Mit dem 31. August endet meteorologisch betrachtet der Sommer 2026, endlich. Er war ein Horror. Versöhnlich konnte ich ihn mit der alljährlichen kleinen „Pilgerfahrt“ zur Kapelle in Baltersweil ausklingen lassen.
Anders als die restlichen Wochen dieses Sommers war Montag, der 31. August 2026 weder zu heiß, noch sturmgeplagt, es fanden auch keine Familienkatastrophen statt und meine Gesundheit gab auch eine etwas längere Radtour her (nachdem ich es an Ostern nicht einmal mehr bis Unterlauchringen geschafft hatte). Dennoch war ich ziemlich erschöpft, als ich gegen 19 Uhr bei der Kapelle ankam, und ein sehr starker Wind blies, weshalb meine kleinen Mitfahrerinnen, Kara und Luisa, fast davongeflogen wären. In der Kapelle war es aber windstill. Glücklicherweise hatte auch die große Linde bei der Kapelle den Sturm vom letzten Freitag meistenteils unbeschadet überstanden (ganz im Gegensatz zu sehr vielen Bäumen in Lauchringen, wo beispielsweise die große Linde vom Friedhof Oberlauchringen gefallen war).

Wir zündeten ein paar Kerzen für lebende und verstorbene Familienmitglieder an und bewunderten ein wenig das Gemälde der Heiligen Apollonia, was seinerzeit von Thusnelda Würtenberger gemalt worden war. Weil der Wind recht stark blies und der Akku auch nicht mehr viel Kraft übrig hatte, machten wir uns danach im Gegenwind wieder zeitig auf den Rückweg und verzichteten dieses Jahr auf den Sonnenuntergang, nicht jedoch, ohne vorher einige Fotos von der Kapelle und der Umgebung zu machen:









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