State of the Art – Ende August 2025

Die neue Nitramica Arts Webseite im August 2025 (Screenshot)
Die neue Nitramica Arts Webseite im August 2025 (Screenshot)

In den Sommerferien haben wir uns mal wieder um diverse Dinge gekümmert, für die sonst zu wenig Zeit bleibt, nicht alles davon hatte mit Nitramica Arts zu tun, denn es standen zuhause einige Renovierungsarbeiten an. Aber auch bei Niarts gibt es Neues.

Hardware

Kurz vor dem Ende von Windows 10 haben wir uns doch noch durchgerungen, unsere sieben Jahre alte Workstation zu ersetzen (da sie schon damals nur ein Kompromiss war, war sie nicht mehr zu aktualisieren). Die neue Workstation hat dafür einen zeitgenössischen Intel Core Ultra 9 285 (36 MB Cache, 24 Cores, 24 Threads, 1,9 GHz bis 5,6 GHz, bei trotzdem erfreulich sparsamen 65 W), 64 GB DDR5 RAM und eine Datenspeichereinheit mit 24 Terabyte, die hoffentlich eine Weile ausreichen wird. Die Grafikkarte (eine NVidia RTX A2000 mit 12 GB GDDR6 RAM) haben wir von unserer alten Workstation übernommen. Wir hoffen, dass die neue Workstation mindestens so lange hält wie ihre Vorgängerin.

Software

Mit der neuen Workstation wechselten wir auf Windows 11, womit dann allerdings einige ältere Software nun endgültig rausflog. Xara ist nun endgültig Geschichte, auch Artisteer wird es nicht mehr geben und auch kein CorelDRAW mehr, wobei letztere beiden offiziell ohnehin schon lange nicht mehr von uns unterstützt wurden. Als neuen HTML-Editor sind wir auf RocketCake gewechselt, der durchaus brauchbar ist für alles, was wir nicht ohnehin mit Visual Studio Code erstellen können.

Die Nitramica Arts Webseite www.niarts.de wurde mit RocketCake grunderneuert, auch hier wurden viele veraltete Seiten entfernt und dafür einige neue Seiten erstellt.

Weil einige der von uns benutzten 3D-Softwareprogramme recht schlecht gealtert sind, haben wir uns zudem Gigapixel 8 von Topaz Labs besorgt, womit wir historische Familienfotos sowie inzwischen unschön plump wirkende 3D-Grafiken aufhübschen können, sodass sie dem Stand des Jahres 2025 entsprechen. Sehr schön daran ist, dass zumindest hier die KI lokal werkelt, womit wir nicht noch ein weiteres ABO brauchen, denn die drei bedenklichen Tendenzen aus dem Vorjahr

  1. das ABO-Unwesen,
  2. massive Datenschutzprobleme und
  3. übermäßige KI-Propagierung

sind in der Software-Welt aktueller denn je.

Grafik und Multimedia

Wir hoffen sehr, dass nicht noch mehr Programme aus unserer unterstützten Software ins die ABO-Sparte abdriften. Was 3D angeht, wird Blender allerdings immer interessanter, die großen Zeiten von DAZ3D oder gar Vue dürften bald Geschichte sein, auch wenn das verwaiste Vue Infinite ja nun kostenlos ist. Auch der Magix Musik Maker wirkt aktuell irgendwie aus der Zeit gefallen, wo man mit Musik-KIs deutlich professionellere Songs hinbekommt. Wir haben ihn aber trotzdem noch mal auf Version 2026 erneuert, hauptsächlich, weil er der Host für unsere vielen virtuellen Instrumente ist und man damit auch MIDIs editieren kann.

Entwicklung

Neues gibt es im Übrigen auch von Embarcadero Delphi, dort steht im Herbst wohl eine große neue Version an, wir arbeiten derzeit noch mit der aktuellen Community Edition. Auch Lazarus wurde bei der Gelegenheit erneuert, ebenso wie Godot und Ren’Py. Letzteres wird wahrscheinlich bei unserem Adventure-Game Snowangel III zum Einsatz kommen, wofür wir den Soundtrack inzwischen fast fertig haben.

Spiele und Unterhaltung

Was Spiele und Unterhaltung angeht, sind wir ein bisschen enttäuscht, wie wenig sich bei Pax Dei getan hat auch sind nicht wie erhofft neue Bauanleitungen für Lego Fortnite erschienen, da hätten wir uns eine andere Entwicklung gewünscht. Für Genshin Impact und GuildWars2 hatten wir leider keine Zeit, obwohl sich da einiges getan hat inzwischen.

Projekte

Der Rest der Sommerpause wird aber für Hausarbeiten und die Fertigstellung des neuen Vertretungsbuches für Klassenstufe 5 gebraucht werden. Außerdem sollen noch die Halloween-Kapitel aus „Der Fall des Hauses Aeryn“ fertiggeschrieben werden. Mehr zu den laufenden Projekten gibt es dann, wenn die Herbstprojekte 2025 veröffentlicht werden.

Über Martin Dühning 1612 Artikel
Martin Dühning, geb. 1975, studierte Germanistik, kath. Theologie und Geschichte in Freiburg im Breisgau sowie Informatik in Konstanz, arbeitet als Lehrkraft am Hochrhein-Gymnasium in Waldshut und ist Gründer, Herausgeber und Chefredakteur von Anastratin.de.

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