Dunkles Gedicht

Dunkles Gedicht

Die niemals schlafen haben Waffen,
die aus Stahl gemacht,
zu raffen und zu schaffen,
das was Tränen brach
den Wassern gleich und
Trauer an den bleichen Weiden.

So wie die Kinder, die verloren,
beweint an allzu fremden Flüssen,
so wie die Männer, Frauen,
die verraten und verkauft
und ganz ohne Erinnerung entschwanden.
So sammelt sich, und häuft,
was niemand mag und jeder tut.

Oh weh, wenn diese Taten alle
wie der Erleuchtete gemeint
verschwinden sollten: Wie viele
Jahre und Äonen müsst die Welt
wie viele Leben müsst der Mensch
noch existieren.

Dabei die gar zu krasse Nacht,
vor der uns Furcht aus Vorahnung
umfleucht, nur Ruhe und nicht Ende
wär, und keine Hoffnung auf die
eine Gnade? Welch Tragik.

Dies kann nicht tröstend sein,
noch ist es eine Hilfe.

* * *