Ein Freitag mit Schwierigkeiten

Am Freitag, den 17. Dezember 2010 hatte man einiges vor. Diverse Kurse schrieben ihre Neigungskursklausuren, zudem war ab 8.00 Uhr der jährliche KGT-Vorweihnachtsgottesdienst anberaumt, für welchen ich auch das Plakat und den Flyer entworfen hatte. Leider hatte aber das Schneetief Petra (oder war es gar die Schneekönigin persönlich?) wohl etwas dagegen einzuwenden und so war kein Durchkommen. Der öffentliche Nahverkehr war dem Kollaps nahe.

Plakat für den Vorweihnachtsgottesdienst am KGT 2010, (c) Niarts
Plakat für den Vorweihnachtsgottesdienst am KGT 2010, (c) Niarts

Nach 30minüter Wartezeit an der hiesigen Bushaltestelle Adler kam zwar ein Bus, jegliche Anschlüsse am Bahnhof waren dann aber nicht mehr zu kriegen und selbst der Bus kam nur bis Unterlauchringen Kirche, wo dann alles in einen allgemeinen Stau überging, da ja manchen LKW-Fahrer ihre Fahrzeuge ja mangels Schneeketten auf der Bundesstraße parken müssen. Letzterdings stapfte ich dann von Unterlauchringen zu Fuß durch den Schnee zum Klettgau-Gymnasium, wo ich auch um 9 Uhr ankam, also mehr als eine Stunde später, total nass und kaputt und der Gottesdienst war dann auch schon rum.

Schnee an der Steina
Schnee an der Steina - Fußmärsche durch Tiefschnee haben neben der Kälte immerhin auch ihre romantischen Seiten.

Vielen Schülern war es aber wohl ähnlich gegangen und so waren doch einige Ausfälle zu beklagen. Der Gottesdienst hatte nur halb so viele Besucher wie letztes Jahr (aber immer noch recht viele, denn Tiengens Pfarrkirche erscheint auf den Fotos meines Kollegen G. Tasse trotzdem voll) und auch bei den Klausuren gab es wohl schneebedingte Probleme.

Tröstlich: Trotz Miesewetter fanden doch noch recht viele Besucher - Schüler wie Lehrer - rechtzeitig den Weg in die Peter-Thumb-Kirche Tiengen. (Foto: Georg Tasse)
Tröstlich: Trotz Miesewetter fanden doch noch recht viele Besucher - Schüler wie Lehrer - rechtzeitig den Weg in die Peter-Thumb-Kirche Tiengen. (Foto: Georg Tasse)

So kam es denn auch, dass bei einigen Leuten am KGT danach entweder die Luft raus war oder die Stimmung etwas knisterte. Immerhin funktionierte die Heizung im Pavillon wieder, sodass meine Kleider trocknen konnten und dank neuerlicher Verspätung im ÖPN erwischte ich sogar auf der Rückfahrt noch einen Bus, den ich sonst verpasst hätte.

Da es bei mir in diesem Monat nun schon das zweite Mal ist, dass eine einfache Fahrt über 5km aufgrund widriger Wetterverhältnisse deutlich mehr als eine Stunde dauert, überlege ich mir wirklich, ob Langlauf-SKI nicht eine praktische Anschaffung wären, oder wenigstens ein paar Schneekettchen für mein Radel.

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