Mond-Neujahr in Ninda

Vizekönigin Luisa Amiratu eröffnet die Feierlichkeiten zum Mondneujahr (Foto: Nils Kawomba)
Vizekönigin Luisa Amiratu eröffnet die Feierlichkeiten zum Mondneujahr (Foto: Nils Kawomba)

„Glückwunsch und neue Freude im Jahr des Feuer-Pferdes!“ – mit dem traditionellen Neujahrsgruß eröffnete Vizekönigin Luisa Amiratu die Feierlichkeiten zum Mondneujahr in Ninda. Das Neujahrs-Fest dauert drei Tage.

Es ist in Ninda seit Vizekönig Valens Palladorian üblich, den saisonalen Zyklus mit dem chinesischen Mondneujahr beginnen zu lassen. Auch seine Nachfolgerin Luisa Amiratu hat in den 109 Jahren ihrer Regentschaft an diesem Brauch festgehalten, der in Ninda alle 12 Jahre begangen wird, wenn der Nindamond einen Zyklus abgeschlossen hat. Da die Mondzyklen nicht ganz mit dem nindanischen Sonnenjahr harmonieren, variiert der Beginn des Neujahrsfestes – diesmal wird es in der Nacht zum 17. Februar des Jahres 610 a. C. begangen und dauert wie üblich drei Tage, an denen die Bevölkerung frei hat.

Vizekönigin Luisa Amiratu eröffnete die Feierlichkeiten in der Stadt Juletree zusammen mit Commissioner Haikeus und Juletrees Bürgermeister Nicholas Baldrick. Die Feierlichkeiten dieser Saison stehen im Zeichen des Feuer-Pferdes, das als Tierzeichen für Begeisterungsfähigkeit, Unerschrockenheit aber auch Romantik steht. „An abergläubische Prophezeiungen glaube ich natürlich nicht“, betonte die Vizekönigin, „aber die guten Eigenschaften können wir in der Welt von heute natürlich schon gebrauchen, zumal, wo es soviel zu tun gibt.“

Glück hatte man auch mit dem Wetter: Für das große Eröffnungsfeuerwerk ergab sich eine kurze Regenpause, nachdem Ninda in den vergangenen Tagen von monsunartigen Regenfällen heimgesucht worden war.

Nils Kawomba
Über Nils Kawomba 226 Artikel
Nils Kawomba, ehemals Chefredakteur der NNZ (Neue Nitramische Zeitung), ist unser nitramischer Korrespondent in Ventadorn (Ninda).

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