Auf Betreiben von Vizekönigin Luisa Amiratu wurde das große Kino von Ventadorn neueröffnet. In den vergangenen Jahrhunderten hatten die Kinos von Juletree der Citta den Rang abgelaufen, nun hat das traditionsreiche Hauptkino wieder geöffnet.
Es ist kein Geheimnis, dass Luisa Amiratu ein großer Fan von Kinofilmen ist. Die allwöchentlichen Kinotreffen des Nerd-Clubs von Ninda, wo Luisa Amiratu und ihre Lebenspartnerin Kara Delica Ehrenmitglieder sind, sind eine feste Einrichtung in ihrem Terminkalender. Bislang bevorzugte der Club aber die Kinos des Festivalgeländes von Juletree. Das wesentlich ältere Kino in der Citta von Ventadorn schloss noch zur Zeit von Altbürgermeister Wilberforce Quincey. Im Zuge ihrer neuen Kulturagenda ließ Luisa Amiratu nun aber auch dieses große Kino renovieren und neu eröffnen.

Bei der Bevölkerung löste die Neueröffnung des Kinos weithin Freude aus, denn das Stadtbild der Citta wurde damit sichtlich aufgewertet. Auch sind viele Stadtbesucher dankbar dafür, dass sie in Zeiten von Schienenersatzverkehr nun nicht mehr in das Stadtviertel Juletree fahren müssen, wo der Bahnhof immer noch umgebaut wird. Kritik übten allerdings die Stadträte, weil sie die Initiative der Vizekönigin als Übergriff in städtische Belange sehen. „Ich frage mich wirklich, ob in Zeiten klammer Kassen die Neueröffnung eines so teuren Gebäudes wirklich sinnvoll ist. Man hätte die Kapazitäten doch wohl besser anderweitig einsetzen können“, schimpft beispielsweise Stadtrat Kleinlich, der als einer der härtesten Kritiker der Vizekönigin gilt, welche die Stadt nun schon bald ein Jahrhundert lang kommissarisch mitverwaltet, seit der letzte Bürgermeister vom Stadtrat gestürzt worden war.
Für die Kritik hat Vizekönigin Luisa Amiratu allerdings wenig übrig: „Das neue Kino hat die städtischen Kassen keine Kupfermünze gekostet, das Orpheum ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, was wir vollständig über die Schlösser- und Burgenstiftung Südninda e. V. renovieren ließen und das mit Spendengeldern von Kinofreunden betrieben wird, unter anderem auch mit privaten Spenden von mir. Es ist eine alte Tradition, dass man seinen Wohlstand in Kultur investiert – ich verstehe überhaupt nicht, was nun schon wieder daran auszusetzen sein soll.“
Neben dem Kinobetrieb soll das Orpheum künftig auch für Jazzkonzerte, Debattenabende und das Studium generale genutzt werden.









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