Vizekönigin lässt Lavendel pflanzen

Weißling flügelt auf Lavendeldolde (Foto: Martin Dühning)
Weißling flügelt auf Lavendeldolde (Foto: Martin Dühning)

Im März 551 a. C. sind die meisten Schäden des Jahrhundertwinters behoben. Die Arbeiten an der nindanischen Schutzmauer gehen weiter und Vizekönigin Luisa Amiratu lässt Lavendelplantagen pflanzen. Gleichzeitig öffnet eine Eisenbahnausstellung.

Bei einer Pressekonferenz zur Lage der Nation anlässlich der Eröffnung der großen Eisenbahn- und Technikschau in Südninda zeigte sich Vizekönigin Luisa Amiratu zufrieden mit den baulichen und landschaftsplanerischen Fortschritten in den Vereinigten Provinzen: „Wir haben für jeden Baum, den wir in den Winterjahren verloren haben mindestens drei neue gesetzt. Schon in den Herbstjahren hatten wir viele Pflanzungen vorgenommen, von denen viele den Winter überdauert haben. Südninda wird in den kommenden Jahren also grüner sein als je zuvor!“

Besonders stolz zeigte sich Vizekönigin Luisa über die neuen Lavendelplantagen, welche die Vizekönigin in der Provinz Nova Valentia einrichten ließ. Die neuen Plantagen flankieren die Obstplantagen und sollen als natürlicher Schädlingsschutz fungieren. Auch das Argus-Sicherheitssystem, das die Provinzen künftig vor fremden Übergriffen besser schützen soll, funktioniert bislang reibungslos: Solargetriebene Satelliten überwachen die Plantagen und Verkehrswege. Die letzten Kilometer der nindanischen Schutzmauer mit ihren Verteidigungsforts stehen kurz vor der Vollendung und dank der föderalen Finanzreform sind auch die Devisenkassen der Vereinigten Provinzen wieder gefüllt, sodass der Ausbau von Plantagen, Infrastruktur und der Nationalparks in den kommenden Monaten weiter zügig vorangehen kann.

Dass Südninda technisch „up to date“ ist, beweisen auch die Ausstellungsstücke der Eisenbahn- und Technikschau, welche am 19. März öffnet. Die Eisenbahnwerke von Südninda und die industriellen Fertigungsanlagen von Ventadorn verfügen inzwischen über ein beachtliches Repertoire. Inzwischen können fast alle Maschinen und technischen Geräte selbst in Ninda repliziert werden. Vizekönigin Luisa betonte in ihrer Eröffnungsrede, wie wichtig es ihr persönlich sei, dass Praktikabilität, Ökonomie mit Ökologie und Landschatzschutz Hand in Hand gehen: „Wir werden keinen Meter Land opfern um des schnöden Profits willen, sondern wir werden im Sinne des Gemeinwohls und der Schönheit der Natur unsere Umwelt schöpferisch mitgestalten!“

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Nils Kawomba, ehemals Chefredakteur der NNZ (Neue Nitramische Zeitung), ist unser nitramischer Korrespondent in Ventadorn (Ninda).