Und noch eine weitere Queste

Septimus Heap, seines Zeichens siebter Sohn eines siebten Sohnes, zwischenzeitlich der offizielle Lehrling der außergewöhnlichen Zauberin, wird im nunmehr vierten Band der Fantasyreihe ein weiteres Mal auf die Reise geschickt. Und noch einmal gelingt es der Autorin, die Leserschaft zu unterhalten.

Nach dem im letzten Band „Physic“ eine Zeitreise angesagt war, ist der geneigte Leser natürlich neugierig, wie das nun noch überboten werden soll. Schließlich ist auch Erzfeind DomDaniel langsam aufgebraucht. Doch tatsächlich findet sich ein neuer und der Roman ist insgesamt auch so geschickt geschrieben, dass dem Leser keineswegs langweilig wird. Dazu trägt sowohl die augenzwinkernde Ironie der Autorin bei, als auch die Handlung, die doch einige unerwartete Wendungen einschlägt und auch am Schluss noch genug offen lässt für einen etwaigen fünften Teil, wenn auch die Geschichte am Buchende diesmal auch zu einem – für die meisten – guten Abschluss kommt. Trotzdem wird es auch im Universum von Septimus langsam eng, denn es gibt nicht mehr allzu viel zu ergründen, sofern sich nicht noch weitere unerwartete Türchen auftun.

Letztendlich macht das Lesen dieses Bandes dennoch Spaß, vor allem, wenn es draußen so winterlich und kalt ist, lassen sich einige Etappen von Septimus‘ Reise sehr gut nachvollziehen – auch wenn man doch sehr hofft, dass man selbst nicht von Gespenstern verfolgt wird. Doch mehr sei hier nicht verraten. 😉

Bibliografische Daten:

  • Sage, Angie: Septimus Heap – Queste, Aus dem Englischen übers. von Reiner Pfleiderer, mit Illustrationen von Mark Zug, – München 2008. (ISBN: 978-3-446-23097-2)