Wenn der Blitz ins kalte Holz schlägt…

Wenn der Blitz ins kalte Holz schlägt, meinten meine Großeltern, dann wird es nochmal kalt. Damit ist gemeint, dass Gewitter im Februar und März im Schwarzwald nochmal einen Wintereinbruch ankündigen. Tatsächlich hat die Fasnacht 2016 den Winter mal wieder eher hergebracht, statt vertrieben.

Sonnige Momente - Spaziergang Ende Januar 2016 im Nordschwarzwald, vor Fasnacht und Wintereinbruch (Foto: Salome Leinarkunion)
Sonnige Momente – Spaziergang Ende Januar 2016 im Nordschwarzwald, vor Fasnacht und Wintereinbruch (Foto: Salome Leinarkunion)
Weit enfernt vom Hochrhein, aber auch dort, gab es Anfang 2016 immer mal wieder nebellose Momente (Foto: Salome Leinarkunion)
Weit enfernt vom Hochrhein, aber auch dort, gab es Anfang 2016 immer mal wieder nebellose Momente (Foto: Salome Leinarkunion)

Die Faschingsstürme 2016 mögen zwar vorüber sein, sowohl was den Fasching angeht, als auch das Wetter, doch der Aschermittwoch erwachte im Schneekleid. Über Nacht fiel die Temperatur um 10 bis 15 Grade und nicht nur die Berge waren mal wieder eingezuckert worden. Der Klimawandel beschert uns immer häufiger späte Wintereinbrüche und obwohl es insgesamt wärmer wird, kommt der Frühling doch letztlich nicht früher, sondern nur umso heftiger Ende April. Bis dahin ist es allerdings noch eine Weile. Das Dunkle Viertel ist am 10. Februar zwar über eine Woche vorüber, der Winter aber noch lange nicht, mögen da auch einige neugierige Krokusse anderer Meinung sein.

Immerhin muss man sagen, dass das Regendefizit vom Sommer und Herbst langsam wieder ausgeglichen ist. Bis zur Wiederkehr des Himmelsblaus Mitte März wird es zwar noch eine Hochrheinnebelweile lang dauern, die tiefste Winternacht ist aber vorüber und so langsam kann man auch wieder Gartenpläne schmieden und Winterschäden auszubessern planen. Aber der Februar ist in jedem Fall noch Spätwinter, und vom Wetter her im Klettgau der März oft auch noch.