Des Frühlings zarte Vorboten

Noch hält der Spätwinter die Klettgaulande befangen. Draußen, in der Kälte, poltern die Narren vorbei und nur drinnen ist es schön warm. Doch es wandelt sich bereits: Wer genau hinschaut, erkennt die ersten Frühlingsboten.

Den Hochschwarzwald wie hier Höchenschwand am 12. Februar hält der Winter noch fest im Griff. Doch stehen die Alpen in der Ferne nun wieder erst nach 17 Uhr im Abendsonnenschein - und in absehbarer Zeit wird die Sonne wieder stark genug sein, den Hochnebel im Rheintal aufzulösen (Foto: Martin Dühning).
Den Hochschwarzwald hält der Winter noch fest im Griff – wie hier bei Höchenschwand am 12. Februar. Doch stehen die Alpen in der Ferne nun schon wieder nach 17 Uhr im Abendsonnenschein und bald wird die Sonne wieder stark genug sein, den Hochnebel im Hochrheintal drunten aufzulösen (Foto: Martin Dühning).

Der Frühling beginnt bereits im Verborgenen. So knospen bereits Krokusse und Schneeglöckchen, hierzulande sind sie meist noch unter Schnee versteckt, doch in Freiburg im Breisgau blühen sie bereits. Die Singvögel trällern wieder. Hat man Pferde oder Esel, so stellt man fest, dass sie bereits kräftig ihr Winterfell verlieren und nicht zuletzt die bereits wieder recht hoch stehende Sonne bescheinigt augenscheinlich, dass der Mittwinter nun auch in diesem Jahr vorbei ist, endlich.

In einer wettergeschützten Ecke des heimischen Gartens haben sich die Schneeglöckchen bereits zum Blühen bereit gemacht (Foto: Martin Dühning).
In einer wettergeschützten Ecke des heimischen Gartens haben sich die Schneeglöckchen bereits zum Blühen bereit gemacht (Foto: Martin Dühning).

Noch jedoch schafft es die Sonne kaum durch die Nebelglocke, solange aber die Sonne nicht scheint, schmilzt darunter der Schnee nicht und die Frühlingsblümchen dösen im Halbschlaf. Traut man den Vorboten, so sollte der Frühling in etwa zwei bis drei Wochen sein richtiges Stelldichein geben – und das wird auch höchste Zeit. Denn selten waren so viele Menschen krank und wintergealtert wie 2014/2015.

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