Pax Dei läuft nun schon einige Monate. Zuletzt sanken die Spielerzahlen merklich, was teils an Bugs, teils an sehr spärlichen Updates lag. In der Free Week von Steam bemühte man sich neue Spieler zu finden. Wir haben das Beste daraus gemacht und zwischendurch eine Stadt gebaut.
Die Monate November und Dezember standen für den Publisher Mainstream bei Pax Dei vor allem im Zeichen von PvP. Dort gab es zuletzt merkliche Neuerungen – allerdings zu wenige, um Spieler wirklich glücklich zu machen, oder wenigstens die Player-Versa-Player-Freunde, zu denen ich definitiv nicht zähle, weshalb aus meiner Sicht da hauptsächlich das eigentliche Potential von Pax Dei verschwendet wurde, was meines Erachtens in der Baufunktion bei sehr hübscher Grafik liegt. Die Weihnachtsaktion, die einmal mehr nicht so heißen durfte, gab es nur sehr wenig, ein paar winzige Strohziegen, eine Julmaske, eine dornige Julkrone und ein sehr bleiches Lämpchen. Zusammen mit der Toten-Thematik erinnerte dies alles in allem mehr an Halloween als an Weihnacht. Die Items waren zu wenig. Ich hätte mir wirklich wenigstens einen Weihnachtsbaum gewünscht. Besser kamen bei mir die Kerzen und die Keramik an, die kurz davor den Weg ins Spiel fanden. Begleitet wurde alles wieder von neuerlich fliegenden NPCs.
Zwischenzeitlich habe ich deshalb einen Song komponiert mit dem Titel „The Flying Boars of Vitry“, der die Probleme des Spiels zusammenfasst:
Immerhin, bis Januar 2026 wurde zumindest das Flugverhalten den NPCs abgestellt. Von Patchen unter der Haube abgesehen gab es aber zuletzt nichts Neues, vor allem leider keine neuen Inhalte für Baufunktion und Crafting. Weil man das Fehlen neuer Inhalte leider auch an den sinkenden Spielerzahlen (Steamstatistik) sieht, nutzte Mainstream die Stream Free Week, um das Spiel für eine Woche kostenlos zu machen und neue Spieler anzulocken. Das erzeugte natürlich einen Effekt. Ob das dauerhaft hilft, mehr Spieler im Spiel zu halten wird man sehen. Immerhin konnten wir in Vitry dadurch auch einen Baugrundstücke-Krieg zwischen alten und neuen Spielern beobachten, als neue Spieler einfach Plots auf eine von einem älteren Clan beanspruchte Insel setzten. Der Frust des älteren Clans ist einerseits verständlich, im Recht waren eigentlich aber die neuen Spieler, weil eine Grundstücksfläche, die man verfallen lässt, von jedem anderen Spieler beansprucht werden darf, so ist die Regel. Nach einem sehr toxischen tagelangen Chatkrieg zwischen der älteren spanischen Gilde und den neueren deutschen Spielern, der zwischendurch eskalierte, weil der Chat teilweise in ein German-Bashing überging, ist jene Insel nun weitgehend verlassen. Wenn man sich in der Nachbarschaft sinnlos streitet, gehen letzlich alle leer aus. In manchen Dingen ist Pax Dei mithin schon zu lebensecht…
Allerdings ist nicht alles schlecht gelaufen: Unser Clan (Andune) hat sich inzwischen recht prächtig entwickelt. Wir haben inzwischen sechs Mitglieder, wovon vier sehr aktiv sind, letztlich alles Silver-Gamer. Wir sind eine Ü35-Gilde, die lieber baut und bastelt als sinnlos zu kämpfen, was mir allerdings sehr gefällt. Unser neuer Oberbaumeister Ruphulus hat dem Clan sogar eine kleine Stadt gebaut, was damit mehr ist, als ich jemals von dem Spiel erhofft hatte.



Wenn es jetzt dann und wann noch ein paar neue Baurezepte gäbe, vielleicht auch einen Esel oder wenigstens einen ziehbaren Leiterwagen und endlich ein Übersicht, wo ich sehen könnte, was sich an meinen Marktständen verkauft, dann wäre eigentlich alles mehr als OK…









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