Niarts Projekte 06/2013

30 Jahre Schülerzeitung Phoenix am KGT.
30 Jahre Schülerzeitung Phoenix am KGT.

Fünfzig Tage währt noch die Schulzeit von Martin Dühning am Klettgau-Gymnasium, es wird Zeit, einen Blick in das bislang ziemlich verregnete Sommerquartal von Nitramica Arts zu werfen. Ist die aktuelle Monsunwetterlage symbolische Außenwelt zur inneren Verfasstheit, versucht die Wasser-Schlange 2013 nur mit aller Gewalt, das innere Feuer zu verlöschen? Oder kündigt der gehäufte Fuchsregen eine neue fruchtbare Ära an?

Niarts-Projekte

Schule

  • Der kalte Krieg um das Gymnasium ist unversehens dabei, in echte Geplänkel auszubrechen. Schwer ist es, sich da herauszuhalten, zumal wenn auch die geliebte Schülerzeitung AG-mäßig auf die Schlachtbank geführt werden soll – und das im 30. Jahr ihres Bestehens. Nun sind unsterbliche Fabelwesen nicht leicht zu töten, aber heutetage glaubt doch eh niemand mehr an irgendetwas anderes außer sich selbst.
  • 30 Jahre Schülerzeitung Phoenix am KGT.
    30 Jahre Schülerzeitung Phoenix am KGT.

    Ob die SZ Phoenix künftig aus ihrem eigenen Zauber bestehen bleibt? Kraft dazu hätte sie ja schon. Die Version Nr. 61, dritte Ausgabe in diesem Schuljahr, ist jedenfalls recht kurz vor dem Druck. Leitthema der Ausgabe ist „The OSCAR goes to … Kino, Stars und Sternchen…“

  • Es ist noch nichts über das Zustandekommen des Projekts Nr. 19, die Projekttagezeitung bekannt. Ob es zustande kommt?
  • Die kreative Gestaltungshoheit des Schuljahresabschlussgottesdienstes wurde Martin Dühning einfach so genommen, freilich, er hätte ohnehin nicht viel tun können ohne Reli-Schüler. Doch einen Gottesdienst wird er somit am KGT nicht mehr gestalten  – und auch nie an dieser Schule gestaltet haben. Denn der letzte davor, mit dem Titel „Neuseeland“, ereignete sich noch am Hochrhein-Gymnasium, 2003. In religionspädagogischer wie künstlerischer Hinsicht war Martin Dühnings Zeit am KGT ja eher ein Reinfall…
  • Der Niarts-Support für die KGT-Webseite www.kgt.de und die Schülerzeitungswebseite www.kgt-schuelerzeitung.de läuft zum 24.07.2013 aus. Stellenbewerbungen für einen der beiden Posten als Webmaster ab August 2013 sind bei KGT-Schulleitung und Phoenix-Redaktion abzugeben.
  • 100 anstehende Deutschklassenarbeiten in nur vier Wochen Zeit, eine Spätfolge des Lehrernotstands im Schuljahr 2012/13 (samt Planungschaos), sollten reichen, das persönliche Arbeitspensum von Martin Dühning im Juni/Juli vollständig auszufüllen. Was wünscht man sich mehr im Leben?

Die weite, weite Welt …

Interne Neuerungen

  • Der Redaktionsschluss der Anastratin Steampunk wurde nun auf August 2013 verlegt, wo er hoffentlich auch bleibt. Dann sollte nämlich nichts mehr im Wege stehen zur Vollendung dieser ersten Druckausgabe der Zeitschrift Anastratin.
  • Im August steht Inventur an – Altlasten sollen beseitigt werden und der Bibliotheksbestand (Bücher, Medien) neu geordnet.
  • Ebenfalls im August wollen wir zudem das häusliche Arbeitszimmer in ein kleines, eigenes Atelier umbauen.
  • Wir sparen – Nullrunde bei Software und Hardware und allem anderen.

Der Blick über den Zaun …

  • Mit der Mensa wird am 13. Juli 2013 das letzte Gebäudeteil beim KGT eingeweiht. (Es ist übrigens keine KGT-Mensa, sondern eine Mensa für das Schulzentrum Tiengen!) Von manchem sehnlichst herbei gewünscht, sollte sie Erlösung bringen von allen Problemen am KGT. Das diese womöglich ganz woanders liegen, ist zwischenzeitlich mehr als klar geworden. Vorbereitungen für die zugehörigen Projekttage und die feierliche Eröffnung laufen.
  • Die Zäune sind derzeit zu hoch und Informationen fließen zu dürftig, um irgendetwas deutlicher zu erkennen. Wir stellen allerdings fest, das zwischen den Schularten am Hochrhein dank grandioser struktureller Fehlplanungen seitens höherer Instanzen ein kalter Krieg zwischen den Schulstandorten ausgebrochen ist, bei dem mit Harten Bandagen um jeden Schüler und jede Lehrerstelle gekämpft wird. Primitives Prestigedenken und Parteipolitik feiern überall fröhliche Urstände. Niarts-Kenner braucht man natürlich nicht eigens darauf hinweisen, dass beides diametral dem von Nitramica Arts vertretenen Universalismus widerspricht. Wir sind froh, dass dies in 50 Tagen für uns ein Ende hat. Vorerst jedenfalls …