<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Niarts Anastratin &#187; Mode</title>
	<atom:link href="http://www.anastratin.de/tag/mode/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.anastratin.de</link>
	<description>Anastratin - das Online-Kulturdings von www.niarts.de</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 08:36:50 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=abc</generator>
		<item>
		<title>Der lila Sommeralptraum</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2009/12/28/der-lila-sommeralptraum/</link>
		<comments>http://www.anastratin.de/2009/12/28/der-lila-sommeralptraum/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 18:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Glossen und Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Lila]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[scheußlich]]></category>
		<category><![CDATA[Türkis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anastratin.de/?p=1176</guid>
		<description><![CDATA[Sollen wir das (er)tragen oder wollen wir uns nicht lieber gleich übergeben? Man hätte ja denken können, dass nach dem Müllabfuhr-Orange von 2008 und dem ekelerregenden Cyan-Türkis von 2009, mit dessen quälend künstlicher Intonation immer mehr Schüler meine Augen quälen, es nur noch besser hätte kommen können. Doch weit gefehlt! Der Blick in die tournusgemäß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sollen wir das (er)tragen oder wollen wir uns nicht lieber gleich übergeben?</p>
<p>Man hätte ja denken können, dass nach dem Müllabfuhr-Orange von 2008 und dem ekelerregenden Cyan-Türkis von 2009, mit dessen quälend künstlicher Intonation immer mehr Schüler meine Augen quälen, es nur noch besser hätte kommen können. Doch weit gefehlt! Der Blick in die tournusgemäß eintrudelnden Frühling-Sommer-Versandhauskataloge lässt da überhaupt nichts Gutes ahnen. Ja, man bereut es schnell, dass es selbige Versandhäuser teils immer noch gibt, betrachtet man die inwendig normierte Männermode. Denn die Modefarbe für Männer 2010 soll wohl heuer Lila sein.</p>
<p><span id="more-1176"></span>Lila? Ja sind Männer denn Schokomilchkühe?!</p>
<p>Es gibt wohl wieder genug Bullen, die selbiges Zeugs wohl in ihr Hirn gekleistert haben und diese Klamotten auch kaufen oder sogar tragen werden. Es ist doch ein Graus, dass die Männer dieser Welt so farbenblind sind und für Ästhetik meist doch so gar keinen Blick haben, geschweige denn Mitgefühl für farbempfindsame Zeitgenossen. Lila, diese Farbe, die in der Natur doch eigentlich nur verwesendem Herbstlaub, dahin gefrosteten Friedhofskränzen, blaugeschlägerten Augen, fauligem Fleisch oder Erbrochenem zugedacht ist. Und selbst solch ein natürlicher Ton ist es nicht. Stattdessen: reine Synthetik, Künstlichkeit per se, ganz bewusst antiseptisch und leblos anti-biotisch wie schon in den beiden Jahren zuvor, komplimentär zu allem, was natürlich oder gar harmonisch wäre.</p>
<p>Was kommt als nächstes? Margenta oder Pink? Da hilft wohl nur, sich eine grüngetönte Sonnenbrille zu kaufen, dann wird alles bestimmt wieder mausgrau-gut. Ansonsten schwindet doch langsam die Hoffnung hin, dass es jemals besser wird, zumal das scheußliche Kunsttürkis auch weiterhin im Sortiment bleibt.</p>
<p>Es hilft wohl auf Dauer nur, sich seine Kleidung selbst zu nähen. Stoff in gescheiten Farben ist immerhin noch erhältlich, wenn man auch nicht weiß, wie lange noch&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anastratin.de/2009/12/28/der-lila-sommeralptraum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mode ist weiblich, nicht männlich</title>
		<link>http://www.anastratin.de/2009/08/01/mode-ist-weiblich-nicht-mannlich/</link>
		<comments>http://www.anastratin.de/2009/08/01/mode-ist-weiblich-nicht-mannlich/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 18:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Dühning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossen und Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[weiblich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.anastratin.de/?p=975</guid>
		<description><![CDATA[Nicht erst durch modebewusste Kolleginnen bei der Arbeit oder durch Konsumwerbespielchen wie &#8220;Die Sims&#8221; fiel mir auf, wie viel schöne, stilistisch unterscheidbare, farblich und stofflich ansprechende Kleidung es doch für Frauen gibt. Kein Wunder, dass Shopping für eine ganze Reihe gendergläubiger Damen tatsächlich ein Muss ist &#8211; ist es ja doch auch interessant, teils sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht erst durch modebewusste Kolleginnen bei der Arbeit oder durch Konsumwerbespielchen wie &#8220;Die Sims&#8221; fiel mir auf, wie viel schöne, stilistisch unterscheidbare, farblich und stofflich ansprechende Kleidung es doch für Frauen gibt. Kein Wunder, dass Shopping für eine ganze Reihe gendergläubiger Damen tatsächlich ein Muss ist &#8211; ist es ja doch auch interessant, teils sogar ein Erlebnis! Auch ein Blick in einen Versandhauskatalog gestaltet sich für die weibliche Seite höchst unterhaltsam. Für Männer dagegen ist die Auswahl dürftig bis beschränkt und oft schlicht nur deshalb kurzweilig, weil es einfach viel zu wenig Auswahl gibt, um überhaupt langweilen zu können.</p>
<p><span id="more-975"></span></p>
<p>Dies fängt schon bei den Farben an, die das ganze Jahr hindurch zwischen mausgrau, schwarz-weiß und allerlei Schmuddeltönen changieren &#8211; ja als Mann muss man Farben und Muster tragen, welche wirken, als hätte man das KleidungsstückÂ  vorab mindestens dreimal im Dreck umhergewälzt, sodass die ursprünglich angepeilte Colorierung allerhöchstens noch erahnbar ist. Alternativ bleiben dem Mann von heute nur Schockfarben, die, wenn sie nicht sofort zur geschmacklichen Erblindung führen, stark an Rettungsdienst oder Müllabfuhr erinnern (wo sie auch hingehören). Und stilistisch hat Mann letztlich auch nur die Wahl zwischen den drei Hauptrichtungen &#8220;postpubertärer Schlamper&#8221;, &#8220;Möchtegern-Workoholic&#8221; und &#8220;overdresster Wichtigtuer&#8221;.</p>
<p>Die weibliche Seite dagegen kann in allen Lebenssituationen mit einer unglaublich universellen Auswahl aus allen Kleidungsstilen der zweitausendjährigen weltweiten Modegeschichte glänzen, männlichen wie weiblichen Stilformen, in allen denkbaren Musterungen und Schattierungen, denn erlaubt ist hier, was gefällt. Das Diktat der Mode besteht, wenn man ehrlich ist, weniger darin, was Frau kaufen soll, als darin, was im eigenen Umkreis gerade angesagt ist &#8211; und selbst da besteht dann noch mehr Auswahl als für Männer überhaupt Angebote auf dem Markt sind.</p>
<p>Nun gut, könnte man sagen, die Männerwelt ist ohnehin farbenblind und modisch desinteressiert &#8211; was allerdings auch kein Wunder ist bei dem Sortiment, was sich von der Wiege bis zur Bahre kontinuierlich durch fade Fantasielosigkeit auszeichnet. Immerhin war das in der Geschichte nicht immer so, aber zumindest den europäischen Modedesignern sind Mitte des 20. Jahrhunderts, was Männer anbetrifft, offensichtlich irgendwie sämtliche Kreativideen abhanden gekommen.</p>
<p>Es wäre wirklich Zeit, dass sich hier mal etwas ändert! Womöglich würde sich der Blick auf andere Kulturen lohnen, denn nicht überall sind Männer gezwungen, modisch auszusetzen. Es muss ja nicht gleich Pfauenoptik dabei herauskommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anastratin.de/2009/08/01/mode-ist-weiblich-nicht-mannlich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
