So wie das Ende des Sommers, so hat auch der Spätwinter seine Vorzüge: Weniger wehmütig als hoffnungsvoll klingt die kalte Jahreszeit aus.
Während ich jedem August nachtrauere, denn es ist das bisschen Himmel auf Erden, was mir vergönnt ist, ist der Februar ein Monat, der ein wenig zweischneidig ist. Denn es ist noch Winter – und das ist für Radfahrer keine angenehme Jahreszeit – und Allergien gibt es da auch schon, aber noch nicht so viele wie im Frühling. Was aber etwas wunderbarer scheint, ist das Licht, was im Februar oft schon wieder eine goldene Atmosphäre aufstrahlen lässt, insbesondere, wenn sich der alte Winter mit ein wenig spätem Schnee noch die Ehre gibt.
Ich bin ein adventlicher Charakter, daher eher wartend hoffend als begeisternd genießend, doch auch der Februar ist ein adventlicher Monat – und das nicht nur, weil am 2. Februar mit Mariä Lichtmess die Weihnachtszeit ausklingt, sondern auch, weil er, besonders an seinem Ende, ein Übergangsmonat ist in das neue Frühjahr. Früher, vor Jahrhunderten, markierte er auch das eigentliche Ende des Jahres, nunmehr steht er eher noch am Anfang, es sei denn, man betrachtet es aus dem Blickwinkel des Reiches der Mitte, dann konnte man dieses Jahr am 17. Februar Neujahr feiern – ein neues Mondneujahr.








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