In den Sand

Starke Brise mit Trend zum Sandsturm (Foto: Martin Dühning)
Starke Brise mit Trend zum Sandsturm (Foto: Martin Dühning)

Jahre gibt es, Monde und Tage, die dürr sind an Hoffnung, an Leben und an Fülle. Und selbst die Worte fallen wie Steine ins Leere…

Echo

Ich lebe
im Nachhall vergangener Tage
der alten Nächte Sternenlicht
flutet dürrer Stunden Sehnen.

Ach gäbe es Tau
vom Himmel,
dem Herrlichen zur Gnade
der Tage Abende
wenn der Wüstenwind weht,
weht
und weht.

* * *

In den Sand

In den Sand
gesetzte Hoffnungen
und Stunden getrübt
durch kummervolle Leere
durchdringt ein stummes Flehen,
dringt durch wüste Wände,
wenn der Regen ausbleibt,
die Hitze tötet Menschen
und kalt sind nur
die Herzen.

* * *

Meerwind

Eines fernen Tages Strand
In einem Meer der Ahnen
Die Brise von Lebenskraft
Ist längst verweht.

Und doch bleibt der Gedanke
Und der Moment
Als sich das Licht in Wellen wogte
Uns das Azur ins Leben rief.

* * *

Über Martin Dühning 1.712 Artikel
Martin Dühning, geb. 1975, studierte Germanistik, kath. Theologie und Geschichte in Freiburg im Breisgau sowie Informatik in Konstanz, arbeitet als Lehrkraft am Hochrhein-Gymnasium in Waldshut und ist Gründer, Herausgeber und Chefredakteur von Anastratin.de.

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