Neue Buslinie überbrückt Bahnpause

In Juletree hat Vizekönigin Luisa Amiratu eine neue Buslinie eröffnet, die den Schienenersatzverkehr zwischen Ventadorn City und Juletree verbessern soll.

Die Umbauarbeiten am Schienennetz und Bahnhof von Juletree ziehen sich hin, was die Vizekönigin sehr ärgert, aber auch viele Bahnkunden. Zwar funktionierten schon die bestehenden Buslinien recht zuverlässig als Ersatzverkehr, aber zu Stoßzeiten mussten Bahnkunden überfüllte Busse in Kauf nehmen, was Nitramier in aller Regel überhaupt nicht mögen.

Deshalb hat Vizekönigin Luisa den Bau von Schienenersatzbussen angeordnet, die am 2. Februar 2024 endlich in Betrieb genommen werden konnten. Die neuen Busse haben Übergröße und dürfen daher nur mit Ausnahmegenehmigung auf den Straßen Ventadorn fahren. Auf kritische Nachfrage von Automobillobbyisten, warum die Vizekönigin übergroße Busse genehmigt, wenn SUVs und andere große Fahrzeuge doch in Ventadorn verboten sind, erwidert die Vizekönigin: „Der Schienenersatzverkehr ist kein rein persönlicher Luxusspaß, sondern ein öffentliches Anliegen. Und wenn Busse eine komplette Bahn ersetzen sollen, dann fallen sie halt auch etwas größer aus.“

Weil sie reiner Schienenersatzverkehr sind, verkehren die neuen Busse nur direkt zwischen den Bahnhöfen, anders als die normalen Omnibusse der Stadt, die alle Busstationen anfahren. Neben Juletree Junction und Ventadorn Hauptbahnhof sind auch der Universitätsbahnhof in Sanarth und auch der Bahnhof Grand Escape im Waldviertel Beltaine eine Haltestation. Dadurch kommt man wesentlich schneller zu den wichtigsten Punkten der Stadt, was vor allem für Fernverkehrsreisende von Vorteil ist. Alle Beteiligten hoffen aber, dass der Bahnhof von Juletree bald auch wieder Züge empfangen kann. Die neuen Busse sollen dann später eine Schienenersatzreserve für ganz Ventadorn sein.

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Nils Kawomba, ehemals Chefredakteur der NNZ (Neue Nitramische Zeitung), ist unser nitramischer Korrespondent in Ventadorn (Ninda).