Das Jahr 2025 ist ein weiteres Jahr, was wir glücklicherweise irgendwie überlebt haben. Es war insgesamt weniger produktiv als 2024, beinhaltete aber einige Großbaustellen.
Wir befürchten allerdings, dass alles, was 2025 zu bieten hatte, nichts im Vergleich dazu ist, was das Jahr 2026 an unfreiwilligen Baustellen aufzubieten haben wird, allen voran die Sperrung der Hochrheinbahn, vor der es uns jetzt schon graut, aber auch die heimatliche Straße wird ein weiteres Mal aufgerissen, diesmal, um eine Glasfaser zu legen (ob es die jetzt noch gebraucht hätte, sei dahingestellt). Nicht zuletzt aber ist auch das G9 in Baden-Württemberg noch eine große Baustelle – das Schuljahr ist nun zur Hälfte rum, und auch im neuen Jahr soll es immer noch keinen passenden Bildungsplan geben, was ich als Lehrkraft, um ganz direkt zu werden, in solch einer Unprofessionalität (um nicht zu sagen: Schlampigkeit) in all meinen nunmehr 24 Dienstjahren noch nie erlebt habe – und ich bin schon viel gewohnt vom Kultusministerium. Aber sei es drum: Um alle diese ungelösen Baustellen wird sich das Jahr 2026 kümmern, teils auch erst 2027, hier folgt, was 2025 zu bieten hatte:
Nitramica Arts
Insgesamt sind wieder einige Werke zustande gekommen, analoge leider weniger als erhofft – hier haben wir zuletzt mit Ölkreiden und wasservermalbaren Pastellkreiden gearbeitet. Wir haben einige Hersteller ausprobiert, dazu soll irgendwann noch ein größerer Test folgen, geendet sind wir – wie so oft – bei Caran d’Ache, was irgendwie auch in diesem Sektor schwer zu toppen ist. Einige wenige Buntstiftzeichnungen gab es auch und leider noch weniger Aquarelle.

Dafür hat sich digital bei Nitramica Arts viel getan: Seit August werkelt eine neue Workstation im heimischen Studio und wir haben uns an zeitgemäßeren digitalen Gemälden versucht, wobei wieder viel KI zum Einsatz kam, aber eben nicht nur. Auch die klassische Niarts-Webseite wurde nach vielen Jahren einmal wieder komplett erneuert. Die Anastratin-Webseite hier konnte 2025 wieder deutlich mehr Besucherzugriffe verzeichnen. Allerdings ist die Frage, wie viele der Besucher echte Menschen waren und nicht nur KI-Bots, die sich nur als solche tarnten. Immerhin, es geht aufwärts.

Deutlich weniger als im Jahr davor gab es aber bei der Anzahl der 2025 veröffentlichten Beiträge. Besonders in den Monaten Oktober, November und Dezember 2025 gab es wegen starken schulischen Stresses viel weniger Artikel als sonst:

Musikalisch war das Jahr 2025 recht fruchtbar, es sind gleich vier Musikalben erschienen:
- An Evening at Milony Island Castle
- Una Plays Piano
- William Butler Yeats – reintonated
- Snow Angel III Soundtrack
Nicht fertig wurde das Album „Lunatic„.
Heim und Garten
Auch Haus und Hof wurden renoviert: Es gab eine neue schöne Toranlage für das Haus. Der heimische Garten wurde um einen kleinen Werkzeugschuppen erweitert – ein Projekt, das schon viele lange Jahre geplant war, aber nun endlich Fortschritte gemacht hat, auch wenn er immer noch nicht ganz fertig ist, wie auch die heimische Küche, die wir wegen eines Rohrbruchs erneuern müssen. Beides wird uns 2026 noch beschäftigen.

Relativ moderat viel die Apfelernte aus, gut die Quittenernte, auch unser kleiner Mispelbaum trug erstmals genug Früchte und zum Jubiläumsgeburtstag gab es ein paar Kumquat-Bäumchen geschenkt – was dazu führte, dass die heimische Marmeladenmanufaktur gut ausgelastet war. Nur Blaubeeren gab es 2025 fast keine und somit auch keine Blaubeermarmelade.
Schule

Schulisch war 2025 weniger kreativ als 2023 oder 2024: Fairtrade-Projekte gab es 2025 nur indirekt, immerhin aber wieder einen Islam Workshop und das Vertretungsbuch wird erneuert – allerdings hat es 2025 für den eigentlichen Neudruck noch nicht gereicht. Sehr erfolgreich war dagegen die Präsentation der Informatik-AG beim Tag der Offenen Tür – weshalb das beim kommenden Tag 2026 wiederholt werden soll.
Im April bis Juli 2025 stand wieder das Deutsch Abitur an, diesmal in Erst-, Zweit- und Drittkorrektur, was sehr anstrengend war (sodass ich dann bei der ABI-Feier mal wieder krank war). Immerhin haben es all meine Schützlinge geschafft und ich verabschiedete mich von einem wirklich sehr netten Deutschkurs. Seit September unterrichte ich den (zahlenmäßig deutlich größeren) Nachfolgekurs, der dann 2027 Abitur machen wird.
Insgesamt war das Jahr ereignisreich und besser, als gedacht, aber irgendwie auch wieder sehr ermüdend und mühevoll. Es wäre schön, wenn es 2026 wieder mehr Frieden und Erholung gäbe.
Für das kommende Jahr 2026 wünschen wir uns daher Glück, Gesundheit, Kreativität und die nötige Muße dafür, Kraft und mehr Frieden in der Welt – und weil das nicht nur uns so geht, wünschen wir das natürlich auch allen anderen Menschen, Tieren und Pflanzen auf dieser Welt!








