Am 20. Februar spielte Mainstream Studios das lang erwartete Bugfix für das Crafting ein – weiland wurde die alte Stadt Andune eingerissen, der Clan verkleinerte sich und Astraea ging ins Exil.
Im Februar passierte recht viel in Pax Dei, allerdings nicht nur Positives. Spielerisch war nicht alles erfreulich: Claninterne Zwistigkeiten, ursächlich wohl aus spieltechnischer Langeweile herzuleiten, führten dazu, dass Astraea nach einer Revolte erst einmal ins Exil ging und drei Adlige ausgestoßen wurden aufgrund der – völlig unnötigen – Zerstörung der Stadt Andune und des Raubes der Clan-Kasse.


Somit wurde aus Astraeas Aufbauprojekt erst einmal nichts, aber aufgeben werden wir noch nicht. Clanmitglied Junias, der während Astraeas Absenz die Geschäfte weiterführt, hat mit seinen beschränkten Mitteln inzwischen ein neues Krankenhaus, eine Apotheke und eine kleine Andachtshalle errichtet. Neumitglied Einhardt hat ein Grundstück beigesteuert, auf dem noch eine Taverne errichtet werden soll, irgendwann. In Berücksichtigung von Baumeister Zerberos und seiner phänomenalen Schlossanlage werden wir es nämlich ruhig angehen und die Stadt langsam und jede Hektik errichten – ja, letztlich sind wir also dabei, um Astraeas halbfertiges Schloss eine neue kleine Stadt Andune zu errichten.



Spieltechnisch kam am 20. Februar 2026 der lang erwartete Patch heraus, der das defekte Levelingsystem repariert, allerdings erst einmal nur für die fünf Berufe Schneider, Lederer, Waffenschmied, Rüstungsschmied und Schmied. Durch das neu eingeführte Mastercrafting soll es auch lukrativer werden, Items jenseits des Levelns herzustellen.

Wie zu erwarten war, führte das an den örtlichen Märkten schnell zu einer Vermehrung des Angebots, da es sich dadurch erforderlich ist, viele hochwertige Gegenstände herzustellen beim Versuch, einen Meistergegenstand zu erhalten. (Da man allerdings das dysfunktionale Marktsystem noch nicht angegangen ist, löst das nur eine Seite des Problems.)

Eine augenfällige Neuerung ist, dass es nun mehr Emotes und – neu – Gesichtsausdrücke gibt. Außerdem wurden die Texturen im Spiel überarbeitet – damit man Dekosträucher nun nicht mehr mit sammelbaren Ressourcen verwechselt, wurden die Wiesen und Wälder weithin entfärbt.

Einerseits erleichtert das das Sammeln merklich, andererseits wird die Spielewelt dadurch merklich öder. Aus meiner Sicht hätte es gereicht, die Ressourcencluster zu vergrößern und einige Pflanzen – wie Heidelbeeren – etwas größer zu gestalten. Da man das auch tat, war das Entfärben der Landschaft unnötig. Man gewöhnt sich zwar schnell an die langweiligere Landschaft, aber optisch ist es sehr schade.
Sammler dürfte auch freuen, dass es jetzt größere Stacks gibt, was durchaus viele Kisten spart. Neulinge erhalten nun beim Spielstart eine kostenlose Kiste mitgeliefert und eine Grundausstattung an Werkzeugen. Die Kiste kann man allerdings nur nutzen, wenn man auch einen eigenen Plot hat.








