Malen im August

Sommer ist, Spätsommer, jene ruhige Epoche, die irgendwie dem Himmel gleicht, manchmal. Weil es aber so ruhig ist, ruht auch die Kunst ein wenig. Jedenfalls kamen nur einige neue Werke zustande.

Nun habe ich mir vorgenommen, die analoge Kunst mal wieder so richtig voranzubringen und stellte dabei fest, dass sie auf dem Stand von anno 1994 bestehen blieb,  allein der Meister ist jetzt tot, und so weilt sie noch leider ziemlich wo ich sie damals beließ, als ich ins EDV-Geschäft einstieg und digitale Kunst entwickelte, hauptsächlich und von wenigen Ausnahmen abgesehen. Es gibt also noch viel zu tun.

Erinnerungen an den 21. August 2013 - Tusche mit Aquarellstiften von Martin Dühning
Erinnerungen an den 21. August 2013 – Tusche mit Aquarellstiften von Martin Dühning

Zuerst einmal hieß es, die analogen Bildwerkzeuge wieder voranzubringen. Papier hatte ich ja noch zu genüge, von einstigen Freunden geschenkt und urkundenechtes Papier altert zum Glück ja nicht. Auch Farben habe ich noch einige, wenngleich auch nicht immer die besten. Allein die Pinsel fehlten, sodass es ich es zuallererst mit Buntstiften, oder besser gesagt, Aquarellstiften versuchte, die mir auch einmal geschenkt wurden, die ich allerdings erst wieder beachtete, als mir neulich die COPIC-Marker eintrockneten.

Herausgekommen sind dabei eine Reihe von eher experimentellen Werken, welche es meistenteils nicht zu betrachten gibt, weil ich sie für nicht gut genug befand, einige haben es allerdings doch in meine DeviantArt-Galerie geschafft. Und mehr sollen ja noch kommen, denn wenn auch der erste freie Sommer nun vorüber geht, es kommen ja noch ein zweiter und ein dritter in diesem Jahr – und dazwischen noch etwas Herbst und Winter. Da mag für die Kunst und ihr Werden wohl noch genug Raum bleiben, hoffe ich.