Adios, Verdana …

Mehr als ein Jahrzehnt regierte sie das Web – nicht nur auf den Niarts-Webseiten und konnte auch durch ihre Microsoft-Nachfolger nicht ersetzt werden, die Schriftart Verdana. Viel Alternativen gab es auch nicht, denn Helvetica war als Ersatz Sans-Serif nicht wirklich sicher. Doch mit neuen, freien Webfonts lässt sich die Herrschaft der ungeliebten Webschrift endlich beenden.

Die Anastratin-Webseite setzt nun auf eine Kombination von Palatino und Biolinum.
Die Anastratin-Webseite setzt nun auf eine Kombination der Schriftarten Palatino und Biolinum.

Nun muss man Verdana zugute halten, dass sie immerhin eine ganze Generation prägte. Webmaster Markus Hable, der Schöpfer des KGT-Webteams und der klassischen Klettgau-Gymmi-Webseite verwendete sie einst mit Vorliebe, was ihm den Spitznamen „Mr. Verdana“ einbrachte, vor über 10 Jahren. Wenn auch die Technik sich wandelte, Verdana überdauerte lange, selbst auf der Niarts-Seite und sogar auf der viel jüngeren Anastratin-Webseite.

Doch von hier ausgehend haben wir uns vorgenommen, Verdana durch zeitgemäßere und etwas ausgefeiltere Typen zu ersetzen – unsere Wahl fiel auf die freie Schriftart Linux Biolinum, da sie auch für Bildschirmdarstellung optimiert ist. Wir sind zuversichtlich, dass sich die Schriftart, denn sie sieht recht hübsch aus, bald auch auf den Desktops ausbreiten wird, sodass die Webbrowser dann seltener Gebrauch vom fakultativen Laden des zugehörigen Webfonts (zwei Dateien mit etwa 400 KB) machen muss – diese werden aber auf jeden Fall von neueren Browsern verwendet, wenn es nicht anders geht.

Wenn sich das Verfahren bewährt, wird es wahrscheinlich auch auf Phoenix- und KGT-Webseite übernommen.