Dürre: Vizekönigin lässt Wassertränken für Wildtiere aufstellen

Neue Wassertürme helfen gegen die frappierende Dürre nur begrenzt (Foto: Rosa Dudelspru)
Neue Wassertürme helfen gegen die frappierende Dürre nur begrenzt (Foto: Rosa Dudelspru)

Nachdem der Aurynas-See und viele andere Binnenseen und Flüsse nun fast ganz ausgetrocknet sind, lässt Vizekönigin Luisa Amiratu Wassertränken für die Wildtiere in Südninda aufstellen.

Die Trockenheit in den Vereinigten Provinzen von Südninda nimmt inzwischen fatale Züge an: Die Obstbäume in den kaiserlichen Domänen verdorren, auch viele Kleinbauern beklagen Ernteverluste. Nachdem fast alle oberirdischen Wasserläufe und Seen versiegt sind, lässt Vizekönigin Luisa Amiratu von der Nationalgarde überall im Land Wassertränken für die Wildtiere aufstellen, um ein Massensterben zu verhindern.

„Wir werden tun, was wir können, um diese historische Dürre zu überwinden“, machte die Vizekönigin der Bevölkerung Mut. Gleichzeitig gestand sie ein, dass in dieser Saison dürrebedingt mit großen Ernteverlusten zu rechnen sei. Sie sagte den betroffenen Kleinbauern aber Unterstützung zu. „Wir haben noch für einige Wochen Wasser, um Notrationen aus den kaiserlichen Zisternen bereitstellen zu können. Das ist zwar sprichwörtlich ein Tropfen auf den heißen Stein, aber besser als gar nichts. Mit etwas Glück wird es dann etwas regnen, damit wir zumindest wieder die Zisternen auffüllen können.“

Schon in den vergangenen Wochen hatte die langanhaltende Dürre in den Vereinigten Provinzen zu großem Unmut bei den Einwohnern geführt. Die Möglichkeiten der Vizekönigin, das Wetter zu beeinflussen, sind allerdings sehr begrenzt.

Dafür hat die Vizekönigin angekündigt, neue feste Trinkwasserstationen in der Provinz Nova Valentia einzurichten. Die neuen Anlagen sollen die ältere Brunnenanlage ersetzen, die seinerzeit Luisa Amiratus Vorgänger, Vizekönig Valens, hatte bauen lassen. Wegen Rissen im Fundament wurde sie vor 18 außer Betrieb genommen. Die neu geplante Anlage soll bereits 616 a. C. in Betrieb gehen.

Und es gibt auch Einwohner in Südninda, welche bis dahin die trockene Hitze genießen werden: Die nindanischen Smaragd- und Sandeidechsen haben sich prächtig vermehrt und bewohnen nun auch Habitate, die ihnen bislang zu feucht waren.

Nils Kawomba
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Nils Kawomba, ehemals Chefredakteur der NNZ (Neue Nitramische Zeitung), ist unser nitramischer Korrespondent in Ventadorn (Ninda).

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