Vizekönigin bewilligt Baupläne und befiehlt Wiederaufforstung

Junihimmel über Wildrosen (Foto: Martin Dühning)
Junihimmel über Wildrosen (Foto: Martin Dühning)

Am 1. Februar hat Vizekönigin Luisa Amiratu der Nationalgarde den Befehl erteilt, das zerstörte Rosenschloss von Eostre wiederaufzubauen und die durch Schneebruch schwer beschädigten Thule-Wälder wiederaufzuforsten.

Die Neukonstruktion des Rosenschlosses von Eostre macht bereits große Fortschritte, sodass es in absehbarer Zeit abgeschlossen sein dürfte. Das neue Rosenschloss ist deutlich größer als das erste und anders als das alte, romanische, in neogotischem Stil gehalten. „Damit wird es viel stabiler sein, auch wenn es viel graziler wirkt“, begründete Vizekönigin Luisa den architektonischen Wandel.

In ihrer unnachahmlichen Art hatte die Vizekönigin in den vergangenen Tagen eiligst Spendengelder für den Neuaufbau gesammelt, sodass das Rosenschloss nicht mit Steuermitteln bezahlt werden muss. Letztere werden wohl auch für die Wiederaufforstung des Thulewald-Nationalparks bei Aurynas Drâs gebraucht werden: Die Kiefernwälder hatten bei den massiven Schneefällen vielfach Schneebruch erlitten. Neue Kiefernsetzlinge sollen bereits Mitte Februar gepflanzt sein. „Wenn der Frühling kommt, soll alles bereit sein!“, begründete die Vizekönigin die Eile.

Größere Vorbereitungen erfordert dagegen der Neubau von Tims Sommerpavillon. An seiner Stelle will die Vizekönigin bereits im März ein gewaltiges Fort setzen, das die nindanischen Grenzbefestigungen unterstützt. Für Vizekönigin Luisa ist das dringend nötig: „Wir müssen endlich dafür sorgen, dass unsere Grenzen wieder sicher sind. Ein neues Fort wird dabei helfen!“ – Allerdings dürften die Baukosten für das grandiose Festungswerk die Finanzen der Vereinigten Provinzen bei Weitem sprengen. Vizekönigin Luisa hofft daher auf Zuschüsse aus der kaiserlichen Schatzkammer und Hilfe von den föderalen Bundesstaaten. Diese zögern allerdings noch.

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Nils Kawomba, ehemals Chefredakteur der NNZ (Neue Nitramische Zeitung), ist unser nitramischer Korrespondent in Ventadorn (Ninda).