31/pandora-hearts/">Herz der Pandora</a>, erfreuen sich unerwarteter Aufmerksamkeit. Mehr noch als <a title="Origami für Anfängers" href="http://www.anastratin.de/2009/02/26/origami-fur-anfangers-teil-1-papierboote/">Origamianleitungen</a>, wenn sich auch diese über mangelnde Leserschaft nicht beklagen können und viel, sehr viel mehr als manche Glosse, manche Gedichte, manche Essays und was es sonst noch alles gibt auf Anastratin.de. Doch wir müssen zugeben: Beliebter als der Sysadmins-Feigenbaum, der sich sogar einen festen Link in einem Forum sichern konnte, ist auf Anastratin.de derzeit nichts.</p>
<p>Was lernen wir daraus? Nichts geht über das Unerwartete! Keine noch so penetrante Technik schlägt die kosmisch-goetheske Universalität, die Metamorphose durch Pflanzen! Und: Letztlich wird die Natur doch wieder siegen und süße Früchte tragen, über alle langeweiligen, geno-rassistischen Monokulturen der Agrarindustrie hinaus, selbst im Herbst (denn es gibt ja Wintergärten), selbst in der bald schon wieder hochrheinvernebelten Maiswüste Lauchringen!</p>
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