Ninda feiert Sankt Laurentius

Hafen von Athena Nitramica (Ninda) bei Nacht (Grafik: Martin Dühning, KI-bearbeitet)
Hafen von Athena Nitramica (Ninda) bei Nacht (Grafik: Martin Dühning, KI-bearbeitet)

Aufgrund der herrschenden Staatstrauer verlaufen die diesjährigen Feierlichkeiten zum Sternschnuppenfest etwas stiller. Vizekönigin Luisa Amiratu möchte den Laurentius-Tag diesmal spiritueller gestalten.

„Wir leben in schwierigen Zeiten, aber gerade, wenn es im Leben schwer geht, sollte ein zeitlicher Raum geschaffen werden, weshalb wir das Sternschnuppenfest dieses Jahr nicht ausfallen lassen, aber umdeuten. Der Heilige Laurentius, ein Patron gegen Hitze und Feuer, mag gerade jetzt der richtige sein. Und auch das Sternschnuppenfest ist angebracht, weil Sternschnuppen ein Zeichen der Hoffnung sind, auch gegen den Tod“, begründete die Vizekönigin ihre Entscheidung, die Feierlichkeiten zum traditionellen Sternschnuppenfest mit nächtlichen Andachten zu bereichern und auf größere Konzerte im Freien zu verzichten.

„Für große Feste hätten wir ohnehin nicht die Ressourcen, denn wir erleben gerade eine Jahrhunderthitze und Jahrhundertdürre, da müssen wir die Bevölkerung schützen. Die Nächte sind ein kostbarer Rückzugsort in diesen höllischen Zeiten“, meint Vizekönigin Luisa Amiratu. „Lasst uns die Sternschnuppen dieses Jahr in Stille betrachten und für die beten, die nicht mehr unter uns weilen!“

Nils Kawomba
Über Nils Kawomba 242 Artikel
Nils Kawomba, ehemals Chefredakteur der NNZ (Neue Nitramische Zeitung), ist unser nitramischer Korrespondent in Ventadorn (Ninda).

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