Oder vielleicht doch WordPress??? …

Joomla! ist eine tolle Software, ein prima CMS. Auch die Version 1.5 ist sicher ein Meilenstein. Sie hat aber ein Problem: Kaum eine der klassischen Komponenten verträgt sich mit ihr ohne weiteres. Daher fehlt hier doch ein wenig arg die Benutzerinteraktion…

An Joomla! liegt das sicher nicht, dass die meisten großen Komponenten noch nicht auf die Version 1.5 eingestellt sind, zumindest nicht nativ. Es hat aber so seine Folgen: Bei Anastratin sind weder Kommentare möglich, noch gibt es ein Forum oder eine so große Fotogalerie, auch kein Chat, ja gerade mal ein Gästebuch. Alles in allem ist das nicht besonders interaktiv bislang. Andererseits ist es heutezutage kaum noch vertretbar, bei einer neuen Webseite mit der alten 1.0-Software zu starten.

Da gäbe es noch WordPress. Aktuell ist dort die Version 2.5 und damit gehen all die schönen Dinge, die man hier noch schmerzlich vermissen muss. Kommentare beispielsweise, oder Fotogalerien, ja sogar Foren sollen damit möglich sein. Zudem ist sie einfacher zu bedienen und leichter zu erweitern. Ästhetik wird dort auch großgeschrieben. Neidisch kann man nur auf jene Blogger blicken, die sich schon längst dafür entschieden haben, z. B. www.blogoff.de. Ein weiterer Vorteil ist die Vernetzung, die WordPress ermöglicht. Also vielleicht doch besser Anastratin als Weblog mit WordPress?

Andererseits lässt sich Joomla! besser skalieren. Derzeit etwas überdimensioniert ist es damit vielleicht doch zukunftssicherer. Außerdem – und das ist das eigentliche Totschlagargument für mich: EIN CMS ist leichter zu warten als viele verschiedene. Solange ich als Webmaster die Phoenix-Webseite warte, und wer weiß, was künftig noch alles möglich ist, ist es doch recht praktisch, alles mit Joomla! zu machen und nicht verschiedene Systeme zu verwenden.

Na ja, was die Interaktion angeht, muss ich dann halt abwarten oder zur Not auch selbst Hand anlegen. (Wobei hier wieder störend ist, dass Entwicklerbücher zu Joomla! 1.5 derzeit extrem schwer zu kriegen sind.)

Aber ich bin noch unschlüssig und letztlich wird auch die nahe Zukunft entscheiden, inwiefern Joomla! oder WordPress für mich die besseren Optionen sind.