Virtuelle Jahre bröseln dahin…
Man spricht ja oft von Geschichtslosigkeit, von Zeitlosigkeit im Internet: Dass Zustände wahllos eingefroren würden, teils mit bedenklichen Folgen für die Betroffenen, in Vorstellungsgesprächen beispielsweise, wenn der letzte Suff mit den Kumpanen beim künftigen Chef in Spe vielleicht (oder doch sehr wahrscheinlich) nicht so gut ankommt. Man spricht aber auch von A-Historizität, von einer palimpsestischen Struktur der Netze, weil nichts, was dort ist, bestimmt ist oder auf eine verlässliche historische Struktur und Quellenschicht zurückführbar sei.
Wortewolken und ihre Be-Deutung
Wolken, insbesondere Regenwolken im Frühling, versauern uns die gute Laune, seit Wochen schon und auch mindestens noch bis nächste Woche. Doch nicht nur in der freien Natur verleiden sie dem Wanderer den blauen Himmel, nein auch im virtuellen Netz treten… Weiterlesen
Mit dem Zauberspiegel durch die Zeit
Nach Mitternacht, wenn die Zeit stillzustehen scheint, stöbert man oft noch über interessante Onlineaufsätze und stößt so auch auf die Süddeutsche Zeitung. Nein, hier wird nicht getwittert, hier lebt der Essay noch und mit ihm ein Stück Lebenskultur. Google wird von der profanen Suchmaschine da zum Zauberspiegel und darüber gerät man dann selbst ins Sinnieren und auch ins Staunen, wenn Menschen mit ihren Worten Perspektiven eröffnen, die man im Trubel sonst nicht gefunden oder zumindest übersehen hätte.
