Vizekönigin stellt neuen Anbauplan vor

Okra (Foto: Quang Nguyen Vinh via Pexels)
Okra (Foto: Quang Nguyen Vinh via Pexels)

In ihrem 75. Regierungsjahr und zu Beginn des Frühlings in Südninda hat Vizekönigin Luisa Amiratu ihren neuen Anbauplan vorgestellt. Mit dabei: Okra.

In Südninda steht die neue Anbau-Saison an. Für die kaiserlichen Plantagen in Nova-Valentia und den Kronlanden hat Vizekönigin Luisa Amiratu jetzt den neuen Anbauplan vorgestellt. Nach den Erfahrungen der letzten Saison wurde der Anbauplan überarbeitet. Tomaten sollen dieses Jahr nicht mehr gezogen werden, weil sie zuviel Wasser benötigen und überhaupt keine Abnehmer fanden, auch einige andere exotische Pflanzen sollen nicht mehr angebaut werden, darunter Kiwi und Ananasfrüchte sowie Melonenbäume, weil sie überhaupt keine Frucht trugen. In diesem Jahr sind wieder eher bewährte Produkte angesagt, darunter die beliebten Blaubeeren, Himbeeren, Kirschen und diverse Küchenkräuter, aber auch eine neue Pflanze: Okra.

Die Idee, Okra anzupflanzen, hat sich Vizekönigin Luisa Amiratu von einer reichen Ente abgeschaut. Diese habe Okra als sehr gewinnträchtiges Gemüse empfohlen. Daneben verfügt Okra aber auch über einige Eigenschaften, die es zur Weiterverarbeitung interessant machten sowie medizinische Verwendungszwecke. Da es sich um ein experimentelles Produkt handelt, soll es nur in den Plantagen von Nova Valentia angebaut werden.

Metereologen erwarten für die kommende Saison wieder eine lange anhaltende Trockenheit. Die zunehmende Versteppung von Südninda bereitet Agrarökonomen große Sorgen. Vizekönigin Luisa Amiratu plant daher, die Beschattungsanlagen auszudehnen. Außerdem sollen die Lavendelplantagen ausgeweitet werden.

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Nils Kawomba, ehemals Chefredakteur der NNZ (Neue Nitramische Zeitung), ist unser nitramischer Korrespondent in Ventadorn (Ninda).