Mit dem Makro unterwegs im Kleinen

Dies ist die Zeit nicht für große Projekte, dazu steht noch zuviel an und die Kräfte sind am Ende. Doch lohnt es sich, auch ganz kleinen Dingen nachzugehen, wofür man aber erst einen Blick gewinnen muss.


Nun ist der kleine Blick nur für Menschen eine Sache der Übung, bei Fotoapparaten dagegen eher eine Sache des richtigen Objektivs. Für ganz kleine Dinge sollte es dann schon ein Makroobjektiv sein, allein schon wegen der Blenden, weshalb ich für die Mikrowelterkundung dann auch ein entsprechendes Makro zugelegt habe – und zwar ein AF-S Micro Nikkor 85mm 1:3.5G ED. Das hält, was es verspricht und macht ausnahmslos eine sehr gute Figur bei kleinen Dingen.

Weißling flügelt auf Lavendeldolde (Foto: Martin Dühning)
Weißling flügelt auf Lavendeldolde (Foto: Martin Dühning)

Klein sind Bienen, Schmetterlinge und Ameisen, die auf den Blumen im Garten und auf dem Balkon wohnen, aber auch die Spinnen, die drinnen längst zum Hauspersonal gehören. Alle diese eröffnen ungewohnte Perspektiven, wenn man sie einfach mal von ganz nahe beobachtet.

Mandoline, von ganz nahe betrachtet (Foto: Martin Dühning)
Mandoline, von ganz nahe betrachtet (Foto: Martin Dühning)

Das tat ich dann auch und startete somit – zwei Jahre nach Sandras erster S/W Makroreihe eine eigene neue, diesmal in Farbe. Daneben, passend zur neuen Bluegrass Mandoline, auch eine mit Musikinstrumenten. Eine Auswahl dieser Fotos bereichert inzwischen das Anastratin-Fotoalbum und demnächst auch die OfTheDunes-DeviantArt-Galerie.

2 Kommentare

  1. Hallo Hr. Dühning,
    Starke Makros haben Sie gemacht ! 🙂
    Das 85mm/f3.5 scheint wirklich ein tolles Glas zu sein.
    Ich liebäugle auch mit einem Sigma 150mm/f2.8, oder einem Nikkor 105mm/f2.8 vr, das kann aber wegen des Führerscheins noch eine Weile dauern ;).

    MFG

  2. Danke für das Lob, das Glas war auch nicht ganz billig. Schön, wenn es sich gelohnt hat.

    Für den Führerschein drücke ich dir die Daumen, wenngleich sich dessen langfristige Folgekosten (Sprit) in der Regel noch weitaus mehr makroverzögernd auswirken dürften als die Gebühren davor.

Kommentare sind deaktiviert.