Aufgrund der grassierenden Seuchen in Saint Andrea, Ninda, Megara, Tyndalis und Andrasko hat die kaiserliche Legatin des Nordens den öffentlichen Dienst weitgehend zwangsbeurlauben lassen.
Nachdem der Krankenstand in der Neu-Nitramischen Konföderation aufgrund von Infektionswellen doch bedenkliche Ausmaße angenommen hat, ließ die für die medizinische Notfallmaßnahmen zuständige kaiserliche Legatin des Nordens, Elianne von Ellesmere, Handelshäuser und diverse zivile Ämter schließen und schickte die betroffenen Beamten in Zwangsurlaub. „Es macht keinen Sinn, dass sich die Leute hier gegenseitig noch mehr anstecken. Absolute Priorität hat, die Infektionskette zu unterbrechen.“
Post, Kommunalämter und auch viele Schulen bleiben für einige Tage geschlossen. Auch der öffentliche Fernverkehr und der Fernhandel sind weitgehend zum Erliegen gekommen. In Tyndalis öffnete der Templerorden seine Klöster für die vielen Kranken und versorgt alleinstehende ältere Bürger mit Hausbesuchen. Unterstützt werden sie dabei von Elbenheilern und Weißhexen. Auf Andrasko erklärten diverse Gouverneure den Notstand und ließen durch die Nationalgarden Notfalllazarette aufstellen. Auf Ninda riet Vizekönigin Luisa Amiratu ihren Bediensteten: „Machen Sie jetzt Urlaub, aber am Besten zuhause. Es ist Winter, es ist kalt und hier ist auch noch ein bisschen Weihnachten. Und versuchen Sie bitte, nicht noch kränker zu werden!“
Überstunden müssen in Nitramien derzeit nur die Ärzte und Krankenhausangestellten machen. Experten rechnen damit, dass die Infektionen in den kommenden Tagen aber endlich wieder abflauen werden.







Hinterlasse jetzt einen Kommentar