Heimlich, still und leise…

Der April 2012 wird bei Anastratin sicher nicht als ein Monat in die Geschichte eingehen, an dem besonders viel und Gescheites geschrieben wurde. Lediglich im April 2008 kamen weniger Artikel zustande, damals lag das allerdings daran, dass Anastratin erst Ende April 2008 gegründet worden war. Diesmal ist der April eher literarisch besonders unproduktiv. Anderorts tut sich schon einiges bei Nitramica Arts.

So kommt in diesem Monat kein Anastratin Kurier heraus. Auch eine neue Phoenix Gazetta wird es im April wohl nicht mehr geben – allem Trubel um die 6+1-Ausgabe zum Trotz. Die Phoenix 58 immerhin wird noch diesen April in den Druck gehen, zieht sich aber auch eher hin und enthält ohnehin keine Artikel von Niarts oder Anastratin.

Einen Designpreis werden wohl auch die neuen Workstations am KGT nicht gewinnen (außer vielleicht bei C64-Fans), aber sie dürften letztlich deutlich zuverlässiger und länger ihren Dienst tun als die wackeligen Montagsprodukte aus den beiden Computerräumen.
Einen Designpreis werden wohl auch die neuen Workstations am KGT nicht gewinnen (außer vielleicht bei C64-Fans), aber sie dürften letztlich deutlich zuverlässiger und länger ihren Dienst tun als die wackeligen Montagsprodukte aus den beiden Computerräumen.

Der eigentliche Grund für die mangelnde Produktivität hier ist aber Hyperaktivität andernorts – im KGT-Schulnetzwerk. Das nämlich hat noch ganz knapp vor dem Abitur seinen letzten Niarts-Schliff erhalten, indem die letzten der altrobusten MaxData-Clients durch neue Workstations von HP ersetzt wurden, womit den Kunden am KGT ein weiteres Terra-Desaster hoffentlich erspart bleibt. Die Neuerung, getragen nur von einer Manneskraft, sieht man von ein wenig logistischer Unterstützung durch die Phoenix-Layoutabteilung ab, die beim Aufbauen half, kostete schon viel Kraft und war – obwohl neue Rechner sicher interessant sind – doch wieder recht frustrierend. Anders als in früheren Zeiten stand auch kein offiziell-grinsender Herr Faller mit einem Lorbeerkranz bereit und einigen Dankesworten für die Mühe in den Ferien. Eher war die Resonanz insgesamt Null. Ähnlich übrigens auch beim hochoffiziellen Rücktritt des Systemadministrators Martin Dühning am 19. April 2012 – man nahm ihn trotz Anwesenheit des Personalrats letztlich schlicht nicht ernst, fühlte sich allerhöchstens bei einer Besprechung gestört.Durch ist es dennoch.

Heimlich, still und leise endet nun am 27. Juli 2012 die Niarts-Ära im KGT-Schulnetz, nach acht insgesamt recht undankbaren und letztlich vergeudeten Jahren Schulnetzdienste und vielen verlorenen Ferien. Immerhin, das ist vielleicht der einzige Wert, zeigt sich das Schulnetz nach acht Jahren Arbeit nun sehr wesentlich stabiler als zuvor, Systemversagen sind am KGT inzwischen ein Fremdwort und niemand der heute dort Lebenden erinnert sich an die abenteuerlichen Zustände von vor 2004.

Das größte Acrylgemälde seit 15 Jahren entsteht langsam und mühsam. Die allgemeine Ermüdung sieht man ihm kompositionstechnisch zwar nicht an, aber die Durchführung war früher kraftvoller als heute. Gut, dass niemand den Vergleich kennt.
Das größte Acrylgemälde seit 15 Jahren entsteht langsam und mühsam. Die allgemeine Ermüdung sieht man ihm kompositionstechnisch zwar nicht an, aber die Durchführung war früher kraftvoller als heute. Gut, dass niemand den Vergleich kennt.

Wie auch immer, die letzte Neuerungsoperation über Ostern wurde auch erfolgreich abgeschlossen, war aber ermüdend. Nebenher, so gut es ging, entstand dann noch ein recht großes Acrylgemälde, in dieser Größe das erste seit 15 Jahren, welches als Spende an die SMV für ihre Vernissage geht. Ein Meisterwerk wird’s freilich nicht werden und Brillianz  sieht auch anders aus. Da am KGT allerdings ohnehin niemand den Vergleich zu früheren Meisterwerken kennt, dürfte es immer noch ausreichen um seinen Zweck zu erfüllen.