PH 52: All around the world…

Etwas länger als die vermuteten 80 Tage hat es gedauert, rund ging’s dabei aber trotzdem: Die neue Druckausgabe der Schülerzeitung Phoenix ist da.

Cover der Phoenix Nr. 52 (Februar 2009)
Cover der Phoenix Nr. 52 (Februar 2009)

Global und auch sonst eine runde Sache ist sie geworden, die zweiundfünfzigste Druckinkarnation der Schülerzeitung Phoenix am Klettgau-Gymmnasium. Auf 80+N Seiten kommt das Leitthema Weltreise keineswegs zu kurz. Mit vielen Reiseinfos und Auslandsberichten, von Finnland über China bis nach Californien (und einigen Ländern mehr) ist sie diesmal recht weltgewandt geraten. Erstmals nach längerer Zeit glänzt sie wieder mit innovativer Schülergrafik, unter anderem mit einer Fotostory, die dank deutlich verbesserter Druckmethoden auch wirklich genießbar ist. Klassische Rubriken wie Lehrersprüche oder Interviews mit neuen Lehrkräften sind auch an Bord, daneben auch einige unabhängige Themenartikel, ein Sternchen darunter ist sicher auch das Exklusivinterview mit einem Fernseh-Top-Modell. Insgesamt war selten ein roter Faden so deutlich erkennbar wie in dieser Ausgabe.

Anders als es uns das Impressum weiß machen will ist diese Phoenix-Ausgabe dabei weitgehend Dühning-frei, somit seit längerem eine der ersten vollständig in Schülerregie erstellten Ausgaben (was manchmal auch aus der kreativen Rächtschreibung und kleineren Tücken im Layout zu erschließen ist). Dennoch dürfte sie als einer der besseren Ausgaben in die Phoenix-Geschichte eingehen, sowohl was das Endprodukt, als auch was die Redaktionsarbeit angeht, die sich spätestens jetzt wieder ganz SCHÜLERzeitungsarbeit nennen kann, da die Lehrertätigkeiten sich momentan wirklich nur auf Aufschließdienste beschränken. Wieso das auf einmal wieder prächtig funktioniert und die Phoenix als AG vor Neumitgliedern fast überläuft, ist gegen Ende der Ausgabe ebenso nachzulesen: Eine Trias drei beherzter Damen hat die Regie übernommen und dabei die Quadratur des Kreises möglich gemacht: harmonische AG-Betreung, produktive Arbeit und ein funktionierendes Finanzierungssystem. Auch die Grafikabteilung verdient nun wieder ihren Namen.

Nur die Außenwerbung lässt sich allerdings noch optimieren. Denn weder auf der Phoenix-Webseite selbst noch auf KGT.DE war der Verkauf vorab bekannt gemacht, die zahlreichen kleinen Plakate gingen neben der anderweitigen Plakatflut aktueller Veranstaltungen geradezu unter. Auch zierten keinerlei Banner die Verkaufsstände. Selbst Einwohner von KGT-Klassenzimmern ohne funktionierende Beschallung dürften von der eiligen Durchsage allein kaum etwas mitgekriegt haben. Bei einer Auflage von 250 Stück dürfte die Nr. 52 trotzdem schnell weg sein, zumal sie inhaltlich wohl durchweg gelungen ist.