Zwergfeen besuchen die Bundesrepublik Morea

Nju Trelanis, Hauptstadt der Bundesrepublik Morea, Neu-Nitramische Konföderation
Nju Trelanis, Hauptstadt der Bundesrepublik Morea, Neu-Nitramische Konföderation

Zum Abschluss ihrer Jubiläumsreise besuchten Luisa Amiratu, Kara Delica, Rosa Dudelspru und Una Niva die Bundesrepublik Morea und ihre Hauptstadt Nju Trelanis.

Schildemblen von Morea
Schildemblem von Morea

Zu ihrem 100jährigen Jubiläum ihrer großen Abenteuerreise hatten die vier Luftfeen Luisa Amiratu, Kara Delica, Rosa Dudelspru und Una Niva die Stationen ihrer alten Reise wieder besucht, zunächst Andrasko, dann Tyndalis und zuletzt Beorn und Solus. Danach hatte sie Präsident Melanos Nephos in die Bundesrepublik Morea eingeladen.

Die Bundesrepublik Morea wurde vor hunderten von Jahren von mogianischen Exulanten gegründet und ist im Planetensystem Meriol am äußersten Ende des Indra-Sektors beheimatet. Am Ende der Indra-Kriege traten die Moreaner der Neu-Nitramischen Konföderation bei. Nju Trelanis, die Hauptstadt der Bundesrepublik Morea, ist heute mit 3 Millionen Einwohnern die mit Abstand größte Stadt der Konföderation, da Nitramier Großstädte sonst nicht lieben. Nju Trelanis gilt als technologisch modernste Metropole und unterscheidet sich im Stil deutlich von anderen nitramischen Hauptstädten. Weil Morea recht abgelegen liegt, hatten die Feen diese Republik bei ihrer ursprünglichen Reise nicht besucht.

Daher waren die vier Feen auch sehr begeistert, als sie die für sie neue Welt nun für zwei Wochen erkunden durften. Quasi als Entschädigung für die damals schmähliche Behandlung auf dem Planten Panormus, der rechtlich Morea unterstellt ist. Dies wollten die Moreaner nicht so stehen lassen: Präsident Melanos Nephos führte die vier Feen persönlich durch die prächtige Hauptstadtlandschaft und den Planeten Lutienne im Zentrum von Morea. Von allen Planeten der Könföderation ist Lutienne sicher am wenigsten nitramisch. In gewisser Weise ist er überhaupt nicht nitramisch: Die Einwohner sehen sich vielmehr als die „wahren Mogianer“ an, bezeichnen sich auch als solche und unterstreichen dieses Faktum bei jeder Gelegenheit. So unterzeichnen sie beispielsweise noch heute, über 200 Jahre nach ihrem Beitritt zu Nitramien, alle Verträge mit „das freie Volk von Mogia“.

Lutienne weist eine klassisch-mogianische Infrastruktur auf: Einige große Städte bestimmen das Bild, daneben gibt es aber auch weite Teile, die nur spärlich besiedelt sind. Von der Infrastruktur ist auch die Kultur beeinflusst.  In den Städten überwiegt eine hauptsächlich technokratische Gesellschaft, auf dem Lande gibt man sich eher ökologisch. Großer Beliebtheit erfreuen sich auf Lutienne sportliche Veranstaltungen, insbesondere Mogian Soccer. Fast die gesamte Bevölkerung nimmt an den wöchentlichen Spielen regen Anteil. Die großen Vereine, die sog. „Demen„, haben sogar politischen Einfluss bei den Wahlen und sind Teil des Sozialsystems. Die zwei größten Demen auf Luthien sind der SC Liberty, und der SC Mogia. Beide sind nach ihren ehemaligen Mutterdemen in Mogia Prime benannt. Ein Muss für Touristen ist vor allem das Megastadion von Niu Corruscant, das mit seinen 900.000 Plätzen das größte des ganzen bekannten Indrasektors ist.

Auch die vier Zwergfeen besuchten daher einige dieser Sportveranstaltungen, bevor sie zum Planeten Eredanor VII im System Naguleth weiterflogen. Dort besuchten sie die Dunkelelbenkolonie Nju Tirith und erkundeten die sehr weitläufige Seenlandschaft des Planeten, der für seine Wildbestände bekannt ist und bewunderten die prächtigen Nordlichter der Stratosphäre des Planeten.

Nordlichter über den borealen Wäldern des Planeten Eredanor VII
Nordlichter über den borealen Wäldern des Planeten Eredanor VII

Gerne hätten die vier Feen auch noch die Planeten Niuforlindon und Niueregion besucht, doch leider wurde Vizekönigin Luisa Amiratu wegen diplomatischer Spannungen wieder zurück nach Ninda gerufen. Doch nahmen sich die vier Feen vor, die Bundesrepublik Morea unbedingt wieder zu besuchen – und zwar nicht erst in 100 Jahren.

Über Nils Kawomba 183 Artikel
Nils Kawomba, ehemals Chefredakteur der NNZ (Neue Nitramische Zeitung), ist unser nitramischer Korrespondent in Ventadorn (Ninda).

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