Pax Dei: Neuigkeiten aus Vitry im Februar 2026

Am 20. Februar spielte Mainstream Studios das lang erwartete Bugfix für das Crafting ein – weiland wurde die alte Stadt Andune eingerissen, der Clan verkleinerte sich und Astraea ging ins Exil.

Im Februar passierte recht viel in Pax Dei, allerdings nicht nur Positives. Spielerisch war nicht alles erfreulich: Claninterne Zwistigkeiten, ursächlich wohl aus spieltechnischer Langeweile herzuleiten, führten dazu, dass Astraea nach einer Revolte erst einmal ins Exil ging und drei Adlige ausgestoßen wurden aufgrund der – völlig unnötigen – Zerstörung der Stadt Andune und des Raubes der Clan-Kasse.

Astraea trifft bei Botschafter Tilias im Exil ein (Screenshot).
Astraea trifft bei Botschafter Tilias im Exil ein (Screenshot).
Astraea im Exil (Screenshot)
Astraea im Exil (Screenshot)

Somit wurde aus Astraeas Aufbauprojekt erst einmal nichts, aber aufgeben werden wir noch nicht. Clanmitglied Junias, der während Astraeas Absenz die Geschäfte weiterführt, hat mit seinen beschränkten Mitteln inzwischen ein neues Krankenhaus, eine Apotheke und eine kleine Andachtshalle errichtet. Neumitglied Einhardt hat ein Grundstück beigesteuert, auf dem noch eine Taverne errichtet werden soll, irgendwann. In Berücksichtigung von Baumeister Zerberos und seiner phänomenalen Schlossanlage werden wir es nämlich ruhig angehen und die Stadt langsam und jede Hektik errichten – ja, letztlich sind wir also dabei, um Astraeas halbfertiges Schloss eine neue kleine Stadt Andune zu errichten.

Die neu errichtete kleine Apotheke des Andune-Clans (Screenshot).
Die neu errichtete kleine Apotheke des Andune-Clans (Screenshot).
Das provisorische Krankenhaus der Stadt Cair Andune (Screenshot)
Das provisorische Krankenhaus der Stadt Cair Andune (Screenshot)
Cair Andune Ende Februar 2026 (Screenshot)
Cair Andune Ende Februar 2026 (Screenshot)

Spieltechnisch kam am 20. Februar 2026 der lang erwartete Patch heraus, der das defekte Levelingsystem repariert, allerdings erst einmal nur für die fünf Berufe Schneider, Lederer, Waffenschmied, Rüstungsschmied und Schmied. Durch das neu eingeführte Mastercrafting soll es auch lukrativer werden, Items jenseits des Levelns herzustellen.

Durch Meisterhandwerk meisterlich hergestellte Gegenstände haben besondere Werte und zeigen ihren Erschaffer an (Screenshot).
Durch Meisterhandwerk meisterlich hergestellte Gegenstände haben besondere Werte und zeigen ihren Erschaffer an (Screenshot).

Wie zu erwarten war, führte das an den örtlichen Märkten schnell zu einer Vermehrung des Angebots, da es sich dadurch erforderlich ist, viele hochwertige Gegenstände herzustellen beim Versuch, einen Meistergegenstand zu erhalten. (Da man allerdings das dysfunktionale Marktsystem noch nicht angegangen ist, löst das nur eine Seite des Problems.)

Mit den neu eingeführten "Moods" kann man Charakteren in Pax Dei seit dem 20. Februar 2026 auch bleibende Gesichtsausdrücke verpassen (Screenshot).
Mit den neu eingeführten „Moods“ kann man Charakteren in Pax Dei seit dem 20. Februar 2026 auch bleibende Gesichtsausdrücke verpassen (Screenshot).

Eine augenfällige Neuerung ist, dass es nun mehr Emotes und – neu – Gesichtsausdrücke gibt. Außerdem wurden die Texturen im Spiel überarbeitet – damit man Dekosträucher nun nicht mehr mit sammelbaren Ressourcen verwechselt, wurden die Wiesen und Wälder weithin entfärbt.

Entfärbte Landschaften: Die Blumenwiesen in Pax Dei haben seit dem Februarpatch ihre Farben verloren (Screenshot).
Entfärbte Landschaften: Die Blumenwiesen in Pax Dei haben seit dem Februarpatch ihre Farben verloren (Screenshot).

Einerseits erleichtert das das Sammeln merklich, andererseits wird die Spielewelt dadurch merklich öder. Aus meiner Sicht hätte es gereicht, die Ressourcencluster zu vergrößern und einige Pflanzen – wie Heidelbeeren – etwas größer zu gestalten. Da man das auch tat, war das Entfärben der Landschaft unnötig. Man gewöhnt sich zwar schnell an die langweiligere Landschaft, aber optisch ist es sehr schade.

Sammler dürfte auch freuen, dass es jetzt größere Stacks gibt, was durchaus viele Kisten spart. Neulinge erhalten nun beim Spielstart eine kostenlose Kiste mitgeliefert und eine Grundausstattung an Werkzeugen. Die Kiste kann man allerdings nur nutzen, wenn man auch einen eigenen Plot hat.

Über Martin Dühning 1655 Artikel
Martin Dühning, geb. 1975, studierte Germanistik, kath. Theologie und Geschichte in Freiburg im Breisgau sowie Informatik in Konstanz, arbeitet als Lehrkraft am Hochrhein-Gymnasium in Waldshut und ist Gründer, Herausgeber und Chefredakteur von Anastratin.de.